Anzeige

Fünf Fragen an Marcus Klausmann: „Also, die Fernsehsendung kenne ich…“

Marcus Klausmann ist Extremsporter, Kindertrainer und Vater – ein Allroundtalent.
Marcus Klausmann ist Extremsporter, Kindertrainer und Vater – ein Allroundtalent.

Marcus Klausmann war unser Gast bei der zweiten Folge von WHEELS – dem Autoplenum Magazin. Als zweifacher Weltmeister und 15-facher Deutscher Meister im Mountainbiking trainiert er nun ein Team von jungen Nachwuchs-Talenten im Mountainbiking „Gravity Kids“. In unserem Interview erzählt Marcus, warum er sich als Trainer engagiert und erklärt, was ihn beim Biken antreibt.

Wusstest du, was dich erwartet, als du auf WHEELS angesprochen wurdest?

Also, die Fernsehsendung kenne ich. Daher wurde ich im Vorfeld relativ gut gebrieft: Wir machen eine Autosendung, wollen das Auto vorstellen mit so einer Geschichte drum herum, zusammen mit den Kids. Ich konnte mir schon gut vorstellen, wie das werden könnte. Ich habe so was schon öfters gemacht.

Und was haben die Kinder dazu gesagt?

Ich glaube, sie konnten sich nicht wirklich etwas darunter vorstellen, wie so etwas abgeht. Was es bedeutet, mit einer Produktionsfirma zusammen zu arbeiten, wie die Abläufe so sind. Für viele war es natürlich komisch, dass man zum Beispiel zuerst das Ende dreht und dann das Mittelteil und dann zum Anfang zurück – wie es halt gerade vom Licht, vom Wetter und von der Situation her passt. Und weil sie so etwas noch nie gesehen haben, war es für sie sehr interessant.

Wie bist du dazu gekommen, die Kinder zu trainieren?

Da ist eigentlich Propain auf zugekommen und gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte, ein Kinderteam zu betreuen als Trainer. Und ich meinte: Ja, das ist ein cooles Projekt. Mein Sohn ist auch in diesem Alter, dementsprechend konnte ich mich in die Kinder oftmals besser hineinversetzen und das Richtige machen. Ich trainiere noch vier andere Profis und mit Kindern in diesem Bereich zu arbeiten, ist etwas Anderes als mit Erwachsenen. Aber ich war sofort begeistert von der Idee und konnte mir das sehr gut vorstellen.

Was ist für dich der ultimative Kick beim Biken?

Es ist schwierig – es ist natürlich das Adrenalin, das muss man schon ehrlich sagen. Aber das Entscheidende ist, wieso ich es immer noch leidenschaftlich gerne mache, diese Perfektion, so schnell wie möglich eine Strecke den Berg herunter zu fahren. Da geht es nicht unbedingt um die Sprünge, dass sie 30 Meter weit sein müssen. Da geht es manchmal darum, eine schöne Linie zu fahren, das Ganze halbwegs im Renntempo. Das ist alles ein kontrolliertes Risiko. Denn man macht ja nichts Unüberlegtes, sondern man versucht die Strecke perfekt zu fahren und das ist der Kick, der mich antreibt.

Und für die Leute, die Angst davor haben, richtig Mountainbike zu fahren. Was wäre dein Tipp, dass sie diese Angst überwinden?

Wenn man als Mountainbiker einen Fahrtechnik-Kurs macht – werden ja viele angeboten – dann bekommt man viele Tricks beigebracht, um den Einstieg in das Mountainbiking schneller zu finden. Man feilt an seiner Technik und da fällt einem Vieles einfacher. Das ist so der beste Tipp, den ich geben kann.