Unsere Partnerseiten: 12gebrauchtwagen.de12neuwagen.de
  1. Home
  2. Alle Marken
  3. Alle Hyundai Modelle
  4. Alle Baureihen Hyundai i30
  5. Alle Motoren Hyundai i30

Hyundai i30 Kombi (2012–2017)

Alle Motoren

1.4 CVVT (99 PS)

4,4/5 aus 5 Erfahrungen
Leistung: 99 PS
Ehem. Neupreis ab: 17.500 €
Hubraum ab: 1.396 ccm
Verbrauch: 6,5 l/100 km (komb.)

1.6 GDi (135 PS)

5,0/5 aus 1 Erfahrung
Leistung: 135 PS
Ehem. Neupreis ab: 20.000 €
Hubraum ab: 1.591 ccm
Verbrauch: 5,7 l/100 km (komb.)

1.4 (100 PS)

0/0
Leistung: 100 PS
Ehem. Neupreis ab: 17.130 €
Hubraum ab: 1.368 ccm
Verbrauch: 5,6 l/100 km (komb.)

1.4 CRDi (90 PS)

3,7/5 aus 6 Erfahrungen
Leistung: 90 PS
Ehem. Neupreis ab: 19.450 €
Hubraum ab: 1.396 ccm
Verbrauch: 4,4 l/100 km (komb.)

1.6 CRDi (110 PS)

4,4/5 aus 9 Erfahrungen
Leistung: 110 PS
Ehem. Neupreis ab: 20.650 €
Hubraum ab: 1.582 ccm
Verbrauch: 3,9 l/100 km (komb.)

1.6 CRDi (128 PS)

4,5/5 aus 4 Erfahrungen
Leistung: 128 PS
Ehem. Neupreis ab: 23.260 €
Hubraum ab: 1.582 ccm
Verbrauch: 4,2 l/100 km (komb.)

1.6 CRDi (136 PS)

4,0/5 aus 2 Erfahrungen
Leistung: 136 PS
Ehem. Neupreis ab: 23.580 €
Hubraum ab: 1.582 ccm
Verbrauch: 3,9 l/100 km (komb.)
Auto speichern und vergleichen

Speichern und vergleichen

so funktioniert's

Auto speichern und vergleichen

Fügen Sie über das Speichern-Symbol Fahrzeuge hinzu und vergleichen Sie komfortabel Ihre Favoriten.

Alle Tests

Hyundai i30 Kombi (2012–2017)

Fahrbericht: Hyundai i30 Kombi - Den Platzhirsch im Visier
Autoplenum

Den Platzhirsch im Visier Fahrbericht: Hyundai i30 Kombi

Schon bei der Einführung der Schrägheckvariante des i30 im Januar dieses Jahres hatte Hyundai-Geschäftsführer Markus Schrick das Ziel definiert. „Wir wollen beim Autokauf eine echte Alternative zu VW sein.“ Selbstbewusste Töne, die mit der Einführung der Kombivariante durchaus noch lauter werden könnten. Denn zum Einstiegspreis von 18.450 Euro (1.000 Euro mehr als der Fünftürer) bietet der dann von einem 73 kW/100 PS starken 1,4-Liter-Benziner angetriebene Kompakte jede Menge Auto fürs Geld.

Da ist zunächst einmal das stattliche Raumangebot im Gepäckabteil. 602 Liter und damit 74 mehr als beim Vorgänger (VW Golf: 605 Liter) stehen zur Verfügung, wenn alle Sitzplätze belegt sind. Werden die Lehnen der im Verhältnis 60:40 geteilten Rückbank vorgeklappt, wächst das Volumen auf 1.650 Liter. Das sind immerhin 30 Liter mehr als der Platzhirsch aus Wolfsburg bietet. Aufgrund der großen und weit nach oben öffnenden Heckklappe sowie der erfreulichen niedrigen Ladekante lässt sich der Kofferraum zudem problemlos mit Gepäck oder Einkauf bestücken. Die maximal erlaubte Zuladung liegt aber mit 520 Kilogramm je nach Motorisierung um etwa 90 Kilogramm niedriger als beim Golf.

Bei der Abstimmung von Fahrwerk und Lenkung haben die Techniker ganze Arbeit geleistet. Der um zehn Zentimeter auf jetzt 4,59 Meter in der Länge gewachsene kompakte Kombi, konzipiert in Hyundais europäischem Design- und Entwicklungszentrum in Rüsselsheim, fährt schlichtweg prima. Das gilt für schlechte Wegstrecken ebenso wie für zügig gefahrene Kurven. Dort sorgt die Lenkung mit guter Rückmeldung für bestes Handling und Spurtreue.

Fünf Motoren stehen für den i30 Kombi zur Wahl. Einstiegsversion ist der 1,4-Liter-Benziner mit 73 kW/100 PS, der laut Norm 5,6 Liter verbraucht. Der Einliter-Dreizylinder-Turbo leistet 88 kW/120 PS und erweist sich damit als antritts- und durchzugsstark genug, um das Fahrzeug jederzeit flott voranzutreiben. Auch in Sachen Laufruhe und Geräuschentwicklung gibt es hier nichts zu kritisieren. Der Normverbrauch    liegt bei 4,9 Litern. Nach ersten Fahrten, die überwiegend durch die Stadt und in ruhigem Tempo über Landstraßen führten, zeigte der Bordcomputer allerdings bereits 7,1 Liter an, eine ziemliche heftige Abweichung.  

Neu im Programm ist wie schon beim Schrägheck ein 103 kW/140 PS starker aufgeladener 1,4-Liter-Benziner, den es auf Wunsch auch mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gibt. Das Triebwerk hängt gut am Gas, läuft generell leise und laufruhig. Lediglich in hohen Drehzahlbereichen werden die Arbeitsgeräusche deutlich hörbar, ohne aber wirklich unangenehm zu werden. Auf der Dieselseite steht der 1,6-Liter- Motor wahlweise mit 81 kW/110 PS und 100 kW/136 PS zur Wahl, die beide ebenfalls mit dem DCT-Getriebe geordert werden können. Die Selbstzünder ziehen kraftvoll durch, wobei der stärke Motor naturgemäß ein wenig mehr Dynamik an den Tag legt. Die Verbrauchswerte liegen nach Norm bei 3,7 beziehungsweise 3,9 Litern. 5,2 Liter standen nach unserer Testfahrt mit der etwas brummig wirkenden 136-PS-Version auf der Anzeige des Displays.

Bei der Materialauswahl im Passagierabteil ist das Streben nach Wertigkeit wie schon beim Fünftürer überall zu spüren. Der Armaturenträger ist gefällig geformt und die eingesetzten Stoffe fühlen sich zudem gut an. Die Zahl der Schalter und Bedienknöpfe wurde reduziert. Die Ablagen in den Türen sind ausreichend groß, um auch Literflaschen verstauen zu können. Das Platzangebot ist selbst auf der Rückbank so dimensioniert, dass groß gewachsene Personen weder mit der Bein- noch mit der Kopffreiheit Probleme haben. Und auch das Ein- und Aussteigen durch die hinteren Türen erfolgt bequem. Das mag man auf den ersten Blick aber kaum glauben, da das Dach nach hinten leicht abfällt. Damit soll in Kombination mit der langen Motorhaube Dynamik zum Ausdruck gebracht werden. Die war schon der Schrägheckversion zu bescheinigen, mit der der ebenfalls im tschechischen Nosovice gebaute Kombi äußerlich bis fast zur C-Säule identisch ist.

Hyundai i30 Kombi – Technische Daten:

Viertüriger, fünfsitziger Kombi, Länge: 4,59 Meter, Breite: 1,80 Meter (2,05 Meter mit Außenspiegeln), Höhe: 1,47 Meter, Radstand: 2,65 Meter, Kofferraumvolumen: 602 bis 1.650 Liter

Benziner:
1,4-Liter-Vierzylinder, manuelles 6-Ganggetriebe, 73 kW/100 PS, maximales Drehmoment: 134 Nm bei 4.000 U/min, 0-100 km/h: 12,9 s, Vmax: 181 km/h, Durchschnittsverbrauch: 5,6 l/100 km, CO2-Ausstoß: 131 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse C, Preis: ab 18.450 Euro

1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo, manuelles 6-Ganggetriebe, 88 kW/120 PS, maximales Drehmoment: 171 Nm bei 1.500 U/min, 0-100 km/h: 11,4 s, Vmax: 188 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,9 l/100 km, CO2-Ausstoß: 115 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse B, Preis: ab 20.700 Euro

1,4-Liter-Vierzylinder-Turbo, manuelles 6-Ganggetriebe, 103 kW/140 PS, maximales Drehmoment: 242 Nm bei 1.500 U/min, 0-100 km/h: 9,2 s, Vmax: 208 km/h, Durchschnittsverbrauch: 5,5 l/100 km, CO2-Ausstoß: 125 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse B, Preis: ab 23.350 Euro


Diesel:
1,6-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel, 81 kW/110 PS, maximales Drehmoment: 280 Nm bei 1.500 U/min, 0-100 km/h: 11,3 s, Vmax: 188 km/h, Durchschnittsverbrauch: 3,7 l/100 km, CO2-Ausstoß: 96 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse A+, Preis: ab 23.000 Euro

1,6-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel, 100 kW/136 PS, maximales Drehmoment: 280 Nm bei 1.500 U/min, 0-100 km/h: 10,5 s, Vmax: 198 km/h, Durchschnittsverbrauch: 3,9 l/100 km, CO2-Ausstoß: 102 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse A+, Preis: ab 25.750 Euro

Kurzcharakteristik
Warum: viel Platz und Ausstattung, gute Qualität und lange Garantie
Warum nicht: weil so ein Kombi letztlich doch etwas langweilig ist
Was sonst: VW Golf Variant, Opel Astra Sports Tourer, Renault Mégane Grandtour
Wann: ab sofort

Hyundai stellt der i30-Limousine jetzt den Kombi zur Seite. Der zeigt sich mit seinem großen Laderaumvolumen und einer umfangreichen Basisausstattung als echte Alternative auf dem Markt der kompakten Lademeister.

Fazit

Hyundai stellt der i30-Limousine jetzt den Kombi zur Seite. Der zeigt sich mit seinem großen Laderaumvolumen und einer umfangreichen Basisausstattung als echte Alternative auf dem Markt der kompakten Lademeister.

Testwertung

4,0/5

Hyundai i30 SW blue 1.6 CRDi - Luft nach oben
Autoplenum

Hyundai i30 SW blue 1.6 CRDi - Luft nach oben

Der Hyundai i30 Kombi mit 110 PS bietet von allem etwas. Wer genau nachrechnet, wird allerdings zum stärkeren Bruder greifen.

Ein Auto mit Platz für Kind und Kegel ist vom Prinzip her für die einen genau richtig, für die anderen Langeweile in Blech gepresst. Beim Hyundai i30 Kombi blue 1.6 CRDi ist das nicht anders. Sportlich ambitionierte Fahrer mit wenig Platzbedarf werden ihn meiden, auch wenn er sich von außen dank seiner neuen Front sportiver gibt als er es ist. Familienväter und -Mütter, deren Hauptaugenmerk auf einem großen Ladevolumen liegt, kommen bei ihm zumindest ins Grübeln. Und auch Pendler, Außendienstler und Co. lassen sich gern von einem mit 3,9 Litern Dieselverbrauch auf 100 Kilometern recht sparsamen Wagen gern locken. Auf den zweiten Blick sieht das noch ähnlich aus. Die Außenhaut ist ohne Zweifel schick und zeitgemäß. Im Innenraum herrscht ein juveniles Flair mit guter Verarbeitung. Das Raumangebot in der ersten Reihe gereicht hochgewachsenen Fahrern zur Freude, da der Scheitelansatz weit genug entfernt vom Dachhimmel verbleibt. Hinter solch großen Fahrern erfreuen sich zudem nicht nur Kinder, sondern auch normalgewachsene Erwachsene einer ausreichenden Beinfreiheit.

Angenehm und nicht alltäglich ist die Möglichkeit im i30 selbst den Beifahrersitz in seiner Höhe zu verstellen. Dass beide Frontsitzer all ihre Sitzverstellungen manuell durchführen müssen, ist dabei keinerlei Problem. Problematisch wird es für Smartphonebesitzer, die meinen, dank der USB-Buchse im Cockpit ihre elektronische Lebenshilfe volltanken zu können. Die Leistungsabgabe der Buchse reicht leider nur knapp für den Akkustanderhalt bei gleichzeitiger Nutzung. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Ein Adapter ist weiterhin sinnvoll. Das mit 528 Litern groß bemessene Kofferraumvolumen bietet entweder Platz für ein Kinderfahrrad oder sechs Wasserkästen. Wer stapelt, kann das Dutzend voll machen. Bis zu 1.642 Liter passen ins Heck, sollten die drei potenziellen Sitzgelegenheiten im Fond nicht genutzt und umgeklappt werden. Der einzig limitierende Faktor beim "Ich packe meinen Kofferraum"-Spiel scheint die maximale Zuladung zu sein, die ausstattungsbedingt auch schon mal nur 376 Kilogramm betragen kann. Eine komplette Basketballmannschaft sollte sich trotz des bällefreundlichen Ladeabteils demnach nach einem anderen Tourbus umschauen.

Doch nicht nur aus Platzgründen, sondern auch mit Hinblick auf die zur Verfügung stehenden 110 PS, sollte auf eine volle Beladung eher verzichtet werden. Im leeren Zustand schafft der 1,6 Liter große Vierzylinder-Dieselmotor mit 280 Newtonmetern Drehmoment eine Sprintzeit von 11,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 188 Kilometern pro Stunde. Letztere wird jedoch überraschend leicht erreicht. Das manuelle Sechsganggetriebe lässt sich leicht und ruckelfrei bedienen. Lediglich beim Anfahren flutscht das eine oder andere Mal der Schalthebel zu leicht gefühlt ein paar Millimeter zu weit nach rechts, so dass der dritte anstatt des ersten Gangs anliegt. Wer im Umkehrschluss versucht den ersten Gang mit einem stärkeren Ruck nach links einzulegen, findet sich wiederum ratz fatz im Rückwärtsgang wieder. Während der Fahrt sollte zudem auf die Schaltpunktanzeige weniger Rücksicht genommen werden, da sich ansonsten die Fahrtzeit mangels Spritzigkeit locker verdoppelt. Die elektrische Servolenkung hingegen bietet einen angenehmen Kontrastpunkt. Sie lässt sich in drei verschiedenen Modi nutzen, wobei die Comfort- und die Sport-Einstellung die natürlichsten sind. Die Normalstellung fühlt sich ein wenig zu synthetisch an.

Das eigentliche Problem des nicht sonderlich gut schallisolierten Hyundai i30 ist hingegen ein ganz anderes. Denn wer bereit ist 24.500 Euro für die höchste der drei Ausstattungsvarianten, die für diese 110 PS-Motorisierung erhältlich sind, zu berappen, kommt schnell ins Grübeln. Solange das Grübeln vor der Unterschrift im Autohaus einsetzt, ist alles gut. Warum? Ganz einfach. Wird Wert auf Xenon-Scheinwerfer gelegt, stehen zusätzliche 1.150 Euro im Raum. Sollen es schicke 17 Zöller und Sitze mit Stoff-/Kunstlederkombination sein, addieren sich weitere 650 Euro hinzu. Besteht zudem eine kleine Unsicherheit beim Einparken, wird die Style-Version seinen Besitzer nicht einmal für Geld helfend oder zumindest piepend zur Hand gehen. Denn eine Einparkhilfe in Form von vorn verbauten Sensoren gibt es nicht. Außer es wird sich für den 136 PS starken Bruder, der im Übrigen genauso wenig verbraucht, für 26.680 Euro entschieden. Sprich: Von Anfang an 900 Euro mehr auf den Tisch und all das ist inklusive. Das Einparken übernimmt er dann auch gleich. Schade nur, dass Hyundai unabhängig von der Ausstattungsvariante 1.300 Euro für sein sieben Zoll großes Radio-Navigationssystem inklusive Rückfahrkamera aufruft. Nur gut, dass der Markt voll von kostenfreien App-Alternativen ist. Alles in Allem überzeugt der Hyundai i30 Kombi mit 110 PS durch seine problemlose Bedienung und ein angenehmes Design. Günstig ist er allerdings nicht.

Testwertung

3,5/5

Hyundai i30 gegen Ford Focus im Vergleich: Pragmatische Dieselkombis
auto-motor-und-sport

Hyundai i30 gegen Ford Focus im Vergleich: Pragmatische Dieselkombis

Auf die großen philosophischen Fragen hat der 1977 gedrehte Film "Das ausgekochte Schlitzohr" eher keine Antworten, aber im Trailer fällt ein kluger Satz. Der besagt, dass es nicht darauf ankommt, wie schnell du selbst bist, sondern wer hinter dir her ist. Das gilt – und damit holterdipolter vom Einstieg mitten hinein in diesen Vergleich – auch für die Autoindustrie. So sehr sich europäische Hersteller auch abstrampeln, die Konkurrenz aus Korea wird immer größer im Rückspiegel. Bei den Kompakten blitzt der Hyundai i30 mit der Lichthupe, setzt zum Überholen an. An dieser Stelle müsste man nun einen dramaturgischen Spannungsbogen aufbauen, der zu einem Ergebnis führt, das keiner vorausgesehen hat. Wir machen das hier mal anders: Der Focus Turnier gewinnt. So, und jetzt klären wir, warum mehr als Details zwischen einem guten und einem sehr guten Auto liegen. Wegen des Charakters des Hyundai i30 braucht es dazu einen richtigen Test. Hyundai i30 bietet mehr Platz Der Hyundai i30 beeindruckt nämlich erst mal mit vordergründigen Stärken wie Solidität und Größe. So bringt er Passagiere vorn wie hinten ungedrängt und auf bequemen Sitzen unter. Der Focus integriert Fahrer und Beifahrer tiefer mit mehr Halt, im Fond ist der Knieraum knapper. Dazu wirkt der Turnier mit kleineren Fensterflächen und flacheren Dachsäulen gedrängter, zudem ist der Kofferraum kleiner. Und dann ist da noch die wirre Bedienung mit unbeschrifteten und mehrfach belegten Tasten. Ja, mit der Zeit gewöhnt man sich daran, aber das hieß es früher auch über das Mensa-Essen. Der Hyundai i30 gibt sich herausforderungsfrei: Schalter sehen – drücken – Action. Alles durchdacht und praktisch, der Hyundai i30 wäre Sieger, vergliche man Autos nur im Showroom. Aber wir gehen raus, zum Showdown auf die Teststrecke. Da bremst der Focus vehementer, beschleunigt schneller, kurvt flotter um Pylonen. All das hat nicht nur dort Bedeutung, sondern erst recht auf der Landstraße. Ford-Fans mögen greinen, dass er nicht mehr so unbeschwert um Biegungen wetzt wie früher, doch trotz mehr Besonnenheit bleibt der Focus der Handlingstar unter den Kompaktkombis, lenkt energisch ein, bietet mit der direkten Lenkung feine Präzision und Rückmeldung. Sachtes Lastwechseldrängen des Hecks regelt das ESP gelassen weg, auch beladen bleibt alles sicher. Mit dem Focus kannst du über Landstraßen fegen, dass es Mama, den Kindern und dem Golden Retriever ganz schummrig wird. Und das mit einem kompakten Diesel-Kombi, der erst mal so vernünftig, aber auch so prickelnd wirkt wie Feinrippwäsche. Ford kann Dynamik und Komfort Bei aller Kurvenfetzerei vergisst der Focus den Komfort nicht, federt beladen Unebenheiten lässig weg. Leer gibt das straffe Fahrwerk kurze Stöße herber weiter. Dennoch ist der Focus dem Hyundai i30 beim Fahrwerk weit überlegen. Der Hyundai i30 ist zu hart gefedert und zu schwach gedämpft. So schunkelt er kleine Unebenheiten noch sacht weg, bockt aber über stärkere Verwerfungen. Um das Fahrwerk komplett an seine Grenzen zu bringen, braucht es bei weitem nicht die ganze erlaubte Zuladung von knapp einer halben Tonne – schon mit 300 Kilogramm schlägt die Federung auf der Schlechtwegestrecke durch. Ein durchschlagender Erfolg bleibt dem Hyundai i30 Kombi beim Handling verwehrt. Wegen anderer Abstimmung und Gewichtsverteilung gibt sich der Kombi später dem Untersteuern hin als das Schrägheck, doch das Bisschen, was das unharmonische Fahrwerks-Setup an Handling übrig lässt, ruiniert die Lenkung. Für die gibt es drei Servo-Kennlinien, die Lenkkräfte ändern, aber nichts an dem synthetischen Gefühl und dem fast kompletten Mangel an Rückmeldung. Weil so wenig Gefahr besteht, Fahrspaß einzubremsen, kann das ESP auch früh eingreifen und hohe Fahrsicherheit garantieren. Hyundai i30 mit schlappem Motor Zum sachten Temperament passt der Motor. Mehr als 1,6 Liter Hubraum und 128PS sind für den Topdiesel nicht vorgesehen. Der nagelt wacker gegen die lange Übersetzung des Sechsganggetriebes an, vergisst seine Manieren, wenn es eiliger wird – etwa dann, wenn der Hyundai i30 versucht, dem Focus zu folgen. Dessen Zweiliter-Turbodiesel legt knurrig, homogen und energisch los, zieht stramm – freundlich unterstützt von der präziseren, gut gestuften Sechserbox. Nur drehen mag er nicht so gern, und er verbraucht 0,4 L/100 km mehr als der sparsame Hyundai i30. Der Hyundai i30 punktet noch mit fünf Jahren Garantie, dem günstigen Preis und besserer Ausstattung. Damit ist er für viele womöglich das attraktivere Angebot, aber nicht unser Sieger. Denn gewonnen hat nicht, wer am meisten aufholt, sondern wer am Ende vorn ist.

Hyundai i30 cw im Test: Kompakter Kombi überzeugend ausgewogen
auto-motor-und-sport

Hyundai i30 cw im Test: Kompakter Kombi überzeugend ausgewogen

Mit 17.290 Euro hält das Basismodell zwar noch einen kleinen Respektabstand zu den Kombis von Golf, Focus & Co., doch der Hyundai i30 cw 1.6 CRDi überzeugt lieber anders – etwa mit seiner peniblen Verarbeitung. So machen nicht nur das weiche Armaturenbrett oder die scharfen Displays viel her. Selbst an selten sichtbaren Stellen wie der Rückbankunterseite schützt ein Filzüberzug, wo sonst oft weißer Schaumstoff quillt. Hyundai i30 cw 1.6 CRDi verbraucht 5,9 Liter Tüftelsinn verraten zudem jede Menge Zusatzfächer unter dem ebenen Ladeboden, das geschmeidig flutschende Heckrollo oder leicht zugängliche USB- und Audioanschlüsse im Armaturenbrett. Ebenfalls angenehm, dass sich der Hyundai i30 cw 1.6 CRDi aus dem Agilitätswettrüsten heraushält und stattdessen mit ausgewogenem Federungskomfort, bequemen Sitzen und einer gelungenen Geräuschdämmung des 110 PS starken 1,6-Liter-Diesels glänzt. Dass der sparsame Common Rail (5,9 L/100 km) unter 2.000/min müde antritt und sich die Lenkung synthetisch anfühlt, lässt sich daher verschmerzen. Ein Argument hat Hyundai noch im Ärmel: Gegen fünf Jahre Garantie sehen die meisten Konkurrenten blass aus.

 

 

 

Testwertung

4,0/5

Hyundai i30 cw 1.6 CRDi im Fahrbericht: Da steckt reichlich Platz drin
auto-motor-und-sport

Hyundai i30 cw 1.6 CRDi im Fahrbericht: Da steckt reichlich Platz drin

Bei einem Laderaum-Volumen von 1.642 Liter dünnt sich das Wettbewerbsumfeld des Hyundai i30 cw rasch aus. Einzig der Peugeot 308 SW kann diesen Wert noch überbieten.

Hyundai i30 cw bietet viel Platz Allerdings verschweigen die Koreaner bislang, wie viele Liter auf die insgesamt sechs Staufächer unter dem Laderaumboden des Hyundai i30 cw entfallen. Da sie sich gut nutzen lassen, ist das aber eigentlich unerheblich. Um das gesamte Volumen zu erschließen, muss in bester, wenngleich etwas angejahrter Kombi-Manier zuerst die Sitzfläche der Rückbank hochgeklappt und dann die Lehne umgelegt werden - und fertig ist die ebene Ladefläche im Hyundai i30 cw. Spart man sich die Arbeit, bleiben noch 528 Liter und somit kaum weniger, als der deutlich wuchtigere Santa Fe zu bieten hat. Dafür dürfte der große SUV vielleicht etwas von seinem Dämmmaterial abgeben, denn der 1,6-Liter-Dieselmotor des Hyundai i30 cw-Testwagens nagelt beim Start wie eine schlecht aufgelegte Landmaschine. Erst nach einigen Kilometern beruhigt er sich und bietet Gelegenheit, sich auf die positiven Seiten des Direkteinspritzers des Hyundai i30 cw zu konzentrieren: gleichmäßige Leistungsentfaltung und beruhigende Durchzugskraft. Ebenfalls beruhigend: die sicheren Fahreigenschaften und das übersichtliche Cockpit. Und dass Käufer, die einen großen Laderaum wünschen, nun eine Alternative zum Peugeot 308 SW haben.

 

 

Testwertung

2,5/5

Hyundai i30cw im Test: Schicker und praktischer
auto-news

Schicker, praktischer und immer noch günstig

Unterschleißheim bei München, 17. August 2012 -Spätestens seit Porsche im Jahr 2009 den neuen Panamera nicht auf der IAA, sondern im fernen China vorstellte, ist klar: Deutschland ist in puncto Automobil nicht mehr der Nabel der Welt. In den Schwellenländern wird expandiert, während der hiesige Markt stagniert. Dennoch bemühen sich aufstrebende Marken wie Hyundai geradezu rührend um Deutschland und Europa. Das merkt man auch der neuen Generation des i30cw an. Der Kompaktkombi kommt am 20. September 2012 auf den Markt. Wir haben ihn mit dem 1,6-Liter-Benziner getestet. Kombianteil: Ein Drittel Die USA sind für Hyundai im Vergleich mit Europa quantitativ der wichtigere Markt. Dort und auch sonst außerhalb Europas sind Kompaktkombis Ladenhüter, man kauft lieber SUVs oder Vans. Hierzulande aber sind sie immer noch gefragt. Beim i30 stieg der Kombianteil seit der Markteinführung im Jahr 2008 sogar von 24 auf 34 Prozent. So wird nun auch der im März 2012 gestarteten neuen i30-Generation ein Urlaubsspezialist zur Seite gestellt. Äußerlich unterscheidet er sich bis zur B-Säule nicht vom Fünftürer. Das Heck passt ebenfalls zu dem schon bekannten Modell. Der Neuling ist weit entfernt vom sprödem Lastenkuli-Charme des Vorgängers. Doch ob sich hinter dem rundlichen Hinterteil und der nach hinten absinkenden, schicken Dachlinie auch ein akzeptabler Innen- und Laderaum verbirgt? Serienmäßiges Gepäckraum-TrennnetzBeim Öffnen der Heckklappe sollte man etwas vorsichtig sein. Wer über 1,75 Meter groß ist, läuft Gefahr, sich den Kopf daran zu stoßen. Ansonsten erweist sich der Laderaum jedoch als gut zugänglich. Eine Ladeschwelle gibt es nicht. Zwischen Lade- und Passagierraum hängt serienmäßig ein Gepäckraum-Trennnetz, das die Insassen bei Notbremsungen vor nach vorn geschleudertem Ladegut schützt - ein keineswegs selbstverständliches Detail. Bevor man die Rücksitze umlegt, empfiehlt es sich, die Bankpolster nach vorn umzuklappen. Dann ergibt sich ein perfekt ebener Ladeboden. Darunter gibt es noch weitere Fächer mit Plastikauskleidung für Kleinkram. Hervorzuheben ist auch das Volumen: 528 bis 1.642 Liter sind überdurchschnittlich. Daumenregel: Alles was über 500 bis 1.500 Liter liegt, ist in dieser Klasse gut.

Mehr Laderaum trotz geringerer Länge Ebenfalls bemerkenswert: Beim Stauraum hat sich der i30cw gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert, obwohl sich die Karosserielänge sogar etwas verringert hat. Wie geht das? Wachstum des Gepäckabteils auf Kosten des Sitzkomforts im Fond? Nein, das kann kaum sein, denn hinten sitzt man nach wie vor noch sehr gut, es bleibt viel Raum vor den Knien und über dem Kopf. Der Fortschritt gelang durch eine breitere Spur und bessere Raumausnutzung. Schickes, hochwertiges Cockpit Zeit, sich endlich hinters Steuer zu setzen. Beim Cockpit unterscheidet sich der cw - das Kürzel steht für Cross Wagon - nicht vom Fünftürer. Qualität und Schick stehen nicht länger hinter dem VW-Niveau zurück - das ist ein dickes Lob. Hier hat sich das Auto deutlich gegenüber dem Vorgänger verbessert. In der Topausstattung Style findet sich sogar elektronischer Schnickschnack wie ein Motor-Startknopf, ein hochwertiges TFT-Display zwischen den Rundinstrumenten und gegen Aufpreis eine elektrische Parkbremse sowie ein großes, problemlos funktionierendes Einbaunavi. Die Sitze gewähren passablen Seitenhalt, wenn auch die Sitzwangen weicher sind, als sie aussehen. Neu gegenüber dem Vorgänger ist zudem die Einstellmöglichkeit für die Lenkung: Mit "Flex Steer" lässt sich die Servounterstützung in drei Stufen variieren. Doch auch im straffsten Modus namens Sport ist die Lenkung zu leichtgängig, hinterlässt einen schlabbrigen Eindruck. Am Fahrwerk mit aufwendiger Mehrlenker-Hinterachse gibt es dagegen nichts zu kritisieren. 1.6 GDI mit 135 PS Unter der Fronthaube arbeiten die gleichen Aggregate wie beim Fünftürer. Neben Benzinern mit 99 und 135 PS werden Diesel mit 90, 110 sowie 128 PS angeboten. Alle Versionen werden mit Sechsgang-Schaltung ausgerüstet, optional gibt es eine Sechsgang- Automatik. Ein Doppelkupplungsgetriebe wie für den fast baugleichen, demnächst startenden Kia Cee'd sw angekündigt, gibt es nicht. Beim gefahrenen 135-PS-Benziner handelt es sich um einen Saugbenziner mit Direkteinspritzung - daher das Kürzel GDI für Gasoline Direct Injection. Der 1,6-Liter- Motor geht sehr leise zu Werke, wirkt aber zunächst zu schlapp für seine Leistungsklasse. Erst wer das Aggregat über die 4.000er-Marke dreht, kann gut beschleunigen. Laut Datenblatt lässt sich das Auto mit dem 1.6 GDI in 10,2 Sekunden auf Tempo 100 bringen, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 192 km/h angegeben. Den Spritverbrauch beziffert Hyundai auf 6,2 Liter je 100 Kilometer. In der Praxis wird man wohl nicht viel darüber liegen. Auf der absolvierten Testfahrt zeigte der Bordcomputer jedenfalls einen Wert von 7,3 Liter an. Beim Spritsparen hilft serienmäßig nur eine Schaltpunktanzeige, ein Start-Stopp-System ist ausschließlich für den Topdiesel verfügbar.
Gute Ausstattung Die Preise für den i30cw 1.6 GDI beginnen bei 20.810 Euro. Damit ist das Modell teurer als der gleich motorisierte Kia Cee‘d sw. Das liegt aber daran, dass es bei Hyundai den 1.6 GDI nicht in der Grundausstattung Classic gibt. Dabei wäre die für viele Bedürfnisse bereits ausreichend: Neben dem üblichen Sicherheitspaket umfasst sie elektrisch einstellbare Spiegel, elektrische Fensterheber vorne, Nebelscheinwerfer, eine Zentralverriegelung, ein CD-Radio und eine Klimaanlage. Beim 1.6 GDI ist mindestens die Ausstattung Trend an Bord. Dazu gehören noch 15-Zoll-Alufelgen, Lichtsensor, Abbiegelicht, elektrisch beheiz- und anklappbare Außenspiegel, Parkpiepser hinten und elektrische Fensterheber hinten. Anders als bei Konkurrenten wie etwa dem Chevrolet Cruze Station Wagon können auch etliche Extras bestellt werden. So sind ein Glasschiebedach, Klimaautomatik, Xenonscheinwerfer, dynamisches Kurvenlicht, Regensensor, Tempomat verfügbar. Standard ist beim i30cw auch eine fünfjährige Garantie sowie eine hohe Crashsicherheit: Beim EuroNCAP-Test erzielte der Fünftürer die Maximalwertung von fünf Sternen, und das Resultat lässt sich laut Hyundai auf den Kombi übertragen.

Fazit

Der Hyundai i30cw ist in der neuen Generation innen und außen deutlich schicker geworden. Auch das Transportfach beherrscht er nun noch besser. Lobenswert sind zudem die gute Ausstattung, der niedrige Preis und die Fünf-Jahres-Garantie. Auch Hightech-Komponenten sind inzwischen verfügbar. Kritikpunkte lassen sich wie immer finden: Der 135-PS-Saugbenziner muss recht hoch gedreht werden, um die Kraft zu spüren - ein Turbo wäre besser. Die Start-Stopp-Automatik sollte es für alle Motoren geben, die Lenkung ist zu leichtgängig und ein Doppelkupplungsgetriebe fehlt.

Testwertung

4,0/5

Hyundai i30 cw 1.4 - Durch die Hintertür
Autoplenum

Hyundai i30 cw 1.4 - Durch die Hintertür

Hyundai will dem VW Golf kurz vor seinem Marktstart weiteres Wasser abgraben. Die Kombiversion soll Familien und Flottenkunden gleichermaßen locken.

Wenn der Klassenprimus VW Golf irgendwo zu packen ist, dann bei der Kombivariante, die in Wolfsburg Variant heißt. Sie führt seit Jahren in der Golf-Palette ein Mauerblümchendasein und steht bei den Verkaufszahlen sogar schon einmal hinter den Konkurrenten Ford Focus Turnier oder Opel Astra Caravan zurück. Jetzt gibt es einen neuen, besonders gefährlichen Gegner. Denn der Hyundai i30 cw ist nicht nur praktisch und 19 Zentimeter länger als der Fünftürer, er sieht auch noch richtig gut aus. Der Basispreis von 17.290 Euro für das Basismodell Hyundai i30 cw 1.4 Classic dürfte ebenfalls für zahlreiche Interessenten sorgen. Der leistungsstärkere 135-PS-Benziner startet bei 20.810 Euro.

Eine ganze Zeit lang waren die Kombis an den Rand der Segmente gedrängt worden. Vans und besonders SUV gruben ihnen mehr und mehr das Wasser ab. Doch langsam scheint sich das familiäre Volumensegment der 80er und 90er Jahre wieder zu berappeln. So bringt auch Hyundai nicht einmal ein halbes Jahr nach der Einführung der fünftürigen Schrägheckversion ein größeres Schwestermodell vom i30. 19 Zentimeter länger als die Limousine bringt der Koreaner es so auf 4,49 Meter Gesamtlänge. Das Plus an Länge kommt den Passagieren im Fond und einem großen Laderaum zugute. Im Vergleich zum farblosen Vorgängermodell wuchs der Laderaum bei aufgestellter Rückbank von 415 auf 528 Liter. Ist die Rückbank dem Ladeboden gleich gemacht und umgelegt, sind es beim neuen i30 cw statt 1.395 nunmehr 1.642 Liter. Damit kratzt der Koreaner an das Tor zur Mittelklasse.

Das gilt auch für die zweite Reihe. Denn ausschließlich ein üppig dimensionierter Laderaum sorgt kaum für begeisterte Interessenten. Im i30-Fond können selbst zwei groß gewachsenen Personen bequem sitzen. Notfalls klappt das auch für drei Personen. Doch nicht vergessen: der Hyundai i30 cw ist ein Kompaktklassekombi und kein Raumwunder für Großfamilien. Doch für zwei Erwachsene mit zwei Kindern gibt es viel Platz, eine ordentliche Serienausstattung und einen fairen Basispreis. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, wie man es von einem Familienkombi erwartet. Nicht zu hart und keinesfalls zu schwammig; so lässt man sich auch längere Touren ins Wochenende oder den Urlaub gefallen. Die in drei Härtegraden verstellbare Elektrolenkung ist zwar eine prima Idee. Sie ist jedoch in keinem der drei Fahrmodi wirklich stimmig und überzeugend. Die Rückmeldung sollte in jedem Fall besser sein.

Mehr gefallen können die gute Sitzposition, die gute Ablesbarkeit der Instrumente und die ordentliche Bedienung im Allgemeinen. Hier hat Hyundai in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Wenn nur nicht der Lichtschalter endlich seinen Weg an ein statisches Bedienmodul am Armaturenbrett finden würde. Am Blinkerhebel ist der Schalter unbeleuchtet und schlicht deplatziert.

Das Basistriebwerk des Hyundai i30 cw mit seinem 1.4 Liter großen Vierzylinder-Saugmotor kann nur die grundlegendsten Bedürfnisse an ein Fortkommen befriedigen. Er ist mit 17.290 Euro zwar fair gepreist, aber eine träger Geselle, der besonders bei nachdrücklichen Leistungsabfragen schneller als erwartet an seine Grenzen kommt. Daran ändert auch das leicht schaltbare Sechsgang-Getriebe nichts. Immerhin ist der Vierzylinder gut gedämmt und laufruhig. Doch wer öfter mit Gepäck oder Passagieren unterwegs ist, für den sind 73 kW / 99 PS und ein maximales Drehmoment von 137 Nm bei 4.200 U/min etwas zu wenig des Guten. Hier sollte es besser der 110 PS starke Commonrail-Diesel oder 135-PS-Benziner sein, die beide deutlich engagierter zur Sache gehen.

Wer im knapp 1,4 Tonnen schweren Kombi-Basismodell mit den 99 Pferden unterwegs ist, der muss sich mit schwer zu erreichenden 180 km/h Spitze und einem wenig beachtlichen Spurtpotenzial 0 auf 100 km/h in 13,5 Sekunden zufrieden geben. Hyundai gibt einen Normverbrauch von 6,5 Litern Super an. Der Wert ist ebenso mäßig wie der Durchzug und sogar der 135 PS starke Direkteinspritzer des Hyundai i30 1.6 GDI verbraucht mit 6,3 Litern weniger. So machen beim Hyundai i30 cw 1.4 Classic in erster Linie der Preis und das solide Gesamtpaket die Musik. Daran dürften auch Golf, Astra und Focus zu knabbern haben. Doch Start-Stopp-Automatik und ein paar Assistenzsysteme mehr dürfte es auch beim Hyundai i30cw sein.

Hyundai i30cw - Korea kann es (Kurzfassung)
Autoplenum

Korea kann es (Kurzfassung) Hyundai i30cw

Er ist kein Schnäppchen, dafür aber ein ernstzunehmender Konkurrent für Golf Variant und Co.: Der neue Hyundai i30 cw kommt am 20. September zu Preisen ab 17.290 in den Handel. Sein Rüstzeug: Modernes Design, großzügige Serienausstattung, hohes Komfortniveau, gute Materialanmutung und ausgeklügelte Variabilität. Dazu die bekannte Fünfjahres-Garantie – so kann man sich innerhalb der Kompakt-Klasse der Kombis durchaus sehen lassen.

Vom i30cw gibt es die gleichen Modellvarianten wie bei der Schrägheckversion: Zwei Benzinmotoren mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum leisten 66 kW/90 PS bzw. 99 kW/135 PS. Der stärkere von beiden ist ein Direkteinspritzer und trotz höherer Leistung der sparsamere von beiden (6,2 im Vergleich zu 6,5 l Normverbrauch). Sparmeister unter den Dieselmotoren, hier reicht die Palette von 1,4 bis 1,6 Liter Hubraum sowie von 66 kW/90 PS bis 94 kW/128 PS, ist der auf Effizienz getrimmte i30cw blue 1.6 CRDi, der auf 4,2 Liter kommt.

So wie die Modellvarianten ähneln sich Kombi und Schrägheckversion vom Hyundai i30 auch beim positiven ersten Eindruck. Der Innenraum wirkt hochwertig, sowohl in puncto Ergonomie als auch bei der Materialqualität und Verarbeitung. Schade nur, dass beim farblich abgesetzten unteren Kunststoff diese Herrlichkeit wieder aufhört, denn da kratzt der Neugierige dann doch an zwar aufgerautem, aber hartem Kunststoff. Das schnittige Außendesign des i30cw ist im Rüsselsheimer Design- und Entwicklungszentrum des Herstellers entstanden. Besonders prägnant: Der Hexagonal-Grill an der Front, eine dynamisch ansteigende Fensterlinie im Kontrast zum nach hinten abfallenden Dach, am Heck ein muskulöser Abschluss.

Zur Serienausstattung schon ab dem Basismodell Trend gehören: LED-Tagfahrlichter, Klimaanlage, Berganfahrassistent, Radio/CD sowie Anschlussmöglichkeiten für MP3-Player oder iPod. Zu den luxuriöseren Optionen gehören dynamisches Kurvenlicht, Lederausstattung und ein elektrisches Panorama-Hubdachschiebedach. Gefertigt wird der i30 im tschechischen Werk Nosovice.

Der Kombi ist 19 Zentimeter länger als das Schrägheck und nutzt dies für 528 bis 1.642 Liter Kofferraumvolumen. Außerdem erleichtert der ebene Ladeboden bei umgeklappter Rücksitzbank den Transport großer Gegenstände, und ein System von Ablagefächern unterm Ladeboden ist im Alltag hilfreich. Hyundai rechnet damit, dass bei seiner Kompaktbaureihe der Kombianteil weiter steigen wird – auf bis zu 40 Prozent.

Modernes Design, großzügige Serienausstattung, hohes Komfortniveau, gute Materialanmutung und ausgeklügelte Variabilität. Dazu die bekannte Fünfjahres-Garantie – so kann man sich der neue Hyundai i30 cw innerhalb der Kompakt-Klasse der Kombis durchaus sehen lassen.

Fazit

Modernes Design, großzügige Serienausstattung, hohes Komfortniveau, gute Materialanmutung und ausgeklügelte Variabilität. Dazu die bekannte Fünfjahres-Garantie – so kann man sich der neue Hyundai i30 cw innerhalb der Kompakt-Klasse der Kombis durchaus sehen lassen.
Hyundai i30 cw - Nun geht es gegen den Golf Variant (Vorabbericht)
Autoplenum

Nun geht es gegen den Golf Variant (Vorabbericht) Hyundai i30 cw

Mit einem Kombi ergänzt Hyundai nun sein Angebot in der Kompaktklasse. Der i30 cw soll vor allem VW Golf Variant und Ford Focus Turnier die Kundschaft abgraben. Dabei dürften auch die günstigen Preise ab 17.290 Euro helfen.

Wie schon die fünftürige Limousine will auch der Kombi mit moderner Optik, guter Verarbeitung und funktionalem Innenraum glänzen. Zudem gibt es sparsame Motoren. So legt Hyundai auch vom i30cw eine auf Effizienz getrimmte blue-Version inklusiv Start-Stopp-System auf, die bei 94 kW/128 PS und 1,6 Litern Hubraum mit 4,2 Litern Diesel auskommen soll. Darüber hinaus gibt es den aus der Limousine bekannten 1,4-Liter-Diesel mit 66 kW/90 PS sowie zwei Benziner mit 1,4 sowie 1,6 Litern Hubraum und 66 kW/90 PS bzw. 99 kW/135 PS Leistung.

Trotz des zum Heck hin abfallenden Dachs und den nahezu unveränderten Abmessungen ist das Kofferraumvolumen des 4,49 Meter langen Kombis um 113 auf 528 Liter gewachsen; durch Umlegen der Rücksitze entsteht ein Stauraum mit 1.642 Liter Fassungsvermögen. Mit den beiden Varianten Fünftürer und Kombi ist die Modellfamilie aber noch nicht komplett: Anfang kommenden Jahres soll der i30 erstmals auch als schnittiger Dreitürer zu haben sein.

(Für die Redaktionen: Einen ausführlichen Fahrbericht sowie eine Kurzfassung übersenden wir Ihnen am Mittwoch, den 15. August 2012.)

Rund ein halbes Jahr nach dem Fünftürer kommt Hyundais Golf-Gegner nun auch als Kombi. Der i30 cw will nicht nur mit vergleichsweise günstigen Preisen punkten.

Fazit

Rund ein halbes Jahr nach dem Fünftürer kommt Hyundais Golf-Gegner nun auch als Kombi. Der i30 cw will nicht nur mit vergleichsweise günstigen Preisen punkten.
Hyundai i30cw - Kompakte Kombi-Kost aus Korea
Autoplenum

Kompakte Kombi-Kost aus Korea Hyundai i30cw

Nach dem im März gestarteten Fünftürer schickt Hyundai im Spätsommer den neuen i30cw ins Rennen um die Käufergunst. Der Koreaner tritt gegen VW Golf Variant, Ford Focus Turnier und andere Kombimodelle der Kompaktklasse an und will neben sportlichem Design auch mit mehr Platz punkten. Deutschland-Premiere feiert die zweite Auflage des i30cw vom 2. bis 10. Juni auf der Leipziger Auto Mobil International (AMI).

Der Kombi kann mit all jenen Vorzügen glänzen, die schon die neue i30 Limousine kennzeichnen: Moderne Optik mit europäischem Federstrich, gute Verarbeitung, funktional und übersichtlich eingerichteter Innenraum sowie sparsame Motoren. So legt Hyundai auch vom i30cw eine auf Effizienz getrimmte blue-Version auf, die mit gut vier Litern Durchschnittsverbrauch auskommen soll. Trotz des zum Heck hin abfallenden Dachs und der nahezu unveränderten Abmessungen ist das Kofferraumvolumen des 4,49 Meter langen Kombis um 113 Liter auf 528 Liter gewachsen; durch Umlegen der Rücksitze entsteht ein Stauraum mit 1.642 Liter Fassungsvermögen.

Die Preise für den Kombi dürften bei knapp 17.000 Euro beginnen. Mit den beiden Varianten ist die Modellfamilie aber noch nicht komplett. Anfang kommenden Jahres soll der i30 erstmals auch als schnittiger Dreitürer zu haben sein.

Hyundai treibt die Erneuerung des Angebots in der Kompaktklasse voran. Nach dem i30 stellt sich auf der AMI in Leipzig der Kombi i30cw dem deutschen Messepublikum vor.

Fazit

Hyundai treibt die Erneuerung des Angebots in der Kompaktklasse voran. Nach dem i30 stellt sich auf der AMI in Leipzig der Kombi i30cw dem deutschen Messepublikum vor.

Weitere Hyundai Kombi