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Testbericht

Holger Holzer/SP-X, 15. Mai 2012

Der Mercedes GLK präsentiert sich zur Halbzeit seines Modelllebens frisch geliftet mit gefälligem Design, aufgewerteter Ausstattung, sieben wählbaren Motoren und jeder Menge Fahrerassistenzsystemen. Die Preisliste reicht von 36.235 Euro für den Einstiegs-GLK mit seinem Vierzylinderdiesel bis 50.099 Euro für den bärenstarken aber eher durstigen Benziner im GLK 350 4Matic. Markteinführung ist im Juni.

Von außen ist das Lifting vor allem an geänderte Scheinwerfern, LED-Tagfahrlicht, neuen Heckleuchten, bulligen Stoßfängern und geänderter Dachreling zu erkennen. Statt eines Offroad-Pakets erhält jetzt jedes Modell eine verchromte Blende an der Frontschürze, die durch ihre Formgebung an einen Frontbügel erinnert. Geblieben sind die kurzen Überhänge, der aufrechte Kühlergrill, die steile Windschutzscheibe und die üppige Bodenfreiheit. Innen vermittelt die neue Armaturenbrettgestaltung Ruhe und Gediegenheit. Eine Verkleidung aus Aluminium oder auf Wunsch aus Holz spannt sich über die gesamte Breite der Schalttafel. Die vier Luftdüsen im Sterndesign lassen sich einfach und zielgenau einstellen, wir kennen sie bereits aus der B-Klasse und dem SL.

Unter dem Blech orientiert sich der kleinste Mercedes-SUV künftig an den größeren Modellen. Optional sind nun die meisten Assistenzsysteme der größeren Baureihen zu haben, darunter Presafe, Distronic Plus aber auch zum ersten Mal ein 360-Grad-Kamerasystem. Sechs Linsen filmen die Umgebung des Autos, die dem Fahrer ein Bild aus der Vogelperspektive anzeigen.  

Die Motoren – sechs Diesel und nur ein Benziner – werden grundsätzlich mit einer Start-Stop-Automatik kombiniert. Zur Wahl stehen vier Diesel mit einer Leistung zwischen 105 kW/142 PS und 195 kW/265 PS sowie drei Benziner zwischen 125 kW/170 PS und 225 kW/306 PS. Während die hinterradgetriebenen Versionen mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgerüstet werden, bekommen die Allrader eine Siebengang-Automatik. Untermotorisiert wirkt keine der GLK-Versionen, wenngleich sich der Basismotor im 200 CDI bei forschen Überholvorgängen als nicht allzu agiler Begleiter herausstellt.

Drei unterschiedliche Fahrwerke bietet Mercedes-Benz an, das Sportfahrwerk für den vornehmlichen Einsatz auf Asphaltstrecken, die normale Konfiguration der Radaufhängungen und das Off-Road-Fahrwerk, mit dem sich Holperstrecken am besten bewältigen lassen. Das Fahrverhalten mit einer nicht zu straffen aber dennoch spurstabilen Feder-Dämpferabstimmung passt vorzüglich zur engagierten Fortbewegung. Der Geradeauslauf ist vorbildlich, die Windgeräusche halten sich bei schneller Fahrt im akzeptablen Rahmen.

Mehr als andere Mittelklasse-SUV wagt der Mercedes GLK den Spagat zwischen Boulevard-Kreuzer und Offroad-Kletterer. Bei der aktuellen Modellpflege wurden beide Pole nachpoliert.

Fazit
Mehr als andere Mittelklasse-SUV wagt der Mercedes GLK den Spagat zwischen Boulevard-Kreuzer und Offroad-Kletterer. Bei der aktuellen Modellpflege wurden beide Pole nachpoliert.

Quelle: Autoplenum, 2012-05-15

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