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Neuer Ford Kuga

Seit der Markteinführung des Kuga im Jahr 2008 wurden bereits 68.000 Exemplare in Deutschland abgesetzt. Nun steht die zweite Generation beim Ford-Händler. Der Einstiegspreis von 20.990 statt 24.000 Euro für den 150 PS starken Kuga 1.6 EcoBoost 2x4 ist verlockend. Der günstigste Diesel, der 2.0 TDCi Trend (140 PS) kostet 26.500 Euro und die stärksten Motoren, der 182 PS leistende 1,6 Liter-Benziner und der 2,0 TDCi mit 163 PS 29.250 und 29.500 Euro, aber das mit Allradantrieb.
Der Vierradantrieb balanciert dabei permanent die Kraftverteilung zwischen den Achsen und Rädern aus. Ohne großes Mehrgewicht erzielt das System mittels "Torque Vectoring Control" über gezielte Bremseinsätze den Effekt einer mechanischen Differenzialsperre. Dank des elektromagnetischen Mitteldifferenzials können bis maximal 100 Prozent des Motormoments an die vorderen oder hinteren Räder gelenkt werden.
Und das nicht nur traktionssicher. Im Euro NCAP-Crashtest erreicht der neue Kuga mit seinen fünf Sternen und einer Wertung von 88 % die beste Sicherheitsbewertung in seiner Klasse. 94 % gab es für den Schutz von Erwachsenen und 86 % für den Schutz von Kindern. Mit an Bord sind das automatische Notbremssystem "Active City Stop", Außenspiegel mit Toter-Winkel-Assistent, der Fahrspur-Assistent mit Müdigkeitswarner und die Rückfahrkamera.
Trend oder Titanium stehen bei der Ausstattung zur Wahl. Bereits das Trend-Outfit bietet Sportsitze, Tempomat, Klimaanlage, CD-Audiosystem mit Fernbedienung, Fehlbetankungsschutz, zweifach verstellbaren Gepäckraumboden und neigungsverstellbare Rückenlehnen. Die Rücksitze falten sich mit einem einzigen Griff zusammen und geben eine durchgehend ebene Ladefläche frei. Neu im Kuga ist die per Fußsensor gesteuerte Heckklappe. Das System basiert auf zwei Sensoren im Heckstoßfänger. Der eine registriert die Bewegung des Unterschenkels, der andere die Bewegung des Fußes. Schwere Gegenstände, wie zum Beispiel Koffer oder Einkaufstaschen, müssen so nicht eigens abgesetzt werden – praktisch.
Der Kofferraum der zweiten Kuga-Generation fällt 46 Liter größer aus. Der Grund: Die Karosse misst 81 mm mehr (4.524 mm), dazu ist sie schmaler (1.838 mm) und flacher (1.702 mm). Praktisch unverändert bleiben Radstand (2.690 mm) und Leergewicht (1.580 bis 1.707 kg). Die Windschlüpfrigkeit wurde um 7,5 % verbessert. Das senkt den Verbrauch, der bei 6,6 bis 7,7 Litern mit Benzin- und bei 5,3 bis 6,2 Litern mit Dieselmotor liegt.

Weltauto, wie es der erste Mondeo war und der neue Focus zur Zeit ist, und kein Ford nur für Europa möchte er sein, der neue Ford Kuga. Wie er aussehen könnte, darauf gab die im Kölner Entwicklungszentrum entworfene Studie Vertrek schon einen Ausblick: attraktiver, aggressiver, sportiver.
Und auch flott kommt er auf den Markt. Nicht weil der aktuelle Kuga besonders erfolglos war, sondern weil andere, BMW und VW, mit ihren Modellen, X1 und Tiguan, weit erfolgreicher waren. Deshalb, und weil der US-Markt mehr Dimension fordert, sattelt Ford eins drauf. Nicht nur optisch. Der neue Kuga, der technisch auf dem Grand C-Max aufbauen wird, baut mit etwa 4,50 Meter rund zehn Zentimeter länger als der aktuell noch in Saarlouis produzierte Kuga. Der gleiche Längenzuwachs kommt dem Radstand zugute. Mit positiver Wirkung im Innenraum. Und auch im Kofferraum. Dessen Volumen wächst auf cirka 500 Liter.
Wie den Kuga der Serie 1 erhält man Fords Kompakt-SUV wieder mit Front- oder Allradantrieb, mit einem konventionellen Sechsgang-Schaltgetriebe oder dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Im Bug zieht später auch ein Hybridantrieb ein, aber erst einmal die noch frischen Motoren der Ford-Palette: downgesizte Ecoboost-Benziner und quirlige Duratorq-Turbodiesel, allesamt begleitet von Start-Stop und mit einer Leistungsausbeute von 136 bis 220 PS.
Zu einem Preis, der auch Altfahrer eines Kuga und Sparer auf den neuen nicht erschrecken wird, denn das neue Welt-Auto-Sein machts möglich. Es wird weltweit und mit großem Gleichteileanteil produziert. Das drückt die Kosten. (Lothar Erfert)