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Testbericht

16. Oktober 2012
Lange galt Kia in Deutschland als Spezialist für kleinere Fahrzeuge. Mit der Einführung des SUVs Sorento in 2002 begann sich diese Wahrnehmungsweise allmählich zu verändern, zumal der koreanische Autobauer später mit dem Sportage seine Kompetenz in puncto Geländewagen nochmals nachhaltig unterstrich. Dem Trend der Zeit folgend, entscheiden sich inzwischen mehr Käufer für den Sportage, aber auch der Sorento ist mit bislang insgesamt knapp 55.000 Zulassungen nach wie vor erfolgreich. Eine gründliche Überarbeitung der 2009 eingeführten zweiten Generation soll dafür sorgen, dass sich daran nichts ändert. Zu den auffälligsten Neuerungen im Außendesign gehören die veränderten Stoßfänger vorne und hinten, die markanten hochkantigen Nebelscheinwerfer, der modifizierte Kühlergrill, die Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie eine veränderte Heckklappe. Das alles lässt das SUV dynamischer und zugleich eleganter wirken. Soft-Touch-Oberflächen werten Innenraum auf Zu den Neuerungen im Wohlfühl-Atmosphäre ausstrahlenden großzügigen Innenraum gehören Soft-Touch-Oberflächen sowie mattverchromte Innentürgriffe, Schalter und Blenden. Eine neue LCD-Instrumenteneinheit, die umgestaltete Zentralkonsole mit einem 7-Zoll-Display und eine veränderte Mittelkonsole. Darüber hinaus werden neue Premium-Ausstattungselemente angeboten wie zum Beispiel elektrisch einstellbare Sitze mit Ventilationsfunktion und eine Sitzheizung für die zweite Sitzreihe. Der leicht abgesenkte Kabinenboden macht den Einstieg jetzt noch bequemer und die Fondpassagiere sowohl in der zweiten als auch in der dritten Sitzreihe verfügen über eine größere Beinfreiheit als bislang. Der Innenraum lässt sich dabei variabel konfigurieren. Die zweite Sitzreihe ist im Verhältnis 60:40 geteilt, die dritte im Verhältnis 50:50. Das Ladeabteil beim Fünfsitzer beträgt 660 Liter und kann bei Bedarf auf bis zu 1.675 Liter vergrößert werden. Leistungsstärkere Triebwerke Die beiden in Deutschland angebotenen Motoren wurden grundlegend überarbeitet. Der bisherige 2,4-Liter-Benziner wurde zum Direkteinspritzer weiterentwickelt, der im Sorento sein Europa-Debüt gibt. Die Leistung wurde um 18 PS auf 141 kW/192 PS gesteigert, und das Drehmoment erhöhte sich um 17 Nm auf 242 Nm. Trotz des deutlichen Leistungszuwachses konnten die Emissionen (Frontantrieb: 202 CO2 g/km; Allrad: 207 CO2 g/km) leicht gesenkt werden. Beim überwiegend georderten Turbo-Selbstzünder, der jetzt 145 kW/197 PS leistet und in der Automatikversion ein Drehmoment von 437 Nm mobilisiert, wurde ein neues System zur Abgasrückführung installiert. Folge auch hier konnte der CO2-Ausstoß mit bis zu 153 g/km reduziert, die Verbrauchswerte auf zwischen 5,8 (Fronttriebler) und 6,7 Liter auf 100 Kilometern (Allrad Automatik) gesenkt werden. Bei ersten Fahrten zeigte sich das Diesel-Aggregat sehr agil. Verbessertes Handling In Verbindung mit der sauber arbeitenden Sechsstufen-Automatik und einer nun direkter wirkenden Lenkung ließ sich der Sorento flott bewegen und zeigte auch in schnell gefahrenen Kurven keine Schwächen. Resultat einer neu strukturierten, stabileren Karosserie und dem überabeiteten, kultivierter wirkenden Fahrwerk. In puncto Ausstattung legte Kia ebenfalls nach. Bereits die Basisversion verfügt über eine Klimaanlage, Audiosystem mit sechs Lautsprechnern, Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorn und hinten, beheizbare elektrische Außenspiegel, Zentralverriegelung, höhenverstellbaren Fahrersitz, höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad und vieles mehr. Da sind die Basispreise von 29.990 Euro (Benziner) und 32.290 Euro (Diesel) schon ein attraktives Angebot. (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)Weitere Fotos unter UnitedPictures.com
Testwertung
5.0 von 5

Quelle: auto-reporter.net, 2012-10-16

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