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KIA 2013

"Seit der Markteinführung in 2007 haben europaweit mehr als 55.000 Kunden einen pro_cee'd gekauft, das entspricht 12 Prozent des Gesamtabsatzes der cee'd-Familie", sagt Produktplaner Benny Oeyen. "Mit dem neuen pro_cee'd wollen wir den Absatz in der Nische des C-Segments deutlich steigern." Müsste klappen, flüstert einem das ansprechende Design zu: Obwohl sich in Länge (4,31 m), Breite (1,78 m) und Radstand (2,65 m) im Vergleich zum fünftürigen Grundmodell nichts getan hat, tut es der Optik nur gut, dass die Dachlinie um vier Zentimeter abgesenkt und die B-Säule nach hinten versetzt wurde. Begleitet wird diese Veränderung von Änderungen an C-Säule, Heckklappe, Rückleuchten und hinterem Stoßfänger.
Das sind Aufwertungen, die der Antriebspalette leider nicht vergönnt sind. Auch der Dreitürer tritt mit der bekannten Auswahl an Motoren und Getrieben an, nämlich den Benzinern der "Gamma"-Baureihe mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum sowie 100 und 135 PS Leistung und den zwei Dieselmotoren (Serie U2) mit ebenso 1,4 und 1,6 Litern und 90 oder 128 PS.
Sportiver geht der Kia auf der Bremse und an der Lenkung zur Sache. Zwar wurde am überzeugenden Fahrwerk des c'eed nichts geändert, aber auch der Dreitürer lenkt mit der (optionalen) Flex Steer-Lenkung in "Sport" direkt ein (2,85 von Anschlag zu Anschlag, 10,60 m Wendekreis). Zudem bremst er sehr gut mit belüfteten Scheibenbremsen vorn (280 oder 300 mm) und Scheiben hinten (262 oder 284 mm, je nach Version): Nach 36,5 Metern herrscht bei einer Vollbremsung aus Tempo 100 Stillstand.
Auch das Gepäckabteil im neuen Kia pro_Cee'd sieht gut aus. 380 bis 1.225 Liter passen hinein. Der Tank fasst 53 Liter. Bei Verbrauchswerten von 4,2 bis 6,5 Litern kommt man ziemlich weit, aber richtig sportlich ist der neue Kia trotzdem nicht. 11,2 bis 13,9 Sekunden vergehen, bis man Tempo 100 erreicht hat. Damit stellt man sich selten vorne, oft hinten an. Damit ist zum Marktstart im Frühjahr 2013 klar: Ein leistungsstärkerer, emotionalerer Motor, das wär's noch. Denn im Sportauto machen nicht die flache Dachlinie, klassisches Leder oder Alupedale die Musik, sondern immer noch als Hauptdarsteller der Motor. (Lothar Erfert)