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AUDI R8 2012

Frühlingsbote 2012 – ein Jahr nach der Premiere des geschlossenen R8 GT auf dem Pariser Autosalon steht die GT-Version des Spyder auf der IAA in Frankfurt im Rampenlicht (15.9 bis 25.9), bevor im nächsten Jahr die ersten Exemplare der limitierten Kleinserie ausgeliefert werden.
Der Zehnzylinder-Saugmotor des GT thront hinter den Sitzen. Stemmt der Quattro-Antrieb im Serien-R8 schon nicht gerade pimpfige 525 PS auf die Pneus, sind es hier 35 PS mehr. Das maximale Drehmoment, welches der V10-FSI aus 5,2 Liter Hubraum produziert, steigt um zehn auf 540 Nm.
Am Gewicht wird dagegen gespart. Der R8 Spyder GT magert um 85 Kilogramm ab. Der Space Frame bringt es gerade noch auf 214 Kilo. Der Einsatz von CFK (Front- und Heckspoiler, hintere Seitenteile, Verdeckkasten) und Magnesium (Motorrahmen) spart Gewicht. Einen ähnlich positiven Effekt auf den Body-Mass-Index haben die Überarbeitung von Getriebe, Bremsanlage und neue Räder, so dass aus der Diät ein kerniges Leistungsgewicht resultiert: 560 Pferde vergnügen sich mit 1.640 Kilogramm. Mit 2,93 kg das PS erklären sich die supersportiven Fahrleistungen des Ingolstädters fast von selbst: 3,8 Sekunden und der Spyder ist mit Landstraßentempo unterwegs, 317 km/h, und es wird so richtig zugig.
Das gewaltige Potential krallt sich nach der Aufbereitung in der flotten Sechsgang-R-Tronic (Schaltzeit: 1/10 s) die 19-Zöller. Mit der Dimension 235/35 vorne und 295/30 hinten sind diese ordentlich bestückt. Der Quattro-Antrieb – Traktion aus Tradition – tut den Rest. Und dahinter veranstalten die serienmäßigen Kohlefaser-Keramik-Scheiben bei Bedarf eine extreme negative Beschleunigung.
Fast genauso flott wie der Spyder aus Hochgeschwindigkeit steht, ist er offen. Das Softtop öffnet in 19 Sekunden und das auch in Fahrt bis 50 km/h. Die Unterschiede zum Serien-Spyder sind fein, aber deutlich. Die 10 mm-Tieferlegung noch weniger als die charakteristischen Anbauteile in Titangrau, die roten GT-Schriftzüge, LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten, der größere Diffusor und der Heckspoiler.
Wer plant, sich damit den Abtrieb veredeln zu lassen, sollte sich das nicht allzu lange überlegen, denn der GT Spyder ist auf 333 Stück limitiert. Baubeginn Anfang 2012. Preis luftig: 207.800 Euro. (le)