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Mercedes-Benz M-Klasse ML 270 CDI 163 PS (1997–2005)

Mercedes-Benz M-Klasse ML 270 CDI 163 PS (1997–2005)
49 Bilder
Varianten
  • Leistung
    120 kW/163 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/6 Gänge
  • 0-100 km/h
    11,9 s
  • Ehem. Neupreis ab
    41.180 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    9,2 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseSUV-Medium
KarosserieformGeschlossen
Anzahl Türen5
Sitzplätze5
Fahrzeugheck
Bauzeitraum2001–2005
HSN/TSN0710/448
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge6
Hubraum2.685 ccm
Leistung (kW/PS)120 kW/163 PS
Zylinder5
AntriebsartAllradantrieb
0-100 km/h11,9 s
Höchstgeschwindigkeit185 km/h
Anhängelast gebremst3.365 kg
Anhängelast ungebremst750 kg
Maße und Stauraum
Länge4.638 mm
Breite1.840 mm
Höhe1.820 mm
Kofferraumvolumen633 – 2.020 Liter
Radstand2.820 mm
Reifengröße255/60 R17 H
Leergewicht2.175 kg
Maximalgewicht2.870 kg
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge6
Hubraum2.685 ccm
Leistung (kW/PS)120 kW/163 PS
Zylinder5
AntriebsartAllradantrieb
0-100 km/h11,9 s
Höchstgeschwindigkeit185 km/h
Anhängelast gebremst3.365 kg
Anhängelast ungebremst750 kg

Umwelt und Verbrauch

KraftstoffartDiesel
Tankinhalt83 Liter
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben9,2 l/100 km (kombiniert)
11,9 l/100 km (innerorts)
7,6 l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben244 g/km (kombiniert)
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch10,5 l/100 km (kombiniert)
Tatsächliche CO2-Emissionen277 g/km (kombiniert)
SchadstoffklasseEU2
Energieeffizienzklasse

Kosten und Zuverlässigkeit

Ehem. Neupreis ab41.180 €
Fixkosten pro Monat
Werkstattkosten pro Monat
Betriebskosten pro Monat
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Alle Erfahrungen
Mercedes-Benz M-Klasse ML 270 CDI (163 PS)

2,9/5

3,0/5

Meinung von nilsluetkehermoeller, Februar 2017

Das Auto wurde gebraucht und schon etwas älter gekauft (Baujahr 2003).
Er ist ein kräftiger Wagen, der für die Pferde benutzt wird, da er problemlos Anhänger und zwei Pferde zieht. Auch bei Steigung kommt er super zurecht.
Allerdings ist er ziemlich teuer und anfällig was Reparaturen angeht. Der Wagen muss gefühlt ein bis zwei mal im Jahr in die Werkstatt, weil wieder etwas kaputt gegangen ist. Die Kosten liegen dann zwischen 300€ und 1000€. Außerdem hat er einen relativ hohen Verbrauch für seine Klasse.
Für ihn spricht der niedrige Anschaffungspreis für gut ausgestattete Modelle. Besonders positiv sind mir die Ledersitze aufgefallen, die sich auch nach weiten Strecken noch anfühlen, wie das heimische Sofa.

4,0/5

Meinung von Grecko, November 2016

Also unsere Erfahrungen mit dem ML sind super und ich verstehe auch die ganze schlechtrederei an dem Fahrzeug nicht aber das ist eben Ansichtssache. Wenn ich mir einen SUV zulege und erwarte das ich mit 2 Tonnen unangefochten über die AB fliege oder jeden Defender oder G in der Kiesgrube stehen lasse muss ich mir selbst die Frage stellen wie weit meine Vorstellung der Realität entspricht. Wenn ich mir außerdem einen gebrauchten kaufe und probe fahre "knarzt und knackt" es genau so wie ein Jahr später.
Unser ML270 hat nunmehr knapp 500.000 km und hat noch keine HU nicht bestanden, natürlich lassen wir nach 2 Jahren Plagerei VOR dem TÜV eine Durchsicht machen. Unsere Fahrzeuge ML270 als auch ML320 (280.000 km LPG) werden beide alle 2-3 Jahre konserviert, an beiden Autos ist kein Rost zu finden außer ein paar Blasen im Radlauf hinten links am 320. Alles in allem leiden am ML oft die Traggelenke der Vorderachse, ist eben keine Starrachse, die Federn an der Hinterachse wurden über die gesamte Laufleistung 2x erneuert, Motorlager 2x, Injektoren werden mittlerweile alle 60.000 km routinemäßig neu abgedichtet (Pfennigkram), nach 255.000 km hatte sich das Verteilergetriebe verabschiedet, das war der größte und teuerste Schaden. Gebrauchtes rein und gut ist. Von den Reparaturen abgesehen, angemessener Verbrauch, erhabene und bequeme Sitzposition, durchzugsstarker Motor, hohe Anhängelast, gute Ausstattung, ausgereiftes Automatikgetriebe.
Das einzige das mich am ML etwas stört ist der nagelnde Dieselmotor besonders im Winter, der billig wirkende Kunststoff wenn man Wert darauf legt und die geringe Bremswirkung. Ab 250.000 km darf man sich außerdem darauf einstellen das man mal den Knopf vom Fensterheber in der Hand hat :-) Fazit: Der nächste wird wieder ein ML weil er einfach von allem etwas kann, für meinen Zweck genau das richtige, wer gerne schnell fahren möchte sollte sich in der Motorisierung nach oben orientieren und nicht am 2,7 ltr. mit 2 Tonnen nörgeln. Wer ins Gelände fährt ist mit Starrachse und Sperre besser bedient, ist aber auch kein Geheimnis.

2,0/5

Meinung von basic190, September 2016

Für damalige Zeit ein starker Motor, das Getriebe war ebenfalls sehr gut, mit dem Auto war ich gern unterwegs, insgesamt sehr hoher Spaßfaktor......Allerdings bevor man sich so ein Auto anschafft, sollte man sich um einen günstigen Ersatzteillieferanten bemühen. Denn das Auto stand öfter in der Werkstatt als alles andere was ich bis jetzt besaß.
Defekte Injektoren, defekte Fensterheber mehrmals, Turbolader platt, Dach 2x undicht gewesen, Handschuhfach defekt, Rost an den Kotflügel usw.
Definitiv mein letzter Mercedes gewesen

3,5/5

Meinung von brevimail, Dezember 2015

DEr erste mercedes M-Klasse oder auch ML genannt. War eine Revolution auf dem Automarkt. Er definierte das Genre der Edel-SUVs. Der in Amerika gebaute ML war aber auch Was Rost in den Türen und sonstige Verarbeitungsmägel angeht hoch im Kurs. Einige Rückrufaktionen und vergraulte Kunden haben Mercedes und seinem Image sehr geschadet.

4,4/5

Meinung von maxwallpowers, November 2015

Das Preis/Leistungsverhältnis habe ich mit 5 bewertet, weil wir den M als Gebrauchtwagen für knappe 5t€ bekommen haben. Baujahr 2003, Km-Laufleistung ca. 160tkm.
Zum Design, ich finde das bullige Auftreten genial, optisch sehr ansprechend, hoch und riesig. Ist eben eine persönliche Meinung.
Zur Verarbeitung.. Seit etwa 15 Jahren fahren wir E-Klassen, angefangen mit einigen w124 über s124 bis zum S210.. Im M ist natürlich viel mehr Kunststoff verbaut als in einer edlen Limousine. Stört nicht. Die Haptik stimmt und bei uns quietscht und knarzt nichts. Klar kann ich einem M nicht eine Dauerleistung von 200 auf der BAB abverlangen. Das will aber keiner, der sich bewusst für den Kauf einer M-Klasse entschieden hat. Dafür deckt der M ein sehr breites Feld an Fun Aktivitäten ab.. Wir haben zwei Kinder und einen Hund. Mit der Hundebox im Kofferraum ist immer noch reichlich Platz für jegliche Urlaubsutensilien. Für uns 5 mit 1300 kg Wohnwagen am Haken sind Jährliche Ausflüge nach Kroatien, ein Genuss. Und hier schon eine seiner Stärken, das Ziehen. Unabhängig vom Untergrund (feuchter Rasen, Kies/Schotter, Matsch) rangiert er den großen Hobby souverän an die gewünschte Position. Einen 2,7t Saris Autotrailer zieht er mühelos durch die Westerwälder, Eifler und Hunsrücker Serpentinen. Auch Feld und Waldwege mit Fahrzeug aufm Trailer stellen den M vor keine große Aufgabe.
Wir sind oft draußen, mit Kindern und Hund durch den Wald spazieren, dabei dem M tief im Wald abgestellt, mal ans Rheinufer ins trockene Flussbett mit einer E-Klasse keinesfalls erreichbar, in Kroatien werden auch mal entfernteste Orte oder Strände erkundet und angefahren, über Feldwege bei denen der M auch schon mal ein Beinchen hebt.. (verschränkt nicht wirklich).
Im Alltag ist der M ein absolut perfekter Begleiter. Parkplätze, Tiefgaragen und City kein Problem, warum auch. Rundumsicht, PDC und Fahrzeuglänge vollkommen ok. Autobahnfahrten auch völlig ok. Unsere Reisegeschwindigkeit ohne Anhänger pendelt sich bei 120 - 140 km/h.. sehr angenehmes Fahren.
Bei Überlandfahrten und Serpentinen im Solo-Betrieb lässt sich der M sehr angenehm und sicher fahren. Überhaupt vermittelt der Wagen seinen Insassen ein sehr Sicheres Gefühl. Das Fahrwerk ist "Amerikanisch weich".
Mein Kollege, ein Surfer, sagte mal.. :"... das einzige was mir bei meinem M nicht gefällt ist das Gefühl, dass wenn ich in Holland vom Bordstein gefahren bin, der Wagen in Koblenz immer noch wackelt.."
Genau das gefällt mir sehr gut..
Wegen seinem erhöhten Schwerpunkt, sind Kurven mit angepasster Geschwindigkeit anzufahren. Das geht mit einer E-Klasse natürlich besser.
Ein und Aussteigen ist halt etwas anders.. Einsteigen in einen PKW, finde ich einfacher, man lässt sich "ins Auto fallen". In den M musst du "Einsteigen". Das Aussteigen heißt beim M, du lässt dich aus dem Auto fallen.. Sitzposition und Sitzkomfort, Perfekt. Ich habe in keinem Fahrzeug so gut gesessen wie im M. Die Ledersitze fühlen sich so genial an, das Leder ist strapazierfähig und robust. Keine Risse oder ausgeleierte Stellen. Die Einstellung der Passform und Sitzposition ist super. Die Rückbank lässt sich vor und zurück verschieben. Nach umklappen der Rückenlehne, lässt sich die Sitzbank bei Bedarf in den Boden versenken, somit hat man eine grade, stufenlose Ladefläche.
Lichtausbeute mit Xenon ist sehr gut. Wobei man beachten muss, dass die Streuscheibe der Scheinwerfer nicht milchig sein darf. Ich musste beide Streuscheiben aufbereiten. Das Fernlicht ist wahrnsinnig hell.
Der Verbrauch ist stark vom Einsatz und Fahrprofil abhängig. Solo-Betrieb Autobahn: 8-9L
Solo-Betrieb Stadtfahrten: 12L. Anhängerbetrieb: 10-14, je nach Strecke.
Reparaturen hatten wir bis jetzt auch, für den TüV mussten wir beidseitig Spurstangen an der Vorderachse erneuern.
Rost ist natürlich, wie bei jedem Mercedes ein Thema. Bei unseren M sind Türkannten unten etwas vom Rost befallen. Ansonsten ist er Rostfrei. Nach dem Kauf, habe ich den Unterboden komplett mit Steinschlagschutz besprüht, dabei festgestellt, dass bis jetzt kein großer Rostbefall vorhanden war. Der Motor und das Getriebe sind u. a. aus dem E270 CDI bekannt. Beide Komponenten sind relativ robust und unkompliziert. Das Getriebe hat, wenn überhaupt, dann eher Elektronische Probleme. Der Motor wie üblich, Injektoren.
Negatives:
- Steckdose für AHK in der Stoßstange versenkt, kommt man mit manchen Adaptern schlecht zurecht.
Beide Hupen sind direkt und praktisch ungeschützt vor den Vorderrädern positioniert und damit in direkter Schussbahn für Steine die von den Reifen geschleudert werden.

Fazit:
Ein Freund für alle Situationen des Alltags. Freue mich jedes mal wenn ich die Garage öffne und der Dicke steht da und die Garage fast komplett ausfüllt. Frage mich warum ich den M erst jetzt gekauft habe und nicht direkt schon nach dem W124. Wahrscheinlich war es die Frage des Verbrauches, weil der E270 CDI doch schon immer 2-3 Liter günstiger unterwegs war/ist.. Aber, das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren..

2,9/5

Meinung von Anonymous, Oktober 2015

Überwältigt vom Design kaufte ich 2003 einen ML 270 CDI.
Schlappe 58.500,00 Euro Neupreis. Warum der Verkäufer grinste, und mir einen großzügigen Rabatt einräumte, merkte ich erst später. A am Auto, B am Bankkonto.

Tatsächlich fuhr das Fahrzeug ca. 20.000 km ohne Mängel. Dann die ersten Rückrufaktionen von Mercedes.
Dann fingen die ersten Klappereien im Fahrzeug an. Mercedes war nicht in der Lage das Klappern abzustellen, hatten aber den flotten Spruch: Der ist ja auch schon 1 Jahr alt !! drauf.

Aha....ein Jahr. Nun gut. Daher auch der Rost. Mercedes: Waren Sie damit etwa im Gelände? Antwort: Ja.....Na dann ist ja wohl Alles klar!!! Hä? Ja das ist der schwere Betrieb im Gelände!!! Meister, ich war nur einmal im Gelände und habe auch prompt festgesessen. Antwort: Na eben drum. Aufgelegen oder? Diskussionsende.
Wer einmal einen G gefahren hat, sollte sich mit dem ML nicht ins Gelände trauen. Keine Differentialsperre, keinen Unterfahrschutz bzw. Spielzeugbleche. Der Dieseltank ist ungeschützt!!! Das kann teuer werden.

Nach 17.000 km meldete sich das BAS-System, sowie ABS, das hier etwas nicht i.O. sei. Ratlosigkeit bei MB. Aber eine satte Rechnung. Gleicher Fehler bei 22, 23, 26 tkm nur das sich die Alarmanlage dazugesellte. Sage und schreibe 5 Alarmhörner habe ich schon verbraucht. Leider muss dazu die Stoßstange etc. komplett abgebaut werden. Das kann ich jetzt schon selber und habe immer ein Original-Alarmhorn von ebay ersteigert auf Lager. Spart Kosten. Andere Hörner gehen leider nicht, da die Alarmanlage mit dem Horn korrespondiert.
Bei 25 tkm ging das Automatikgetriebe in das Notprogramm. Toll. Für ein einfaches Resetten inkl. Analyse des Fehlers, der keiner war, schlappe 460,00 Euro. Dazu neue Bremsbeläge.
Hinzu kam nun auch sporadischer Motorölverlust.

Ab 30 tkm gesellte sich zu dem Klappern im Amaturenbrett das Quietschen der zweiten Sitzreihe. Es wurde Winter und hinzu kam ein Pfeifen aus der linken Amaturengegend, welches bis heute nicht gefunden werden konnte, da es sporadisch aber dafür sehr laut auftritt. Trillerpfeifen ähnlich. Vorteil: Man hört das Klappern im Amaturenbrett und von den Rücksitzen nicht mehr.
Bei 45 tkm neue Bremsbeläge. Mercedes grinst..flotter Fahrer was? Bremsscheiben wären auch mal dran. Au schauen Sie mal: Die Scheinwerfer sind auch nicht mehr die Besten! Wie bitte? Nun ja, die sind aus Kunststoff und wenn Sie da mit scharfen Reinigern dran gehen....Ist Priel etwa scharf?

Bei 55 tkm Blackout des gesamten Fahrzeugs. Nix ging mehr.
Reparatur von Mercedes: Batterie abklemmen. 10 Min. warten. Batterie anklemmen. Hey die Jungs verstehen Ihren Job.
Und der Rost? Voll normal sagt Mercedes. Nur der TÜV sieht das anders. Wie jetzt? 3 Jahre alt, 55 tkm und schon Ärger mit dem TÜV? Anwort Mercedes: Na wenn Sie halt ohne uns zum TÜV fahren....wir bringen den durch!!! Ähm....ach so.
Enttäuscht und geknickt sah ich auf der Rückfahrt bei -12°C einen VW Touareg mit Warnblinker am Straßenrand. Unter SUV-Lern hilft man sich ja und schon hörte ich seinen Leidensweg mit VW. Bei -10°C wird es kritisch. Steuerungsprobleme. Äh..wie??
Ja das haben viele Touaregs!!! Ach ja??!? Och die haben noch viel mehr!!! Ach ja??!?

Fröhlich pfeiffend (linke Amaturenbrettseite) brachte ich Ihn im Schlepptau zu VW und freute mich über meinen schönen, rostigen, klappernden ML.
Hier der gewünschte Nachtrag:
Der "alte" ML fährt halt ziehmlich rustikal. D.h. nix pneumatische Federung oder so. Ist in der Fahrwerkstechnik halt weit zu den neuen Modellen zurück. Wer mal den neuen ML oder X5 gefahren ist (falls er nicht schon geklaut wurde) weiss wo von ich rede. Die 163 PS sind zu wenig. Bei 185 km/h ist Schluß und man muss doch tatsächlich mal einen Multivan vorbei lassen. Beim Ziehen kommt seine Stärke. Durch die harte Federung wippt er nicht nach und hält sturr seinen Weg. Einen 1,6 Wohnwagen zieht er locker hinter sich her. Aber vorsicht: Da der ML Federungstechnisch nicht nachgibt können im Wohnwagen schonmal die Tassen fliegen. Die Schläge von der AHK gehen glatt durch. Bei 3 Tonnen wird der ML müde. Beim Zugbetrieb sind auch die Bremsbeläge schnell verbraucht. Eine eindeutige Schwäche.

Im Gelände macht der ML überhaupt keine gute Figur. 1. Weil er keine Differentialsperren hat. Die durchdrehenden Räder werden zwar abgebremmst, aber dafür stinken und qualmen auch schnell die Bremsen. 2. Weil nichts unter dem Auto geschützt ist. D.h. einmal aufliegen = Seitenschweller in Wagenfarbe lackieren lassen etc.pp. Mein Rat: Wer wirklich ins Gelände muss sollte sich einen alten Defender o.ä. zulegen. Selber habe ich mir einen Kubota RTV geholt. Der ist wesentlich besser im Gelände (allein schon wegen der Bereifung) und wenn der mal ne Beule bekommt ist das halt egal. In der Sandgrube haben wir verschiedene SUV´s getestet. Der gute alte G (Bundeswehr Wolf) war mit Abstand der Beste. Gefolgt vom Defender. Ganz klare Aussage: Elektronische Spielereien helfen nicht im Gelände. Hier ist solide Mechanik gefragt. Und mal Hand aufs Herz: Wer schickt einen Touareg oder nagelneuen ML gerne in den Matsch?
Verbrauch ohne Hänger (Normalbetrieb): 10-12 Ltr. Diesel
Kurzstrecken (unter 12 km) mag der ML nicht. Dann werden auch 13 Ltr. Diesel fällig.

Verbrauch mit Hänger (1,5 t) bei 100 km/h: 12-12,5 Ltr.
Verbrauch mit Wohnwagen (1,6 t) bei 100 km/h: 12,5-14 Ltr.
Gemessener Höchstverbrauch: 17,5 Ltr.
Wartungs- und Reparaturkosten im Jahr: ca. 800,00 Euro.
(wird halt viel selber gemacht; außer Sicherheitsbauteile).

Steuern: 448,00 Euro pro Jahr

2,1/5

Meinung von gtsmu, Juni 2015

Der daimler hat ein super motor aber der Verbrauch von 13,8l ist für ein Diesel zu hoch. das auto nur mit neun turbo oder wenig kilometern kaufen. den der turbo ferabschidet sich sehr schnell fahrferhalten ist für einen mercedes aktzeptabel. Gut verarbeitetes leder wie immer bei deimler. der topspeed ligt bei 190km/h ohne chip und mit 234km/h.
Ich hab das auto 4 jehre und der turbo ist ein mal kaput gegangen kostet um die 300-400 € ohne einbau. Es ist ein sehr rost anfeliges auto!

2,2/5

Meinung von wollgarten, Oktober 2012

Ich fahre jetzt seit ca. 5 Jahren einen 270 cdi aus dem Jahr 2001. Außer den üblichen Verschleißteilen mussten nach 155.000 km die Hochdruckdieselleitungen erneuert werden und ein Riß im Turboansaugtragt verschlechterte die Leistungsentfaltung bei ca 125.000 km. Nach nunmehr 182.000 km erneurte ich die Feststellbremse inkl. Scheiben und Beläge. Mit dem Dieselverbrauch von 8,8 bis 11 Litern bin ich sehr zufrieden, denn ein zwei Tonnen schweres Fahrzeug benötigt nun mal eine gewisse Energie um voran zu kommen. Einzig die manchmal knarzenden Kunststoffteile im inneren nerven etwas. Aber der ML ist nun auch schon 11 Jahre alt und andere Fahreuge fangen schon viel eher an zu klappern. Alles in allem würde ich mir jedezeit wieder einen ML kaufen, zumal die Anhängelast ideal für mein Hobby ist.

3,3/5

Meinung von huller, Juli 2012

Habe u.a. einen ML 270 (gebraucht gekauft:4 Jahre, 30000Km). Mittlerweile (erst) 70000Km.
Vorteile: Geringer Spritverbrauch (auch mit Boots-Trailer). Gute Übersicht. Leistungsentfaltung bei 163 PS aus meiner Sicht ausreichend.

Nachteile: Hart gefedert (fährt sich eigentlich erst mit Anhängelast angenehm).
Motor ein wenig rauh, "Traktorfeeling".

Ich denke, ein robustes und zuverlässiges Fahrzeug.

3,8/5

Meinung von Driver1965, Juli 2011

ML 270 CDI (2003er) 2008 gekauft, KM-Stand damals 60000 km.
KM-Stand heute bei 110000 KM. Verarbeitung typisch amerikanisch, es knarzt hier und knarzt dort, allerdings zuverlässig und fahrsicher.
Im Vergleich mit anderen Fahrzeugen diese Preisklasse (VW, BMW) sicher nicht das schlechteste Fahrzeug.
Bisherige Reparaturen: Druckschlauch der Servolenkung abgerissen (Schlauch gekürzt und wieder befestigt), Fensterheber defekt ( Seil gerissen, erneuert). Probleme mit den Stellmotoren der Lüftung (ignoriert).Leichter Rostansatz nach 8 "Lebensjahren" an der Heckklappe
Fazit: Ein geräumiges, komfortables Fahrzeug mit sehr sicheren Fahreigenschaften besonders im Winter dank elektronischer Helferlein und Allrad. Absolut empfehlenswert

Alternativen

Mercedes-Benz M-Klasse ML 270 CDI 163 PS (1997–2005)