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Testbericht

14. Juni 2015
Bei James Bond hieß es dereinst, die Welt sei nicht genug. Wenn Sie der Chauffeur einer sechsköpfigen Familie sind, dann könnte ihr Motto lauten: Der Touran ist nicht genug. Für diese Fälle hat Volkswagen den Sharan im Portfolio. Ab Juli 2015 steht das frisch geliftete Modell bei den Händlern. Die ersten Fahreindrücke haben wir schon jetzt für Sie gesammelt.

VW Sharan mit neuer Technik
Auf der Straße wird sich vermutlich niemand umdrehen, seinen Begleiter anstoßen und sagen: "Schau mal, das ist der neue VW Sharan". Das liegt nicht daran, dass der Wagen nicht sehenswert wäre, sondern daran, dass ich von außen nicht viel verändert hat. Der Kenner bemerkt lediglich die neuen LED-Rückleuchten oder das neue Felgen-Design. Die Neuerungen spielen sich für die anderen Verkehrsteilnehmer unsichtbar im Inneren und unter der Haube des Familienautos ab. VW bietet den geräumigen Van künftig mit neuen Euro6-Motoren an. Ins Programm kommen zwei Benziner mit 150 und 220PS und drei Diesel mit 115, 150 und 184PS. Die sechs Gänge legt der Pilot entweder selbst ein, oder er lässt sich das Doppelkupplungsgetriebe DSG einbauen. Dazu spendieren die Wolfsburger das neuste Infotainment samt umfassender Smartphone-Integration und eine ganze Reihe von Assistenten wie der automatischen Distanzregelung (ACC) und Front Assist mit City Notbremsfunktion.

VW Sharan 2015 ist groß und wirkt klein
Wir haben uns ans Steuer eines 2.0 TDI mit 150PS gesetzt und das Hannoveraner Umland unsicher gemacht. Besonders auffällig ist gleich nach den ersten paar Metern, dass sich der VW Sharan trotz seiner großzügigen Maße (4,85 Meter Länge, 1,71 Meter Höhe und knapp 2 Meter Breite) nicht wie ein großes Auto anfühlt. Durch enge Dorfgässchen zirkelt der Van ebenso gutmütig wie über langgezogene Autobahnkurven. Ein paar Indizien für die Größe gibt es dann aber doch. Der Motor verrät akkustisch, dass er rund 1.770 Kilo automobilen Gewichts zu bewegen hat. In den ersten drei Gängen knurrt der Diesel etwas angestrengt, ab dem vierten Gang kehrt wieder Ruhe ein im Cockpit. Der gleichstarke Benziner präsentiert sich da etwas ruhiger, aber mit weniger Durchzug. Außerdem sitzt es sich natürlich etwas höher als in einem Golf. Der Rundumsicht ist dieser Umstand ebenso zuträglich wie die großzügigen Glasfronten. Großzügig ist jedoch auch der Durst. Der Bordcomputer stellt nach unserer Testrunde den Werksangaben von 5,0 bis 5,1 LIter (kombiniert) einen Verbrauch von 7,7 Litern gegenüber. Auf der Fahrt über sehr abwechslungsreiche Asphaltqualitäten bietet sich die Gelegenheit für einen Test der Fahrwerks-Einstellungen des VW Sharan. Während schon im Sport-Modus keine allzu starken Erschütterungen bis in die Wirbelsäule dringen, fühlt es sich im Comfort-Setting an, als würden geflickte Straßen beim Darüberfahren glatt gebügelt. Sollten sich wider Erwarten doch Verspannungen einstellen, dann hilft der Massagesitz.Im Innenraum des VW Sharan geht es gewohnt unkompliziert und übersichtlich zu. DIe Aufwertung der Materialien ist auch mit den Zierelementen unaufdringlich gelungen. Einzig die Abdeckung des oberen Ablagefachs auf dem Amaturenbrett besteht aus Hartplastik und dämpft den Qualitätseindruck etwas. Ansonsten ist die Verarbeitung ausgezeichnet, die Sitze bequem und die Bedienung funktional. Die Sitze der zweiten und dritten Reihe sind im Handumdrehen umgelegt und geben volle 2.430 Liter Gepäckraum-Volumen frei.

VW Sharan mag iPhone und Android
Das neue Infotainment-System macht sich im VW Sharan sehr gut. Via Apple CarPlay und Android Auto lassen sich beide Smartphone-Plattformen durch einfaches Einstecken im USB-Port schnell und unkompliziert in den Van integrieren. So können Apps und Handy-Funktionen auf dem 5- bzw. 6,5 Zoll großen Touchscreen dargestellt und bedient werden.Dabei fällt allerdings auf, dass somit ja prinzipiell gleich zwei Navigationssysteme zur Verfügung stehen. Auf die Frage, ob das denn Sinn macht, erklärt VW Technologie-Sprecher Sebastian Schiebe gegenüber automotorundsport: "Die Navis der Smartphones haben den großen Vorteil der stetigen Aktualität und Stauinformationen. Allerdings sind diese Systeme in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung nicht zu gebrauchen und da kommt dann das Navi des Fahrzeugs ins Spiel und kann übernehmen."Ab Mitte Juli stehen die neuen Modelle beim Händler, die Preisespanne reicht von 32.000 Euro für den Basisbenziner bis 43.950 Euro den Top-Diesel mit DSG-Getriebe.
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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2015-06-14

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