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Fahrbericht Opel Antara 2.2. CDTI 163: Solide aufgewertet
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Fahrbericht Opel Antara 2.2. CDTI 163: Solide aufgewertet

Vor einem Jahr startete der Opel Antara nach einem sanften Facelift und einigen technischen Überarbeitungen neu. Mit dem Turbodiesel 2.2 CDTI schmückt sich das Topmodell, das zur Erprobung als Fronttriebler in der Leistungsstufe 163 PS zur Verfügung stand. Die Dieselmotorisierung lässt sich auch mit 20 PS mehr Leistung ordern. Als Einstiegsmodell wirbt ein 2.4-Liter-Ecotec-Benziner, der 167 PS erarbeitet. Seinen Ursprung hat das Mittelklasse-SUV in Südkorea. Dort läuft als Bruder des Opel Antara auch der Chevrolet Captiva vom Band. Spontaner erster Eindruck vom Testwagen: Der Turbodiesel läuft überraschend leise. In Sachen Geräuschdämmung wollte Opel offensichtlich nachholen, was bei anderen Diesel-Modellen der Marke bislang nicht so recht gelungen scheint. Rundungen sind TrumpfDer selbstbewusst dynamische Auftritt des überarbeiteten Antara wird von einer kraftvollen Statur unterstrichen. Das Exterieur-Design prägen sympathische Rundungen. Wird Opels SUV in eine Reihe mit Konkurrenten gestellt, zu denen etwa Ford Kuga, Mitsubishi Outlander, Citroën C-Crosser, VW Tiguan oder BMW X3 zählen können, bleiben die Blicke durchaus auch am Antara hängen. Das Design hat eigenen Charme. Assistenzsysteme erwünschtDer gefälligen Erscheinung mangelt es allerdings an nützlichen Fahrerassistenzsystemen. Gemeint ist damit nicht zuerst eine Assistenz beim Spurhalten, die entbehrlich zu sein scheint. Die Überwachung des toten Winkels hat sicher größeren Wert. Geradezu dringlich erscheint, den Antara mit einer Rückfahrkamara auszurüsten. Der Rückblick durch das weit oben angeordnete Heckfenster lässt über dicht aufgefahrene kleinere Pkws schnell hinwegsehen. Auch Kinder bleiben möglicherweise im Blickschatten. In Richtung Ausstattungszukunft weist inzwischen die neue elektrische Parkbremse, die den Handbremshebel verschwinden ließ und Platz für eine weitere praktische Ablage machte. Das Instrumentarium im Cockpit beschränkt sich auf Dinge, die in etwa die heutige automobile Grundausstattung eines SUVs ausmachen. Es gab eine Einparkhilfe über je vier Ultraschallsensoren an Front und Heck, und ein Bergabfahrassistent bot seine Dienste an. Gespendet worden war dem Testwagen auch ein Navigationssystem. Dessen Menüführung ließe sich allerdings einfacher vorstellen. Auch eine Bluetooth-Freisprechanlage war an Bord, nicht aber ein USB-Anschluss. Zu Hochzeiten mobiler Kommunikationsmittel sollte er inzwischen in jedes Auto gehören.Wohnlicher InnenraumIm Innenraum des aktuellen Antara geht es wohnlich zu, Das übersichtliche Cockpit macht einen aufgeräumten Eindruck. Zwar überwiegt schwarzer Kunststoffbezug, aber chromblanke Einfassungen an Luftdüsen, Rundinstrumenten, Türgriffen und der Schalthebelkonsole schaffen Kontraste, und so ergibt sich ein stimmiger Gesamteindruck. Beteiligt sind daran Einlagen mit Carbon-Effekt. Das griffige, nicht mit Tasten überfrachtete Lederlenkrad entspricht ganz dem aktueller Opel-Modelle. Fahrer und Beifahrer sitzen recht angenehm; nicht zuletzt dank der erhöhten Sitzposition. Noch verbessert wird die Sicht aufs Straßengeschehen durch den hoch bauenden Antara. Sitz- und Lehnenpolster aus Stoff werden an den wulstigen Rändern mit Leder eingefasst. Ausgerechnet dort, im ausgekühlten ledernen Randbereich, hält sich trotz Sitzheizung die Kälte länger, wenn das geparkte Auto eine Frostnacht hinter sich hat. Ausreichend bequem geht es auf den Fondsitzen zu, solange es ein lang geratener Fahrer oder Beifahrer mit seiner beanspruchten Beinfreiheit nicht übertreibt. Im Gepäckraum, der sich wie allgemein üblich durch Umlegen der Rücksitzlehnen (asymmetrisch) vergrößern lässt, gibt es neben Verzurrösen ein Spannnetz, das mitgeführte kleinere Dinge fixiert. Ganz Opel ist der Fahrradheckträger Flex-Fix (Aufpreis), der sich bei Bedarf wie eine Schublade aus dem Stoßfänger herausziehen lässt. Zwei Fahrräder (die zusammen maximal 40 kg wiegen dürfen) sind dort schnell und sicher untergebracht.  SUV-typischer FahrkomfortDer Fahrkomfort des Antara entspricht der Erwartung, dass ein robustes SUV mit einer straff ausgelegten Federung und Dämpfung daherkommt. Das fällt bei einem vollbesetzten Auto weniger auf, wird aber auch sonst nicht zwingend als Nachteil empfunden. Man sitzt schließlich in einem SUV und nicht in einer Limousine, die Ähnlichkeit mit einer Sänfte haben will. Im 6. Gang wird gespartMotorisch hat der Testwagen sehr angenehm überrascht. Selbst in der schwächeren 163-PS-Version verhalf der Turbodiesel 2.2 CDTI dem Antara zusammen mit dem Sechsgang-Handschaltgetriebe zu erstaunlich dynamischer Fortbewegung, wenn vorzugsweise vierter und fünfter Gang gewählt werden. Der 6.Gang erweist sich als ausgesprochener Spargang, der im Grunde nur außerorts zum Zuge kommt. Die beste Zugkraft (350 Newtonmeter) entwickelt der Selbstzünder ab 2.000 U/min. Mit dieser bescheidenen Motordrehzahl nähert sich der Antara im großen Gang schon Tempo 100. Motor- und Windgeräusche halten sich auch bei höheren Geschwindigkeiten auffallend zurück. Ganz offensichtlich kommen gezielte Maßnahmen zur Beruhigung des Innenraums zum Tragen. Der Kraftstoffverbrauch pendelte sich während der Testzeit bei anhaltend klirrender Kälte Anfang Februar etwas über acht Liter Diesel pro 100 Kilometer ein. Bei zügig befahrenen Bundesstraßen unter Berücksichtigung von Blitzergefahren zeigte der vom Bordcomputer errechnete Durchschnittsverbrauch auch schon mal eine Sechs vor dem Komma. Im Sommer wird das mit Sicherheit öfter der Fall sein. (Auto-Reporter.NET/Wolfram Riedel)Daten Opel Antara 2.2.CDTI 163 (Vorderradantrieb):Länge x Breite x Höhe (Meter): 4,59 x 1,85 x 1,71Motor (Bauart, Hubraum): Turbodiesel-Direkteinspritzer, 2.231 ccm Max. Leistung: 120 kW/163 PS Max. Drehmoment: 350 Nm bei 2.000 U/min Kraftstoffverbrauch (nach NEFZ, kombiniert) 7,5 l/100 km CO2-Emission: 167 g/km Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 9,9 sHöchstgeschwindigkeit: 189 km/h Leergewicht/zul. Gesamtgewicht:1.836/2.505 kgGepäckraum: 335 (plus 60 Liter unterm Kofferraumboden), max. 1.391 Liter Basispreis: 31.185 Euro Testwagenpreis: 35.220 Euro                                                                        

Kompakte SUV im Vergleich: Opel Antara gegen Mitsubishi Outlander
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Kompakte SUV im Vergleich: Opel Antara gegen Mitsubishi Outlander

Selbst unter den boomenden Allradlern gibt es Mauerblümchen. Denn während VW Tiguan, Nissan Qashqai und BMW X1 überaus begehrt sind, sucht man den Opel Antara oder den Mitsubishi Outlander unter den meistverkauften Autos in Deutschland vergebens. Dabei ist der Outlander Anfang 2010 leicht überarbeitet worden und hat das aktuelle Mitsubishi-Gesicht mit dem markanten Trapezgrill bekommen. Seither zählt der im ersten Halbjahr dieses Jahres genau 2.432 Mal verkaufte Siebensitzer zu den wichtigsten Modellen der Palette.

Opel Antara konnte bisher nicht überzeugen Was man vom Opel Antara bislang nicht behaupten konnte, denn von Januar bis Juni fand er nur 494 Kunden - VW verkaufte im selben Zeitraum 25.394 Tiguan. Damit der SUV endlich die Wahrnehmungsschwelle überschreitet, wurde der in Korea gefertigte Antara laut Opel besonders in puncto Fahrwerk und Qualität kräftig verbessert. Das war allerdings auch dringend nötig, denn bislang konnte der Allradler in Vergleichstests nicht überzeugen, musste sich in einer früheren Gegenüberstellung auch dem Mitsubishi Outlander geschlagen geben. Nun sind die Karten neu gemischt, höchste Zeit für eine Revanche. Dazu treten der Opel Antara mit 184-PS-Diesel in der Top-Ausstattungslinie Cosmo und der Mitsubishi Outlander mit 177 PS in der Instyle genannten Topversion an. Billigheimer sind beide mit Preisen über 35.000 Euro also nicht, Leder ist hier wie dort an Bord, aber hochwertiger wirkt in diesem Vergleich der Mitsubishi Outlander. Sein Interieur ist passgenau und mit Routine montiert, was deshalb so auffällt, weil es beim Opel Antara nicht der Fall ist. Hier passen unter anderem die schief sitzenden Verkleidungen der A-Säulen nicht richtig, und die silbernen Zierteile versuchen vergeblich, Aluminium-Oberflächen zu imitieren. Karosserie-Kapitel geht klar an den Mitsubishi Outlander Immerhin sitzt man sehr gut im Opel Antara, auf langstreckentauglichen Sesseln. Auch aus dem Fond werden diesbezüglich kaum Klagen zu hören sein. Das Platzangebot für die Passagiere ist mehr als befriedigend, hier lässt es sich angenehm verreisen. Allerdings nur mit kleinem Gepäck, denn der Kofferraum ist für die Klasse winzig, die Ladekante unangenehm hoch, und variabler als ein Standard-Kombi ist der Antara auch nicht. Was in dieser Klasse möglich ist, zeigt der Mitsubishi Outlander, der trotz Notsitzen im Kofferraum mehr Platz für das Gepäck und eine rückenfreundlichere Ladekantenhöhe bietet. Weiterer Pluspunkt ist die längs verschiebbare Fondsitzbank, die sich asymmetrisch geteilt nach vorn falten lässt - und zwar per Knopfdruck aus dem Kofferraum. Das können auch die meisten Vans nicht besser. Da Fahrer und Beifahrer ähnlich gut sitzen wie im Opel Antara, geht das Karosserie-Kapitel klar an den Mitsubishi Outlander.

Opel Antara mit schwammigem Fahrverhalten Starten wir die Motoren. Im Leerlauf sind die Unterschiede gering, beide Vierzylinder vibrieren minimal, also nicht störend. Beim Anfahren fällt der Opel Antara jedoch erst mal in ein ungewöhnlich tiefes Turboloch, das eigentlich ebenso der Vergangenheit angehören sollte, ebenso wie die unpräzise Führung des Schalthebels. Hat er dann Fahrt aufgenommen, versöhnt er mit gutem Durchzug. Den bietet der Mitsubishi Outlander ebenfalls, allerdings ohne große Verschnaufpause beim Anfahren. Exakter schalten lässt er sich außerdem, und er geht sparsamer mit dem Kraftstoff um. Im Mittel konsumiert er 8,4 Liter/100 km und damit 0,6 Liter weniger als der Opel Antara. Der führt allerdings einen Traktionsvorteil ins Feld, weil er einen automatisch zuschaltenden Allradantrieb besitzt, beim Mitsubishi Outlander muss die Hinterachse manuell aktiviert werden. Die Kritik an seinem schwammigen Fahrverhalten muss sich der Opel Antara auch nach der Modellpflege gefallen lassen. Nach wie vor wogt die Karosserie durch Kurven, wenngleich nicht mehr ganz so dramatisch. Denn die Federung ist nun straffer, was sich beim Überrollen von Querfugen und Kanaldeckeln allerdings durch holziges Ansprechen bemerkbar macht. Mitsubishi Outlander gewinnt den Vergleich Agiler geworden ist der Opel Antara nicht, und in der Stadt steht er sich mit seinem riesigen Wendekreis (12,7 Meter) selbst im Weg. Auf der Landstraße verhindert unter anderem die schwergängige und gefühllose Lenkung aufkommende Dynamik. In all diesen Punkten ist der Mitsubishi Outlander besser, ohne freilich ausgesprochenes Dynamiktalent zu zeigen. Vor allem sollte er etwas sanfter auf die Narben der Straße reagieren, weniger zum Stuckern neigen. Noch düsterer steht es bei beiden um die Sicherheit. Zum einen verzögern die Bremsen eher mäßig, zum anderen ist die Ausstattung mit modernen Hilfssystemen gering. Opel bietet beispielsweise das aus Astra und Insignia bekannte adaptive Lichtsystem AFL nicht an, im Gegenzug allerdings wuchert der Antara mit seiner "lebenslangen" Garantie.

Bis auf das Kostenkapitel gehen fast alle Zwischenwertungen an den Mitsubishi Outlander. Der gewinnt deshalb souverän und entpuppt sich in diesem Vergleich als überlegenswerte Alternative zu den SUV-Bestsellern. Opel ist mit dem Antara dagegen erneut eindeutig zu kurz gesprungen, Qualität und Fahrverhalten sind kaum besser geworden. Da wird die Scheibe vom SUV-Kuchen wohl eine ziemlich dünne bleiben.

Opel Antara 2.2 CDTi 4x4 im Test: Gründlich renovierter Opel-SUV
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Opel Antara 2.2 CDTi 4x4 im Test: Gründlich renovierter Opel-SUV

Vielleicht sollte man den Langenscheidt-Experten einen Tipp geben: Neben Deutsch–Frau, Deutsch-Chef oder Deutsch–Katze wäre auch Deutsch–Pressemappe ein gelbes Sonderbändchen wert. Wenn, wie im Falle des Antara-Facelifts, von einem "vollständig neu entwickelten Fahrwerk" die Rede ist und einer Lenkung, die jetzt einen "direkteren Straßenkontakt" vermittelt, heißt dies schlicht: Sorry, die bisherige Abstimmung war nicht so berühmt. Dabei trifft Opel gar nicht die Hauptschuld. Schließlich war es die Entscheidung von Konzernmutter GM, den Chevrolet Captiva aus koreanischer Produktion ohne große Anpassungen ins Sortiment der deutschen Tochter aufzunehmen. Der Konkurrenz von Tiguan & Co hatte der träge wankende Opel Antara mit seinen unharmonischen Antrieben jedoch wenig entgegenzusetzen.

Opel-SUV komplett neu abgestimmt Doch das soll sich jetzt ändern. Die Rüsselsheimer Ingenieure durften im Opel Antara nämlich so ziemlich alles überarbeiten, was mit dem Fahren zu tun hat: also Motoren, Getriebe, Fahrwerk und Lenkung. So kommen an der Vorderachse optimierte McPherson-Federbeine mit erhöhter Federrate und in Querrichtung steiferen Stützlagern zum Einsatz. Um Stöße vom Aufbau fernzuhalten, sind die Längslenker der Hinterachse jetzt hydraulisch gedämpft. Der Wankneigung an den Kragen geht es über festere Stabilisatoren sowie eine breitere Spur. Nach der Radikalkur ist der Opel Antara kaum wiederzuerkennen: Befehle der steifer ausgelegten Lenkung mit verstärkter Zwischenwelle setzt der 4,60-Meter-SUV jetzt aufreizend direkt um, als wollte er sagen, "ich kann es doch, wenn ihr mich nur lasst". Selbst in zügig genommenen Kurven bleibt der Opel Antara lange neutral, zeigt sich von Lastwechseln unbeeindruckt, um bei fahrerischem Übermut unspektakulär über die Vorderräder zu schieben. Zum sicheren Gefühl auf schnellen Autobahnetappen trägt darüber hinaus der stoische Geradeauslauf mit einer nicht zu leichtgängigen Lenkung bei. Da lässt es sich verschmerzen, dass der SUV wie viele seiner Art straff abrollt. Diesel braucht Drehzahlen Auch unter der Haube des Opel Antara hat sich viel getan: Als einziger Benziner blieb der 2,4-Liter-Vierzylinder erhalten, sechs Zylinder sind zukünftig für den Captiva reserviert. Den deutlich populäreren Diesel mit jetzt 2,2 Liter Hubraum gibt es wahlweise mit 163 oder 184 PS. Trotz bis zu 400 Nm Drehmoment braucht der Top-Diesel beim Anfahren Drehzahlen. Wird zu niedertourig eingekuppelt, kommt der 1,9-Tonner nicht aus den Puschen. Ab 2.000/min legt der Vierzylinder mit seinem strömungsoptimierten Alu-Zylinderkopf und Einspritzdrücken bis 1.800 bar jedoch richtig los und läuft dank Ausgleichswellen kultiviert. Für hohen Reisekomfort auf langen Autobahnetappen sorgen auch die verbesserte Akustik-Dämmung, das neue Sechsgang-Getriebe mit weiter Spreizung, bequeme Sitze sowie das luftige Raumgefühl vorn und hinten – zumindest, wenn man nur zu zweit auf der Rückbank sitzt.

Innenraum weiter mit Schwächen Allerdings konnten selbst die Opel-Ingenieure nicht alle Kritikpunkte abarbeiten: Um den nicht allzu üppigen Kofferraum zu vergrößern, wären tiefe Eingriffe in die Karosseriestruktur nötig gewesen – für ein Facelift zu teuer. Bei einem Wendekreis von knapp 13 Metern bedeutet Umdrehen auf schmalen Straßen darüber hinaus viel Kurbelei. Und obwohl sich das Interieur mit höherwertigen Kunststoffen präsentiert, lassen sich noch unverkleidete Kreuzschlitz-Schrauben ausmachen, fehlt es an Ablagen für Kleinzeugs oder stößt der Ellbogen beim Schalten an die fix montierte Mittelarmlehne. Unverständlich auch, warum das Facelift nicht genutzt wurde, um die modernen Navigationssysteme aus dem Astra einzubauen. So verbreitet das DVD 100 für 1.805 Euro Aufpreis mit antiquierter Kartendarstellung und fehlender MP3-Player-Anbindung den Charme der neunziger Jahre. Rückstand bei den Assistenzsystemen Auf Neunziger-Jahre-Niveau auch die Bremswerte: Trotz noch befriedigender 40 Meter unter Beladung aus Tempo 100 zeigen vergleichbare SUV, dass es inzwischen auch vier Meter kürzer geht – vor allem da der Testwagen mit stattlichen 19-Zoll-Rädern und griffigen Straßenreifen ausgestattet war. Auch die Sicherheitsausstattung ist nicht mehr ganz zeitgemäß: Spurwechsel-, Müdigkeits- oder automatische Notbremsassistenten gibt es weder für Geld noch gute Worte, ebensowenig ein Start-Stopp-System. Mit 8,8 Liter/100 km liegt der Testverbrauch des Opel Antara dennoch auf dem Niveau ähnlich temperamentvoller Konkurrenten. Auf der zurückhaltend gefahrenen auto motor und sport-Normrunde genehmigte er sich sogar nur 6,6 Liter. Mit seiner neuen Abstimmung und dem kräftigen Diesel fährt der Opel Antara also wesentlich besser als bisher. Tja, hätte man Opel nur mal gleich machen lassen. Mit dem Vorhaben, "vorhandene Kompetenzen wieder stärker in den Fokus zu rücken", lässt sich der Pressemappe daher eine kleine Spitze in Richtung GM entlocken. Ob das die Konzernmutter ohne Langenscheidt-Übersetzung versteht?

Antara-Bruder Captiva auch mit sieben Sitzen Zusammen mit dem Antara läuft der Chevrolet Captiva im südkoreanischen GM-Werk vom Band. Anders als beim Opel lässt sich der rund acht Zentimeter längere Chevy gegen Aufpreis mit einer dritten Sitzreihe ordern. Bei seiner Überarbeitung Anfang 2011 bekam er ebenfalls die neuen Vierzylinder. Darüber hinaus ist ein 258 PS starker Dreiliter-V6 lieferbar – erstaunlich, da der Captiva preislich unter dem Opel Antara rangiert. So kostet das frontgetriebene Basismodell mit dem 2,4-Liter-Benziner rund 1.000 Euro weniger als der vergleichbare Opel. Der Sechszylinder mit serienmäßiger Automatik, Allradantrieb und gehobener Ausstattung ist ab 39.840 Euro zu haben.

Opel Antara im Fahrbericht: Erfolgreiche SUV-Fortsetzung
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Opel Antara im Fahrbericht: Erfolgreiche SUV-Fortsetzung

Der neue Opel Antara tritt ein leichtes Erbe an. Es dürfte für den äußerlich dem aktuellen Opel-Design angepassten SUV nicht schwer sein, die dürftigen Qualitäten seines Vorgängers zu übertreffen. Überfallartig wurde der koreanische Chevrolet Captiva damals in Rüsselsheim adaptiert, bekam einen Blitz auf den Grill gepappt, wurde verkürzt, und fertig war die europäische Variante. Zumindest für die Kaufmänner. Die Ingenieure dagegen schauten dem dreisten Fall von so genanntem Badge-Engineering nur hilflos zu. Bis auf die Verkaufsstrategie wurde kaum etwas neu entwickelt, und so kam es, wie es kommen musste: Die Tester monierten das Fahrverhalten, und die Kunden wollten den SUV auch nicht.

Vorbei. Ein einziger Dreh am Lenkrad des neuen Opel Antara reicht, um zu wissen, dass da endlich fähige Rüsselsheimer Ingenieure dran waren. Nicht nur das Design, sondern auch das Fahrwerk wurde – O-Ton Pressemappe – "vollständig neu abgestimmt". Und wer die Opel-Fahrwerksabteilung kennt, weiß, da muss Gutes rauskommen. Die erhöhte Torsionssteifigkeit des Lenkgestänges bei gleichzeitiger Senkung der Reibung führt endlich zu einer durchaus präzisen und Fahrbahnkontakt vermittelnden Steuerung. Zusammen mit der nun erheblich wankärmeren Kurvenlage ist der stämmige Kompakte erfrischend agil. Dass dafür besonders mit großen Rädern im Opel Antara etwas zu viel Straffheit einzieht, lässt sich verschmerzen. Der etwas längere Zwillingsbruder Chevrolet Captiva soll die komfortablere Rolle in der Familie spielen. Neue Motoren für den Antara Die Antriebsvarianten wurden ebenfalls runderneuert. Zwei Diesel und ein Benziner treiben den Opel Antara in Zukunft an. Wobei Opel klare Vorstellungen hat, welche Varianten sich wie verkaufen werden. Rund 75 Prozent sollen auf den Basisdiesel mit 163 PS entfallen, das Gros davon auf den reinen Fronttriebler. Den nächstgrößeren Batzen schreibt Opel dann dem hubraumgleichen, aber 184 PS starken 2.2 CDTi zu, wogegen der 2,4-Liter-Benziner nur eine Exotenrolle spielen soll.

Kräftiger Diesel, renovierter Innenraum Der stärkere, serienmäßig mit Allrad ausgestattete Diesel glänzt auf der ersten Ausfahrt gleich mal mit seiner zurückhaltenden Akustik. Dass dafür hauptsächlich die intensive Dämmung und weniger die Laufruhe des Motors selbst verantwortlich ist, zeigen die vor allem im Stand immer noch spürbaren Vibrationen im Lenkrad. Besonders zusammen mit der GM-Sechsgang-Automatik entwickelt der 2,2-Liter im Opel Antara einen kräftigen, aber sympathisch unhektischen Vortrieb. Er agiert dabei im Normalbetrieb als reiner Fronttriebler, um im Fall erhöhten Schlupfs schnell bis zu 50 Prozent der Kraft an die Hinterachse zu legen. Im Innenraum präsentiert sich der Opel Antara spürbar aufgewertet, auch wenn die Mittelkonsole mitsamt dem grobpixeligen Navigationssystem noch einen Stand wie im alten Corsa repräsentiert. Hier will Opel alsbald nachlegen. Das Raumangebot und die Sitzposition sind dagegen absolut klassengemäß, nur die Übersichtlichkeit (dicke A-Säulen) könnte besser sein.

Opels Crossover Antara dynamischer und effizienter
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Opels Crossover Antara dynamischer und effizienter

Mit akzentuiertem Außendesign, neuen Motoren, neu abgestimmtem Fahrwerk und einem überarbeiteten Innenraum verbindet der Opel Antara zum Modelljahr 2011 sportives Offroader-Flair mit hohem Nutzwert und urbanem Schick. Die erneuerte Antriebspalette bietet souveräne Fahrleistungen bei deutlich reduzierten Verbrauchs- und Emissionswerten. Die beiden Getriebevarianten, eine Schalt- und eine Automatikversion mit jeweils sechs Gängen, wurden ebenfalls neu entwickelt. Das 2.2-CDTI-Dieseltriebwerk steht in zwei Leistungsstufen zur Wahl. Die 120 kW/163 PS starke Basisversion ist in Kombination mit Front- oder Allradantrieb sowie mit manuellem oder automatischem Getriebe verfügbar. Mit einem kombinierten Kraftstoff-Normverbrauch von 6,3 l/100 km (CO2: 167 g/km), einer Beschleunigung von null auf 100km/h in 9,9 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 189 km/h (jeweils frontgetriebene Schaltversion) bietet diese Motorisierung eine ausgewogene Mischung aus Effizienz und Dynamik. Souveräne Fahrleistungen zeichnen den serienmäßig mit Allradantrieb kombinierten, 135kW/184 PS starken Topdiesel aus. Als Alternative zum Diesel steht die Benzinervariante 2.4 ECOTEC mit einer Leistung von 123 kW/167PS und einem Drehmoment-Höchstwert von 230 Newtonmetern zur Wahl. Durchschnittsverbrauch: 8,8 l/100 km (CO2: 206 g/km). Die 123 kW/167 PS starke Benzinerversion 2.4 ECOTEC (Ausführung Selection) mit Frontantrieb bietet mit einem Basispreis von 26.780 Euro einen sehr günstigen Einstieg ins Antara-Modellprogramm. Das elektronisch gesteuerte Allradsystem des Opel Antara kombiniert die Verbrauchsvorteile eines Fronttrieblers mit den Traktionsvorteilen eines Allradlers. Im Normalfall sind die Vorderräder für den Vortrieb zuständig, wobei der momentane Fahrzustand von der zuständigen Regelelektronik kontinuierlich erfasst wird. Passend zur Charakteristik seiner Antriebe tritt der überarbeitete Opel Antara mit einem neu abgestimmten Fahrwerk an. Und die geschwindigkeitsabhängig wirkende Servolenkung vermittelt jetzt einen direkteren Straßenkontakt. Die europäische Marktstrategie der Marke sieht für den Antara einen Absatz von mehr als 15.000 Einheiten für 2011 und 20.000 für 2012 vor. Rund 80 Prozent davon sind dabei für die Märkte Großbritannien, Deutschland, Italien und Russland bestimmt. (Auto-Reporter.NET/wr)         

Opel Antara 2.2 CDTi - Neuanfang auf Abwegen
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Opel Antara 2.2 CDTi - Neuanfang auf Abwegen

Der Opel Antara ist bisher nicht mehr als ein Nebendarsteller in der Liga von Mittelklasse-SUV. Hier geben andere Modelle den Ton. Doch Opel will das unwegsame Terrain nicht kampflos der Konkurrenz überlassen. Eine Modellpflege soll Abhilfe schaffen.

Optisch hat sich der Opel Antara des Modelljahres 2011 nur leicht verändert. Der untere Teil des Frontgrills wurde vergrößert und die Nebelscheinwerfer sind höher angebracht. An den Schwellern und im Bodenbereich sorgen dunkle Kunststoffe für einen markanteren Auftritt. Im Innenraum haben die Instrumente andere Einfassungen erhalten und die Bezugstoffe wirken wertiger. Die Mittelkonsole wurde überarbeitet und eine elektrische Parkbremse schafft Platz für eine neue Armlehne mit Stauraum.

Die entscheidenden Neuerungen sind unter der Haube zu finden. Opel bietet für den Antara drei neue Motoren an. Zwei 2,2-Liter-Turbodiesel mit 120 kW / 163 PS und 135 kW / 184 PS werden in der Käufergunst ganz oben stehen. Opel rechnet damit, 90 Prozent seiner Antara in Deutschland mit einem Dieselmotor auszuliefern. Komplettiert wird das Angebot von einem 2,4-Liter-Benzinmotor mit 123 kW / 167 PS. Alle Motoren erfüllen die Euro-5-Abgasnorm und können wahlweise mit einer Sechsgangautomatik, Sechsgangschaltgetriebe, Allrad oder einem Frontantrieb kombiniert werden. Auch wenn der 184-PS-Diesel den größten Fahrspaß bereitet, machen die kleineren Motoren keinen schwächlichen Eindruck. Mit dem 163-PS-Basisdiesel beschleunigt der Antara Dank 350 Nm Drehmoment in 9,9 Sekunden auf 100 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 189 km/h. Mit der Topmotorisierung, dem 184 PS und 400 Nm starken Selbstzünder, sprintet der Antara in 9,6 Sekunden auf 100 km/h und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h.

Trotz seiner Abmessungen ist der Bruder des Chevrolet Captiva auf der Straße ebenso leicht und präzise zu steuern wie im leichten Gelände. Die Lenkung ist direkt und die Federung ist straff, ohne dabei unkomfortabel zu sein. Die hohe Sitzposition ist ein Aspekt, der bei Fahrzeugen dieser Art zum subjektiven Sicherheitsgefühl beiträgt. Serienmäßig sind Front-, Seiten-und Kopfairbags sowie Gurtkraftbegrenzer. Zusätzlich unterstützen den Fahrer ABS und ESP, Überschlagschutz und Kurvenbremskontrolle CBC. Praktisch ist die Bergan- / Bergabfahrhilfe und ein Anhänger-Stabilitätsprogramm, das Aufschaukeltendenzen im Hängebetrieb verhindert. Für mehr Komfort sorgen eine Einparkhilfe und der Tempomat. Ein lang ausgelegter sechster Gang garantiert entspanntes und verbrauchsreduziertes Gleiten bei niedrigen Drehzahlen.

Im Normalbetrieb leitet das elektronische Allradsystem ITCC alle Kraft an die Vorderachse. Der momentane Fahrzustand wird über Parameter wie Raddrehzahlen, Lenkwinkel und Gaspedalstellung kontinuierlich zwischen ITCC-Steuerung und elektronischem Stabilitätsprogramm erfasst und abgeglichen. Wenn mehr Traktion benötigt wird, reagiert das ITCC in Sekundenbruchteilen und verteilt die Kraft nach Bedarf auf beide Achsen. Je nach Fahrzustand und äußeren Bedingungen reicht die Spanne dabei von 100 Prozent Frontantrieb bis zu einer Kraftverteilung von jeweils 50 Prozent auf Vorder- und Hinterachse. Der 2.4-Liter-Benziner als Fronttriebler verbraucht im Normzyklus 8,8 Liter. Das Allradmodell benötigt 0,3 Liter mehr. Auf der Seite der Dieselmotoren sieht es ähnlich aus. Der 120-kW-Dieselmotor gibt sich im frontangetrieben Antara mit 6,3 Litern Diesel zufrieden; die Allradversion liegt mit 6,6 Litern nur knapp darüber.

Bisher lief der Verkauf des Opel Antara enttäuschend. Im Jahr 2010 wurden in Deutschland gerade einmal 1.226 SUVs dieses Typs verkauft. Von dem neuen Modell will Opel noch in diesem Jahr 15.000 Einheiten in ganz Europa verkaufen. Langfristig soll sich der Verkauf bei 20.000 Einheiten im Jahr stabilisieren. Der Einstiegspreis für den frontgetriebenen Antara beginnt bei 26.780 Euro für den 2,4 Liter Benziner und bei 28.690 Euro für den 120 kW Diesel. Der Allradspaß beginnt mit dem Benzinmotor bei 30.420 Euro und bei 32.330 Euro für den kleineren Diesel des Antara 2.2 CDTi.

Opel Antara im Test: Mehr Leistung fürs gleiche Geld
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Mehr PS fürs gleiche Geld: Neuer Opel Antara im Test

Edinburgh (Schottland), 15. Februar 2011 - Bisher fristete der Opel Antara ein etwas stiefmütterliches Dasein. Das seit 2006 erhältliche Modell basiert auf einer GM-Plattform und wird in Südkorea zusammen mit dem technisch nahezu identischen Chevrolet Captiva gefertigt. Es gab kaum Werbe- oder Marketingaktivitäten für das aktuell einzige Opel-SUV und dementsprechend ließ sich der Antara auch nicht sonderlich gut an den Mann (oder die Frau) bringen. Von 2009 auf 2010 halbierte sich die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland auf nur noch 1.226 Fahrzeuge. Jetzt bekommt der Antara ein Facelift nach dem Motto "mehr Leistung fürs gleiche Geld." Dezente Änderungen außen Die optischen Veränderungen sind nur bei genauem Hinsehen zu erkennen. Die überarbeitete Frontpartie präsentiert sich mit einem neuen Stoßfänger, einem umgestalteten Kühlergrill, anderen Nebelscheinwerfern samt Einfassungen sowie einem angepassten Unterfahrschutz. Modifizierte Rückleuchten und - auf Wunsch - erstmals Leichtmetallräder in 19 Zoll ergänzen den modernisierten Auftritt. "Aufs Wesentliche konzentriert" Eine elektrische Parkbremse schafft im Innenraum Platz für eine anders gegliederte Mittelkonsole mit zusätzlichen Ablagemöglichkeiten. Hinzu kommen überarbeitete Rundinstrumente und optimierte Sitze, die guten Komfort und Seitenhalt bieten. Geblieben sind allerdings die etwas altbacken wirkende Bedieneinheit und das Navigationssystem mit sehr pixeliger Auflösung und nicht mehr zeitgemäßer Kartengrafik. Man habe sich auf wesentlichere Änderungen konzentriert, sagt uns Christian Bielaczek. Womit der Entwicklungsingenieur zweifellos Recht hat. Denn der Fokus des Antara-Facelifts lag auf Antrieb und Fahrwerk.

Alle Motoren jetzt deutlich stärker Runderneuert präsentiert sich die Motorenpalette. Der bisherige Zweiliter-Turbodieselmotor wird durch ein 2,2-Liter-Aggregat ersetzt, das in zwei Leistungsstufen angeboten wird: mit 163 und 184 PS. Das sind 36 beziehungsweise 34 PS mehr Leistung als beim Vorgänger. Der stärkere Selbstzünder treibt den Antara souverän und kraftvoll voran. Das maximale Drehmoment von 400 Newtonmeter liegt bei 2.000 Umdrehungen an. 6,6 Liter gibt Opel als Durchschnittsverbrauch an, in der Automatikversion sind es 7,8 Liter. V6-Benziner wird gestrichen Einen ordentlichen Leistungsnachschlag bekommt auch der 2,4-Liter-Benziner: Statt 140 hat der Vierzylindermotor nunmehr 167 PS, die für passablen, aber unspektakulären Vortrieb sorgen. Der V6-Benziner mit 3,2 Liter Hubraum und 227 PS fällt künftig aus dem Programm. Alle Motorvarianten können wahlweise mit einem manuellen oder einem automatischen Sechsganggetriebe geordert werden. Bislang war der Antara nur mit fünf Gängen erhältlich. Bei der manuellen Schaltbox lassen sich die Gänge zwar exakt, aber nur etwas schwergängig einlegen. Das Automatikgetriebe arbeitet sanft und komfortabel, dafür jedoch ein wenig behäbig. Agil unterwegs Komplett neu abgestimmt wurde das Fahrwerk des Antara. Im Gegensatz zum Chevrolet Captiva ist der Opel weniger auf Komfort gebürstet, sondern spürbar agiler und dynamischer. Das insgesamt straffe Setup sorgt für souveränes Kurvenhandling. Allerdings bekommen die Fahrzeuginsassen Bodenwellen deutlich zu spüren, von denen es auf den wintergeplagten Straßen in Schottland, wo das Fahrzeug vorgestellt wurde, jede Menge gibt.

Auch für Offroad-Einsätze geeignet Auch wenn der Antara kein klassischer Geländewagenwagen ist, so schlägt sich das SUV auch abseits befestigter Wege gut. Dafür sorgen unter anderem über 17 Zentimeter Bodenfreiheit, ein Berganfahrassistent sowie eine Bergabfahrkontrolle, die bei steilem Gefälle das Fahrzeug selbsttätig und ohne Einwirken des Fahrers abbremst. Alternativ zum Fronantrieb ist der Antara zudem mit vier angetriebenen Rädern zu haben. Den großen Diesel gibt es ausschließlich als 4x4-Version. Hier werden unter normalen Bedingungen 100 Prozent der Antriebskräfte auf die Vorderachse übertragen. Bei Bedarf wird die Drehmomentverteilung dann stufenlos bis zu einem Verhältnis von 50 zu 50 zwischen Vorder- und Hinterrädern verteilt. Gutes Platzangebot Im Gegensatz zum Schwestermodell Chevrolet Captiva, das auch mit sieben Sitzen bestellt werden kann, ist der Antara ausschließlich als Fünfsitzer erhältlich. Das Platzangebot ist sowohl vorne als auch im Fond großzügig bemessen. Der gut zugängliche Gepäckraum bietet ein Fassungsvermögen von ordentlichen 420 bis maximal 1.420 Liter. Hinzu kommen übers gesamte Fahrzeug verteilt zahlreiche Ablagefächer, in denen Flaschen, Süßigkeiten, Bücher und anderes verstaut werden können. Einstieg ab 26.780 Euro Trotz Leistungsplus bleiben die Einstiegspreise für den Antara im Vergleich zu den Vorgängermodellen unverändert. Das Basismodell mit 2,4-Liter-Benziner und Frontantrieb kostet weiterhin 26.780 Euro. Die günstigste Allradvariante ist ab 30.420 Euro zu haben. Der Dieseleinstieg mit 163 PS und Frontantrieb ist ab 28.690 Euro möglich. In den Handel kommt der geliftete Antara im Mai 2011. Für das Jahr 2012 kündigt Opel ein weiteres SUV an. Dieses wird in Rüsselsheim entwickelt und soll unterhalb des Antara in der Kompaktklasse angesiedelt werden.

Fazit

Opel hat sich beim Facelift des Antara vorrangig auf Motoren und Fahrwerk konzentriert. Die optischen Veränderungen sind hingegen nur bei genauem Hinsehen auszumachen. Erfreulich ist, dass das Leistungsplus nicht mit höheren Anschaffungskosten verbunden ist. Das auf Dynamik ausgelegte Fahrwerk geht etwas zulasten des Komforts.

Testwertung

4,0/5

Opel Antara - Das Familien-SUV  (Kurzfassung)
Autoplenum

Das Familien-SUV (Kurzfassung) Opel Antara

Der Opel Antara ist von jeher ein besonders praktisches, sicheres und preiswertes SUV. Diese Eigenschaften wurden mit der umfassenden Modellpflege nochmals geschärft. Jetzt wartet das Schwestermodell des Chevrolet Captiva mit stärkeren Motoren und einem verbesserten Fahrwerk auf. Außerdem wirkt das Interieur hochwertiger.

Bedeutendste Änderung dürfte der Einsatz zweier 2,2-Liter-Turbodiesel mit 120 kW/163 PS bzw. 135 kW/184 PS sein, welche die bisher verbauten Zweiliter-Aggregate ersetzen. Die Fünfganggetriebe wanderten zugunsten neuer Sechsgang-Boxen zum Alteisen.

Mit seinem optionalen Allradantrieb meistert der Antara auch anspruchsvolles Gelände, wenngleich ihm für Extremsituationen die Geländeuntersetzung fehlt. Dafür ist er besonders sparsam: Mit dem 163-PS-Einstiegs-Diesel braucht er im Schnitt lediglich 6,3 Liter. Der 184-PS-Diesel liegt kaum darüber, und selbst der laufruhige 2,4-Liter-Benziner begnügt sich je nach Getriebe mit weniger als 9 Liter auf 100 km. Das Fahrwerk wurde neu abgestimmt, wobei der Schwerpunkt nach wie vor auf hohem Komfort anstatt auf sportlichem Kurvenverhalten lag.

Im Innenraum gibt es neue Stoffe und Instrumente; das Platzangebot ist auf allen fünf Positionen gut. Familienfreundlich ist der Gepäckraum, der 420-1.420 Liter Platz bietet. Die dezenten Änderungen an der Karosserie runden ein Angebot ab, das bei günstigen 26.780 Euro beginnt - und sich als kompetente Alternative zu den Konkurrenzmodellen präsentiert, die häufig auf übertriebene Sportlichkeit setzen.

Das Segment der kompakten SUV boomt noch immer. Mit dem renovierten Antara will Opel ein größeres Stück vom Kuchen abhaben. Der Antara setzt auf Sicherheit, Raumangebot und günstige Preise.

Fazit

Das Segment der kompakten SUV boomt noch immer. Mit dem renovierten Antara will Opel ein größeres Stück vom Kuchen abhaben. Der Antara setzt auf Sicherheit, Raumangebot und günstige Preise.
Genf 2011: Opel zeigt die neuen Antara- und Corsa-Gesichter
auto-reporter.net

Genf 2011: Opel zeigt die neuen Antara- und Corsa-Gesichter

Neben der Weltpremiere der Ampera-Serienversion und der neuen Zafira-Generation (wir berichteten) bringt der Rüsselsheimer Autobauer Opel auch die 2011er-Modelle der Reihen Antara und Corsa mit zum Autosalon in Genf (3. bis 13. März). Mit akzentuiertem Außendesign, neuen Motoren, neu abgestimmtem Fahrwerk und einem überarbeiteten Innenraum soll der Antara Modelljahr 2011 „sportives Offroader-Flair mit hohem Nutzwert und urbanem Schick“ verbinden. Die erneuerte Antriebspalette besteht aus zwei 2.2-CDTI-Dieseltriebwerken mit 120 kW/163 PS und 135 kW/184 PS sowie einer neuen 2.4-Benzinervariante mit 123 kW/167 PS, die durchgehend der Euro 5 entsprechen und deutlich geringere Verbrauchs- und Emissionswerten aufweisen sollen. Neu entwickelt wurden auch die Handschalt- und Automatikversion mit jeweils sechs Gängen. Im Bereich Fahrwerk und aktive Sicherheit zählen zu den Neuerungen u.a. ein leistungsoptimiertes ABS und die serienmäßige Berganfahrhilfe HSA (Hill-Start-Assist), die ein Zurückrollen des Fahrzeugs beim Anfahren an Steigungen verhindert. Nach der gründlichen technischen Erneuerung unter dem Blechkleid vor einem Jahr haben die Rüsselsheimer ihrem Corsa jetzt ein kesseres Design verpasst. Mit neuer Front wirkt das kompakte Fahrzeug sportlicher und ist allemal ausdrucksstärker. Spendiert wurden neue Außenfarben und Innenausstattungen, der Kunde kann unter zahlreichen individuellen, sportlichen Varianten wählen. Optional erhältlich ist das Multimedia-Infotainmentsystem „TOUCH & CONNECT“ mit berührungsgesteuertem Farbdisplay, Navigation für 28 europäische Länder, Bluetooth sowie USB-Anschluss für MP3-Player oder iPod. Versprochen wird vorab schon mal ein „besonders attraktiver“ Preis. Die serienmäßige Start/Stop-Automatik soll den Spritverbrauch des Corsa 1.3 CDTI ecoFLEX (70 kW/95 PS) im Stadtverkehr um 8,7 Prozent senken. Der Dreitürer benötigt danach durchschnittlich 3,5 Liter Diesel auf 100 Kilometern (CO2: 94 g/km). (Auto-Reporter.NET/arie)   

Opel Antara - Facelift mit Tiefgang (Vorabtext)
Autoplenum

Facelift mit Tiefgang (Vorabtext) Opel Antara

Von außen hat sich wenig verändert, doch stecken die Werte des überarbeiteten SUV Opel Antara unter dem Blech. Die bisherigen Zweiliter-Dieselmotoren weichen zwei neuen 2,2-Liter-Aggregaten mit 120 kW/163 PS bzw 135 kW/184 PS. Der 2,4-Liter-Benziner steigt in der Motorleistung auf 125 kW/170 PS, während der trinkfeste 3,2-Liter-V6 gestrichen wurde. Für die Kraftübertragung sorgen jetzt Sechsgang-Getriebe, die Preise beginnen bei 26.780 Euro. Der Allradantrieb ist bei den schwächeren Varianten aufpreispflichtig.   (Für die Redaktionen: Einen ausführlichen Fahrbericht incl. Kurzfassung finden Sie bei uns am Dienstag, den 15.2.)

Opel überarbeitet den Antara - mit stärkeren Motoren und neuen Getrieben. Die optischen Änderungen halten sich in Grenzen.

Fazit

Opel überarbeitet den Antara - mit stärkeren Motoren und neuen Getrieben. Die optischen Änderungen halten sich in Grenzen.