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Der neue Smart Fortwo und Forfour

“Alles bleibt anders” – so lautet der neue Slogan. Und man versteht, was gemeint ist. Der neue Fortwo scheint auf den ersten Blick von gestern, ist aber dann doch von heute. Er übernimmt zwar das Konzept mit Heckmotor und Sicherheitszelle vom Vorgänger, bietet aber weit mehr: mehr Platz, mehr Ausstattung, mehr Komfort und ein verbessertes Handling.

Das Beste daran: immer noch auf 2,69 Meter Länge, aber handlicher. Dank hohem Lenkeinschlag fällt der Wendekreis im Fortwo mit 6,95 Meter kurz aus. Selbst der längere viersitzige Forfour ist mit 8,75 Meter wendiger als der alte Fortwo (8,65 Meter). Mehr Komfort verspricht Smart ebenso. Dank neuer Vorderachskonstruktion, überarbeiteter De-Dion-Hinterachse, zehn Millimeter mehr Spur, deutlich verlängerten Federwegen und Reifen mit größerer Flankenhöhe. Wer als Smartfahrer eher das Straffe gewöhnt ist, bestellt das Sportfahrwerk mit 10 Millimeter Tieferlegung und strammer abgestimmten Federn.

Der Innenraum gibt sich im verspielten Look mit halbrundem Tachometer und unkonventionellen Luftausströmern. Ungewöhnliches kam ebenfalls hinzu: Eine Klimabedieneinheit, auf deren Skala in der Mitte die gewünschte Temperatur mit Hilfe einer verschiebbaren Lupe eingestellt wird. Ganz genauso wie im Vormodell funktioniert dagegen die Tridion Zelle: Wie bei einer Nuss besorgt eine feste Schale die Sicherheit des Kerns. Ergänzt um Fahrerairbag, Fahrerkniebag, Beifahrerairbag, Sidebags und neue Fahrhelfer wie der serienmäßige Seitenwindassistent, der Abstandswarner und der Spurhalteassistent, die extra bezahlt werden müssen. Was sonst an Ausstattung mit von der Partie ist, bestimmen die drei Linien Passion, Prime und Proxy sowie der Kunde mit Extras wie dem neuen JBL Soundsystem mit acht Lautsprechern im Forttwo und zwölf im Forfour. Ansonsten wird die Musik wie früher hinten gemacht. Den Antrieb an der Hinterachse besorgen weiterhin Dreizylindermotoren mit 60, 71 oder 90 PS Leistung, die entweder mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe oder der Doppelkupplungs-Automatik liiert sind.

Der Familien Smart
Smart und Kinderwunsch, das passt in Zukunft wie im ersten Forfour wieder zusammen. Die zweite Generation verfügt nicht nur über achtzig Zentimeter mehr in der Länge und zwei weitere Plätze hinten, sondern über mehr Ladekapazität als der Zweisitzer, indem 260 bis 730 Liter unterkommen. Werden die Rücksitzlehnen des 3,49 Meter langen Viertürers umgelegt, entsteht eine ebene Ladefläche von 1,29 x 1,00 Meter mit einem maximalen Ladevolumen von 975 Litern. Wenn die Beifahrerlehne zudem nach vorn geklappt wurde, misst die Ladefläch in der Länge 2,22 Meter. Mit der Option „Wendekissen“ passt noch mehr hinein: Mit einem Handgriff lassen sich die Sitze hinten umdrehen und dabei absenken. So entsteht eine um 12 cm größere Ladehöhe, die sich dank der im Winkel von fast 90 Grad öffnenden Fondtüren auch gut nutzen lässt.

Und noch etwas Gutes: Der Preis bleibt mit dem Einstieg für 10.300 Euro der alte. Für den Viersitzer müssen 600 Euro mehr ausgegeben werden. Ziemlich fair für soviel Fortschritt. In Europa kommen Fortwo und Forfour im November 2014 auf den Markt.

(Lothar Erfert)