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BMW - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
1916 wurden von Karl Rapp und Gustav Otto die "Bayerische Flugzeugwerke" gegründet und ein Jahr später umbenannt in "Bayerische Motoren Werke GmbH". An die Gründungszeit als Flugzeugmotorenbauer im ersten Weltkrieg erinnert noch heute das Firmen-Logo: ein stilisierter weißer Propeller vor blauem Himmel. Zunächst erlangt BMW Ansehen als Motorradhersteller. Ab dem 22. März 1929 wird das erste Automobil, der 3/15 PS, als Lizenzversion des britischen Austin Seven gebaut. Die erste Eigenentwicklung ist 1932 der Kleinwagen 3/20 PS, der über 7000-mal verkauft wird. Der zur Legende gewordene 303 von 1933 mit Sechszylinder-Reihenmotor, 1175 cm³, 22 kW (30 PS) ist der erste Typ mit der markanten "Doppelniere" an der Front. Noch heute zitieren die BMW-Designer bei neuen Modellen dieses Charakteristikum.
Im Zweiten Weltkrieg spezialisiert sich das Unternehmen auf Flugzeugmotoren und Motorräder mit Beiwagen. Nach Kriegsende werden im enteigneten Eisenacher Werk die alten Modelle aus der Vorkriegszeit weiter gebaut. Der Münchener Firmensitz hat keinen Einfluss auf die Produktion und setzt 1951 ein gerichtliches Verbot für die Namensverwendung durch.
Mit dem 501 ("Barockengel") schafft BMW den Einstieg in die Oberklasse. Die Produktion des Luxuswagens erweist sich allerdings als unwirtschaftlich und bringt die Firma in eine Finanzkrise, da auch die Absatzzahlen für Motorräder einbrechen. Mit der Rückbesinnung auf Kleinwagenproduktion kann 1955 das dreirädrige Rollermobil Isetta ("Knutschkugel") den Konzern vorm Konkurs retten. Neue Mittelklassemodelle bringen in den 1960er Jahren den Erfolg zurück. Mit dem Bau der 3er-Serie beginnt 1975 die bis heute erfolgreichste BMW-Modellreihe. Bemerkenswerterweise stellt BMW bereits 1978 ein Modell aus der 5er-Serie mit Wasserstoffmotor vor. Mit dem 7er wird erneut die Oberklasse erschlossen, aus der 1986 der Zwölfzylinder 750 iL für Aufsehen sorgt. Solch ein großer Motor wurde in Deutschland seit 50 Jahren nicht mehr gebaut. 1988 erscheint die zweisitzige Roadster-Studie Z1 in limitierter Bauzeit. Sieben Jahre später geht das Nachfolgemodell Z3 in Serie, das 2003 vom größeren Z4 abgelöst wird.
Im Zweiten Weltkrieg spezialisiert sich das Unternehmen auf Flugzeugmotoren und Motorräder mit Beiwagen. Nach Kriegsende werden im enteigneten Eisenacher Werk die alten Modelle aus der Vorkriegszeit weiter gebaut. Der Münchener Firmensitz hat keinen Einfluss auf die Produktion und setzt 1951 ein gerichtliches Verbot für die Namensverwendung durch.
Mit dem 501 ("Barockengel") schafft BMW den Einstieg in die Oberklasse. Die Produktion des Luxuswagens erweist sich allerdings als unwirtschaftlich und bringt die Firma in eine Finanzkrise, da auch die Absatzzahlen für Motorräder einbrechen. Mit der Rückbesinnung auf Kleinwagenproduktion kann 1955 das dreirädrige Rollermobil Isetta ("Knutschkugel") den Konzern vorm Konkurs retten. Neue Mittelklassemodelle bringen in den 1960er Jahren den Erfolg zurück. Mit dem Bau der 3er-Serie beginnt 1975 die bis heute erfolgreichste BMW-Modellreihe. Bemerkenswerterweise stellt BMW bereits 1978 ein Modell aus der 5er-Serie mit Wasserstoffmotor vor. Mit dem 7er wird erneut die Oberklasse erschlossen, aus der 1986 der Zwölfzylinder 750 iL für Aufsehen sorgt. Solch ein großer Motor wurde in Deutschland seit 50 Jahren nicht mehr gebaut. 1988 erscheint die zweisitzige Roadster-Studie Z1 in limitierter Bauzeit. Sieben Jahre später geht das Nachfolgemodell Z3 in Serie, das 2003 vom größeren Z4 abgelöst wird.






















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