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50 Jahre Opel Rekord C - Einmal Marktführer, bitte! (Kurzfassung)
Autoplenum

Einmal Marktführer, bitte! (Kurzfassung) 50 Jahre Opel Rekord C

Mitte der 1960er-Jahre befand sich die über viele Jahre erfolgsverwöhnte Marke Opel auf dem deutschen Automarkt auf der Verliererstraße. Doch mit dem im Spätsommer 1966 eingeführten Rekord C gelang dem Rüsselsheimer Autobauer das große Comeback, dass einige Jahre später darin mündete, VW zumindest kurzzeitig von der ewigen Spitzenposition bei den Zulassungszahlen zu verdrängen.
 
Coke-Bottle-Design, Sechszylindermotoren, richtungsweisende Fahrwerkstechnik, drei Karosserien und ein attraktiver Preis waren die entscheidenden Zutaten, dank derer der Rekord ab 1966 mächtig einschlagen konnte. Bald schon reüssierte er als Europas meistverkauftes Mittelklassemodell, wurde Bestseller in Brasilien und durchbrach 1971 schließlich die Produktionsschallmauer von einer Million Einheiten.  
 
 
Mit der komplett neu gestalteten Mittelklasse-Baureihe machte Opel vor allem den Rivalen von Ford und VW das Leben schwer. Deren baldige Konter waren nahezu chancenlos. Sowohl die 1967 lancierte Neuauflage des Ford 17M/20M als auch der VW 411 von 1968 blieben weit hinter den hoch gesteckten Erwartungen zurück.
 
Opel hingegen polierte das Image des Rekord C mit attraktiven Modellvarianten wie dem sportlichen Sprint oder dem Sport-Cabriolet zusätzlich auf. Darüber hinaus festigten auch Versionen mit langem Radstand für Taxiunternehmer oder die Kastenwagen-Variante für Handwerker seinen Erfolg. Am Ende waren es acht Karosserieversionen und Motoren von 43 kW/58 PS bis 78 kW/106 PS, mit denen die Rüsselsheimer Mittelklasse dem Werbecredo des „Vielseitigkeits-Rekord“ gerecht wurde. Wem das nicht reichte, konnte das Schwestermodell Commodore kaufen, das als 110 kW/150 PS starker GS/E sogar die V8-Oberklasse scheuchte.
 
 
Auch dank spektakulärer Motorsportauftritte mutierte der Rekord C in den Köpfen vieler zum Erfolgstyp. Sei es mit dem Gewinn des „Coupe des Dames“ bei der Rallye Monte Carlo 1971 durch Marie-Claude Beaumont auf Commodore GS/E oder durch die legendäre „Schwarze Witwe“ von 1968. Dabei handelte es sich um einen geheimnisvollen, 110 kW/150 PS starken Opel Rekord für die Gruppe 5 der Spezial-Tourenwagen, der offiziell ohne Wissen des Opel-Vorstands gebaut worden war und erstmals in Zolder auftauchte.
 
 
Als die sechste Rekord-Generation und der Commodore A zur Jahreswende 1971/1972 Platz machten für gleichnamige Nachfolger, hatten die Mittelklassemodelle Opel fast zum deutschen Marktführer gemacht. Richtig genießen konnten diesen Triumph jedoch erst die neuen Rekord D und Commodore B, denn im Mai 1972 gelang Opel das unmöglich geglaubte: Mit einem Marktanteil von 20,4 Prozent überholten die Rüsselsheimer kurzzeitig den Erzrivalen VW.
 
Auf internationalen Märkten war die Karriere von Rekord C und Commodore A damals übrigens noch lange nicht am Ende. In Brasilien und Uruguay liefen die Baureihen als Chevrolet Opala und Commodoro noch bis 1993 vom Band.

Im Jahr 1966 gelang Opel mit der Einführung des Rekord C ein fulminantes Comeback. Mit der Mittelklassebaureihe trafen die Rüsselsheimer voll den Nerv der Zeit. Am Ende ebnete das Modell Opel den Weg zum zumindest kurzzeitigen Zulassungskönig in Deutschland.

Fazit

Im Jahr 1966 gelang Opel mit der Einführung des Rekord C ein fulminantes Comeback. Mit der Mittelklassebaureihe trafen die Rüsselsheimer voll den Nerv der Zeit. Am Ende ebnete das Modell Opel den Weg zum zumindest kurzzeitigen Zulassungskönig in Deutschland.

Testwertung

4,5/5

Tradition: 50 Jahre Opel Rekord C - Der Rekord der Rekorde
Autoplenum

Der Rekord der Rekorde Tradition: 50 Jahre Opel Rekord C

Vor einem halben Jahrhundert kam die Nachricht einem Erdbeben gleich: Opel, der zweitgrößte deutsche Autobauer, befand sich mit seinem Megaseller Rekord auf der Verliererstraße. Über ein Jahrzehnt hatte der Rekord hierzulande nicht nur die Mittelklasse beherrscht, er war sogar die Nummer zwei hinter dem VW Käfer. Aber der 1965 lancierte Rekord B hatte nicht verhindern können, dass Opels Marktanteil in der Mittelklasse von über 40 auf 28 Prozent einbrach, während Erzrivale Ford seinen Anteil mit dem angejahrten Taunus 17 M/20 M von 17 auf 31 Prozent steigerte. Entsprechend hoch waren im Spätsommer 1966 die Erwartungen an den vollkommen neu entwickelten Rekord C.

Tatsächlich war dieser Rüsselsheimer ein Dynamiker, der alles anders machte. So verkörperten die nach dem Vorbild des Chevrolet Chevelle im Coke-Bottle-Design gezeichneten und optional mit Sechszylindermotoren lieferbaren Limousinen, Coupés und Caravans der Rekord-Reihe einen damals aufregend wirkenden Mix aus sportivem amerikanischem Lifestyle und deutscher Technik. Ein preiswerter Power-Cocktail, der die Käufer auf die Überholspur lockte. „Fahren Sie den Dicken davon“, forderte die Opel-Werbung auf und beruhigte bezüglich der noch bezahlbaren Preise, man habe sich nicht „verdruckt“. Mit diesen Zutaten wurde der Rekord C erst Europas meistgekauftes Mittelklassemodell, dann ein brasilianischer Bestseller mit Chevrolet-Markenzeichen sowie schließlich meistgebauter Opel seit dem Lutzmann von 1899. Nicht zu vergessen: Die Produktions-Schallmauer von einer Million Einheiten durchbrach der bis Ende 1971 gebaute Rekord C ebenfalls als erster Opel. Rekorde über Rekorde, die so kein späterer Opel Rekord übertreffen konnte.

Vor allem aber machte die komplett neu gestaltete Mittelklasse mit Blitz den Konkurrenten aus Köln und Wolfsburg das Leben schwer. Ford konterte den Rekord C zwar schon 1967 mit einer neuen 17M/20M-Generation, diese verfehlte jedoch vollkommen den Kundengeschmack durch antiquierte Fahrwerkstechnik und schwülstige Formen. Ein „unerfreuliches“ Auto, meinten sogar Fachmedien über den Ford und die Kölner mussten die Fertigungszahlen ihres Flaggschiffs um fast 40 Prozent reduzieren.

Der VW 411 von 1968 konnte ebenso wenig reüssieren. „Wenn der Rekord steigt, fällt mancher zurück“, tönte die Opel-Werbung selbstgefällig, als Opel alle Register gezogen hatte und den Rekord nun auch noch als sportliche Spitzenversion Sprint anbot mit Rallyestreifen, Zusatzscheinwerfern und 78 kW/106 PS starkem 1,9-Liter-Vierzylinder. Ein Kraftpaket, mit dem dieser Zweitürer in 12,5 Sekunden auf 100 km/h spurtete und sogar Sportwagen wie dem Porsche 912 Paroli bieten konnte.

Dennoch: Das Lossprinten in der Verkaufsstatistik gelang dem Sportler nicht. Zu nahe kam ihm eine fast gleichzeitig ins Rennen geschickte Luxusversion des Rekord, der Commodore. Mit zugkräftigen Sechszylindermotoren und Premiumimage schickte dieser neue Kommandant des Rekord-Geschwaders den kaum preiswerteren Sprint auf eine unbedeutende Außenbahn. Ein Schicksal, das der Sprint übrigens mit dem Sechszylinder-Rekord 2200 teilte, der gegenüber dem Commodore gleichfalls chancenlos blieb.

Noch rarer blieb nur das exklusive 2+2-sitzige Rekord Sport-Cabriolet, dass der Karossier Karl Deutsch in Köln aus dem Coupé zauberte. Der Vertrieb erfolgte über das Opel-Händlernetz, allerdings kostete das Cabrio gegenüber dem Coupé fast 50 Prozent Aufpreis. Ein luxuriöses offenes Vergnügen, das sich lediglich 50 Opel-Fahrer gönnten. Andererseits passte der Frischluft-Rekord zur Opel-Philosophie, die vorsah für alle Kundenbedürfnisse den passenden Rekord bereit zu halten. Deshalb gab es ab 1967 auch einen Rekord mit langem Radstand in der „Sonderausführung Taxi“ und ein geschlossener Rekord Kastenwagen für Handwerker durfte ebenfalls nicht fehlen.

Am Ende waren es acht Karosserieversionen und Motoren von 43 kW/58 PS bis 78 kW/106 PS, mit denen die Rüsselsheimer Mittelklasse dem Werbecredo des „Vielseitigkeits-Rekord“ gerecht werden wollte. Wem das nicht reichte, konnte das Schwestermodell Commodore kaufen, das als 110 kW/150 PS starker GS/E sogar die V8-Oberklasse scheuchte.

Variantenvielfalt und kesser Hüftschwung über der Hinterachse genügten natürlich nicht für die Führungsrolle in der automobilen Mittelklasse. Immerhin kämpften dort damals noch über 20 europäische Marken von Alfa bis Volvo um die Gunst der Käufer, für die das Auto ein wichtiges gesellschaftliches Statussymbol war. Weshalb Opel den stattlichen Rekord speziell für Aufsteiger aus kleinen Klassen in einer billigen Basisversion anpries und in der Werbung beruhigte: „Er hat nur ein paar Chromleisten weniger...“ Was der Rekord sogar in Magerausstattung manchem Wettbewerber voraus hatte, war sein modernes Fahrwerk. Die starre Hinterachse musste sich nicht länger mit Blattfedern bescheiden, sondern wurde durch Schraubenfedern abgestützt und von Doppel-Längslenkern und einem Panhardstab geführt. Hinzu kamen vordere Stabilisatoren, hinten waren sie Option. Auch in Sachen Sicherheit tat sich viel, denn servounterstützte Zweikreisbremse und Scheibenbremsen gab es serienmäßig und ab Herbst 1967 auch die Sicherheitslenksäule mit Sollbruchstelle.

Obwohl die Presse über einige Probleme mit dem 1,9-Liter-Motor berichtete, war das Medienlob ob der hohen Verarbeitungsqualität der Rekord und Commodore fast überschwänglich. Das Image „Opel, der Zuverlässige“ blieb erhalten und sogar von „Wunderwagen“ war die Rede. Ein Ruf, der durch spektakuläre Motorsportauftritte zusätzlich gefördert wurde. Sei es mit dem Gewinn des „Coupe des Dames“ bei der Rallye Monte Carlo 1971 durch Marie-Claude Beaumont auf Commodore GS/E oder durch die legendäre „Schwarze Witwe“ von 1968. Dabei handelte es sich um einen geheimnisvollen, 110 kW/150 PS starken Opel Rekord für die Gruppe 5 der Spezial-Tourenwagen, der offiziell ohne Wissen des Opel-Vorstands gebaut worden war und erstmals in Zolder auftauchte. Die Idee dieses Renn-Opel mit schwarzem Lack und gelbem „Opel-Auge“ stammte von den Designern Charles „Chuck“ Jordan und Anatole Lapine, die damit erfolgreich für einen Opel-Markenpokal warben.

Als die sechste Rekord-Generation und der Commodore A zur Jahreswende 1971/1972 Platz machten für gleichnamige Nachfolger, hatten die Mittelklassemodelle Opel fast wieder zum deutschen Marktführer gemacht. Richtig genießen konnten diesen Triumph jedoch erst die neuen Rekord D und Commodore B, denn im Mai 1972 gelang Opel das unmöglich geglaubte: Mit einem Marktanteil von 20,4 Prozent überholten die Rüsselsheimer kurzzeitig den Erzrivalen VW. Auf internationalen Märkten war die Karriere des Opel-Duos im Coke-Bottle-Design damals übrigens noch nicht am Ende. In Brasilien und Uruguay liefen etwa die Chevrolet Opala und Commodoro noch bis 1993 vom Band. Kürzer waren nur die Bauzeiten des Opel Olympico in Mexiko und der Ranger-Modelle in Südafrika, Belgien und der Schweiz. Unsterblich sind die GM-Modelle dennoch alle – dank der formgebenden Coca-Cola-Flasche.

Chronik Opel Rekord C:
1963: Markteinführung Rekord A und Entwicklungsstart für den Rekord C. Das Design für den neuen Rekord C entstand in der Rüsselsheimer Styling-Abteilung unter Herbert Killmer und Erhard Schnell. Schnell aus dem Advanced Design setzte letztlich einen Hüftschwung durch, der, wie auch beim Chevrolet Chevelle, an die Form einer liegenden Coca-Cola-Flasche erinnerte
1965: Einführung eines überarbeiteten Rekord A unter der Bezeichnung Rekord B mit neuer, bereits für den Rekord C bestimmter Motorengeneration
1966: Im August debütiert der Rekord C. Ab Dezember auch als Hardtop-Coupé und mit Sechszylindermotor lieferbar
1967: Der Karossier Karl Deutsch, Köln, produziert bis 1971 auf Basis von Rekord Coupé und Commodore Coupé 2+2sitzige, sogenannte Sport-Cabriolets, die über das Opel-Händlernetz vertrieben werden. Das Rekord Taxi mit verlängertem Radstand feiert Premiere. Auf dem Genfer Salon feiert der Commodore 2500 sein Debüt. Von Mai 1967 bis August 1968 gegen Minderpreis mit 2,2-Liter-Motor lieferbar. Im November Einführung des Spitzenmodells Commodore GS. Der Rekord Sprint rundet die Rekord-Palette nach oben ab. Ab Herbst „Spar-Rekord“-Sondermodelle in Basisausstattung zu besonders günstigen Preisen
1968: Auf dem Genfer Salon debütiert die Kombi-Studie Commodore Voyage. Einführung einer Dreigang-Automatik als Ersatz für die Zweigang-Powerglide-Automatik. Im November neue Auflage des Sondermodells „Spar-Rekord“ mit vereinfachter Ausstattung. Im August kommt das Aus für den Rekord mit 2,2-Liter-Sechszylinder-Motor
1969: Im Januar Entfall des manuellen Dreigang-Getriebes. Leistungssteigerung für den Commodore 2,5-Liter-Motor. Gründliche Modellpflege für alle Rekord und Commodore
1970: Im Januar wird der 1,5-Liter-Motor aus dem Programm genommen. Auf dem Genfer Salon debütiert der Commodore GS/E mit elektronischer Benzineinspritzung als neue Spitzenversion der Modellreihe. Zusätzlich wird der Commodore 2800 mit dem Motor des Opel Admiral ins Programm aufgenommen. Im September Entfall der modischen Zweifarblackierung für den Rekord, stattdessen Einführung eines optionalen Vinyldachs
1971: Im Sommer Sondermodell Rekord Holiday mit Zusatzscheinwerfern, Stahlschiebedach und beheizbarer Heckscheibe. Am 6. September läuft als zehnmillionster Opel seit dem ersten Lutzmann von 1899 ein Rekord C vom Band. Im Dezember Produktionsauslauf für Rekord C und im Januar 1972 für den Commodore A. Ebenfalls im Dezember Serienstart für Rekord D
1972: Im Januar erfolgt die Präsentation des Rekord D bzw. Rekord II als Nachfolger des Rekord C und der Commodore B wird angekündigt. Marktstart für den Commodore B ist jedoch erst im Frühjahr
 
Ausgewählte Produktionszahlen:
Insgesamt 1.276.681 Rekord C, davon
Opel Rekord 1500 (1966-1970): 61.973 Einheiten
Opel Rekord 1700 (1966-1971): 541.221 Einheiten
Opel Rekord 1900 (1966-1971): 407.604 Einheiten
Opel Rekord 2200 (1966-1968): 10.151 Einheiten
Opel Rekord 1500 Caravan (1966-1970): 13.688 Einheiten
Opel Rekord 1700 Caravan (1966-1971): 137.695 Einheiten
Opel Rekord 1900 Caravan (1966-1971): 81.713 Einheiten
Opel Rekord 2200 Caravan (1966-1968): 1.435 Einheiten
Opel Rekord Lieferwagen (1966-1971): 21.201 Einheiten
Insgesamt über 156.330 Commodore A, davon
Opel Commodore 2200 (1967-1968): 1.326 Einheiten
Opel Commodore 2500 (1967-1971): 152.630 Einheiten
Opel Commodore 2800 (1970-1971): 2.574 Einheiten

Motorisierungen Opel Rekord C bzw. Commodore A:
Opel Rekord 1500 (1966-1970) mit 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner (43 kW/58 PS bzw. 44 kW/60 PS),
Opel Rekord 1700 (1966-1971) mit 1,7-Liter-Vierzylinder-Benziner (44 kW/60 PS bzw. 49 kW/66 PS bzw. 55 kW/75 PS),
Opel Rekord 1900 (1966-1971) mit 1,9-Liter-Vierzylinder-Benziner (66 kW/90 PS bzw. 78 kW/106 PS im Rekord 1900 Sprint),
Opel Rekord 2200 (1966-1969) mit 2,2-Liter-Sechszylinder-Benziner (70 kW/95 PS),
Opel Commodore 2200 (1967-1968) mit 2,2-Liter-Sechszylinder-Benziner (70 kW/95 PS),
Opel Commodore 2500 (1967-1971) mit 2,5-Liter-Sechszylinder-Benziner (85 kW/115 PS bzw. 88 kW/120 PS bzw. 96 kW/130 PS bzw. 110 kW/150 PS),
Opel Commodore 2800 (1970-1971) mit 2,8-Liter-Sechszylinder-Benziner (107 kW/145 PS).

Mit keckem Hüftschwung im Coke-Bottle-Design und schnellen Fastbackcoupés brachte der Rekord C amerikanischen Lifestyle in deutsche Garagen und Reihenhaussiedlungen. Dies so erfolgreich, dass der Rüsselsheimer die Mittelklasse von VW und Ford wieder auf die Plätze verwies und als erster Opel in Millionenauflage verkauft wurde.

Fazit

Mit keckem Hüftschwung im Coke-Bottle-Design und schnellen Fastbackcoupés brachte der Rekord C amerikanischen Lifestyle in deutsche Garagen und Reihenhaussiedlungen. Dies so erfolgreich, dass der Rüsselsheimer die Mittelklasse von VW und Ford wieder auf die Plätze verwies und als erster Opel in Millionenauflage verkauft wurde.

Testwertung

4,5/5

Opel Rekord C Caravan: Im 66-PS-Kombi durch die Alpen
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Opel Rekord C Caravan: Im 66-PS-Kombi durch die Alpen

Der Schriftzug "Opel Schnelldienst“ auf dem granitgrauen Rekord C Caravan lässt Jockel Winkelhock kurz hoffen. Aber die Antwort auf seine Frage nach der Motorleistung des Autos aus der Sammlung von Opel Classic sorgt kurz darauf für Ernüchterung: "Nur 66PS?“, fragt der ehemalige Rennfahrer, der Le Mans und zahlreiche Tourenwagen-Championate gewann, ungläubig nach. Scheinbar keine guten Voraussetzungen also für drei Tage Rallyevergnügen. Doch Redakteur Dirk Johae als Beifahrer hat Glück: Während der Silvretta Classic hellt sich die Stimmung im dreitürigen Caravan aus dem Baujahr 1970 wieder auf.Der Flüelapass in der Schweiz, der auf 2383 Meter Höhe führt, wird zur härtesten Prüfung für den Opel-Vierzylinder an den drei Rallyetagen. Der dritte Gang ist zu lang übersetzt, also stöhnt sich die Maschine im zweiten Gang den Berg hinauf. Fast scheint sie so zu keuchen wie einer der Radfahrer, der sich in der Gluthitze mit letzter Kraft den Flüela-Aufstieg hinauf quält.

Kein Rennwagen, sondern ein Schreiner-Express
Unser Caravan ist eben keine "Schwarze Witwe“, wie die bis zu 200PS starke Rennversion des Rekord heißt, sondern ein braver, zuverlässiger Kombi mit großem Nutzwert für Handwerker oder Ladenbesitzer, um Waren und Werkzeug zu transportieren. Unter der Heckschürze lugt sogar noch die Anhängerkupplung hervor: Unser Caravan zum Beispiel gehörte bis zum Ende der 90er-Jahre einem Schreinermeister aus Hofheim/Taunus.Die Passhöhe ist erreicht und der Motor kann sich erholen. Bergab nimmt der Rekord gleich Tempo auf, mit dem Schalthebel am Lenkrad werden die höheren Gänge eingelegt. Um die Bremsen zu schonen, empfiehlt sich vor den Kurven das Herunterschalten. Dabei hakt allerdings ab und zu der zweite Gang. Die Wirkung der Bremsanlage mit Scheibenbremsen vorn und Trommelbremsen hinten entspricht den seinerzeit bevorzugten Einsätzen im Stadtverkehr und auf Landstraßen. Bei langen Bergabfahrten kann die gemischte Zweikreisbremsanlage an ihre Grenzen kommen.

Verbessertes Fahrwerk im Opel Rekord C
Für den C-Rekord verbesserten die Opel-Ingenieure das Fahrwerk: Statt der herkömmlichen Blattfedern spendierten sie der Hinterachse Schraubenfedern. Dazu wird die Starrachse an zwei Längslenkern je Seite und einem Panhardstab geführt. Die Vorderräder sind wie schon beim Vorgänger einzeln an jeweils zwei Doppelquerlenkern aufgehängt.Das Fahrwerk des Rekord ist komfortabel abgestimmt, wirkt auf den kurvenreichen Alpenstraßen recht schwammig. Dieses Fahrgefühl wird durch die wulstigen Reifen auf 13-Zoll-Felgen verstärkt. "Außerdem bekommt man durch das große Lenkrad kein Gefühl für die Lenkung“, ergänzt Chauffeur Winkelhock.Die Sessel für Fahrer und Beifahrer entsprechen dem Geschmack der 60er- und 70er-Jahre in der Mittelklasse: Sie sind zwar urgemütlich, sparen sich aber in Kurven jeden Ansatz von Seitenhalt. Aber so war das eben vor fast 40 Jahren: Für sportlich ambitionierte Opel-Fahrer gab es übrigens den Rekord Sprint mit dem 1,9-Liter-Motor, der dank zweier Weber-Doppelvergaser 106PS leistet.

Mehr Leistung und Luxus im Commodore
Ein leistungsbewusster Opel-Freund konnte aber auch tiefer in die Tasche greifen, um sich einen Commodore A zu leisten. Die günstigste Variante mit 2,5-Liter-Sechszylinder war im Dezember 1970 rund 2500 Mark teurer als unser Caravan. Er kostete damit allerdings nicht wesentlich mehr als der leistungsstärkste Rekord in der Sprint-Version.Aber das Verhalten der Kunden war eindeutig: Der Rekord mit dem 1,7-Liter-Motor war die meist gewählte Variante – beim Caravan wie auch der gesamten Baureihe. Etwa die Hälfte aller Opel der Baureihe rollte mit diesem Motor, der im Wesentlichen vom Vorgänger stammte, in Rüsselsheim vom Band. Insgesamt verkaufte Opel vom Rekord C innerhalb von sechs Jahren über 1,2 Millionen Exemplare: eine wahre Rekord-Marke für den hessischen Autohersteller.

Eine Rarität wie teure Sammlerstücke
Als Caravan allerdings ist er heute so rar wie ein BMW 507: Gute Exemplare sind so gut wie nicht zu finden. Der Rekord Kombi kam wahrscheinlich in seinem ersten Leben nie in die Schutzatmosphäre eines Liebhaberstücks, sondern blieb ein wackeres Nutzfahrzeug, das solange seinen Dienst verrichtete, bis es nicht mehr richtig lief. Der Rekord-Kombi von Opel Classic aber blieb in unrestaurierten Zustand erhalten, allerdings bis auf die Außenhaut. Sie musste neu lackiert werden.Für einen Caravan in ordentlichem Zustand geben die Experten von Classic-Analytics einen Preis von 6.000 Euro an. Die Restaurierung eines nicht gut erhaltenen Rekord lohnt daher nur, wenn man die meisten Arbeiten selbst erledigen kann.

Zeitreise durch die Alpen
Aber ein gut hergerichtetes Auto wie der Wagen von Opel Classic lädt zu einer Zeitreise in die frühen 70er-Jahre ein, als eine Motorleistung zwischen 60 und 70PS durchaus üblich war und Fahrten über Alpenpässe zur Geduldsprobe wurden. Bei der Beschleunigung aus dem Stand auf 100km/h begnügte man sich mit einer Zeit von 20 Sekunden und nahm eine Spitzengeschwindigkeit von 138km/h hin. Auch wir werden oft überholt.Das gemächliche Tempo erlaubt den Blick auf die vielen Pisten links und rechts der Strecke, deren Schneekanonen in der Sommerhitze reichlich deplatziert wirken – mehr als der schwächliche 4-Zylinder in unserem Caravan, den der Schreinermeister vor 50 Jahren als Neuwagen kaufte. Der Rekord C als typisches Bürger-Auto aus der Zeit der Studentenrevolte liegt heute als Kombi-Klassiker voll im Trend.

Testwertung

3,5/5

Der Opel Rekord B von Sepp Herberger am Start der Frankfurter Youngtimer Classic 2013
auto-reporter.net

Der Opel Rekord B von Sepp Herberger am Start der Frankfurter Youngtimer Classic 2013

Am Samstag, 20. Juli, findet die 4. Youngtimer Classic rund um die Mainmetropole Frankfurt statt. Gemeldet sind 100 Klassiker der Baujahre 1969 bis 1993. Start und Ziel der eintägigen Rallye, die von der Autozeitung veranstaltet wird, ist die Frankfurter Klassikstadt. Bei einer Wettfahrt für historische Automobile geht es nicht um hohe Geschwindigkeiten, sondern um das perfekte Timing. Hier ist Präzision gefragt: Definierte Streckenabschnitte müssen in einer vorgegebenen Zeit abgefahren werden. Gemessen wird dabei mit Lichtschranken auf die Hundertstelsekunde genau. Mit dabei sind auch zwei Fahrzeuge aus dem Fundus von Opel Classic.Da ist zunächst der 90 PS starke Manta A des Baujahres 1975. Das erstmals 1970 vorgestellte Sportcoupé begeisterte viele Menschen durch seine solide Großserientechnik, die sich der Manta mit dem Ascona teilte. Für die Youngtimer Classic nimmt der Pressechef von Opel Deutschland, Patrick Munsch, hinter dem Lenkrad des Manta A Platz, der von dem bekannten TV-Reporter Andreas Krickl navigiert wird.Ebenfalls unterwegs ist ein Opel Rekord B. Bei der Youngtimer Classic steht die legendäre Herberger-Limousine, die zwischen 1965 und 1966 nur elf Monate lang produziert wurde, am Start. Im Erstbesitz fuhr Bundestrainer Sepp Herberger den 90 PS starken Rekord mit Viergangschaltung. 1994 hat Opel den Wagen aus dem Nachlass des Fußballweltmeisters von 1954 gekauft und technisch wieder in Topform gebracht. (Auto-Reporter.NET)

50 Jahre Opel Rekord - Deutsche Mittelklasse
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50 Jahre Opel Rekord - Deutsche Mittelklasse

Vor 50 Jahren präsentierte Opel mit dem Rekord seine neue Mittelklasse.

Ob zu seiner Geburtsstunde oder aktuell beim größten Opel-Fan-Treffen in Oschersleben - der Opel Rekord erfreut sich seit nunmehr 50 Jahren einer festen Anhängerschaft. Im Frühjahr 1963 wurde er zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit präsentiert. Die neue Mittelklasse aus dem Hause Opel versuchte sich bereits in den ersten Jahren von seinem Vorgänger, dem Olympia Rekord, deutlich abzuheben. Dazu zählten ein glattflächigeres Design und ein um neun Zentimeter verlängerter Radstand. Besonders dem Innenraum und damit den Insassen des Rekord A kamen diese Veränderungen zu Gute. Die um drei Zentimeter breiter gewordene Karosserie, die eine Verbreiterung der Spurweite um sechs Zentimeter ermöglichte, lieferte die Grundlage für höhere Kurvengeschwindigkeiten. Der Rekord A stand als zwei- oder viertürige Limousine, als zweitüriger Caravan mit Heckklappe, als Coupé und als Schnell-Lieferwagen ohne hintere Seitenscheibe zur Wahl.

Für den Antrieb sorgten Vierzylinder-Reihenmotoren mit 1,5 und 1,7 Litern Hubraum, die zwischen 55 und 67 PS aufbrachten, welche bis zur Baureihe E an die Hinterachse weitergeleitet wurden. Drei Jahre später standen für den Opel Rekord B bereits bis zu 1,9 Liter große und 90 PS starke Motoren zur Verfügung. Weniger durch seine Leistung von bis zu 100 PS als vielmehr auf Grund seines berühmten Hüftschwungs machte der Rekord C im Jahr 1967 auf sich aufmerksam. Wie schon seine beiden Vorgänger zuvor erhielt er ebenfalls auf Wunsch einen Sechszylinder-Benzinmotor mit einem Hubraum von 2,3 Litern.

Das aufpreispflichtige Olymat-Getriebe ermöglichte das Schalten ohne zu kuppeln. Serienmäßig verfügte der Rekord über ein Dreigang-Getriebe mit Lenkstock-Schaltung. Ebenfalls aufpreispflichtig war das Viergang-Getriebe mit Mittelschaltung. Mit 106 PS etwas stärker fiel zum selben Zeitpunkt der 1,9 Liter große Reihenvierzylinder aus, der in der Zeit von 1967 bis 1971 unter dem Stahlkleid des Rekord Sprint insgesamt 13.245 Mal gebaut wurde. Besitzer des Rekord Sprint kamen serienmäßig in den Viergang-Genuss.

Der erste Dieselmotor kam im September 1972 im Rekord D zum Einsatz. Wobei die Modellbezeichnung D nichts mit dem Dieselantrieb, sondern in der logischen Reihenfolge ihren Ursprung fand. Nicht ohne Grund wurden anfänglich Überlegungen angestellt, den Rekord D als Rekord II zu präsentieren. Das Selbstzünderaggregat holte 60 PS aus seinem 2,1 Liter großen Hubraum und wurde bis 1977 40.453 Mal produziert. Nach der großen Diesel-Neuheit folgte mit dem Rekord E ein neuer Opel, der in zwei Evolutionsstufen von 1977 bis 1982 und von 1982 bis 1986 gebaut wurde. Mit der Topausstattungsvariante Berlina bot Opel 1977 zum ersten Mal nach 1960 eine Luxusversion an.

Neben dem aus dem Vorgänger bekannten Dieselmotor präsentierten die Rüsselsheimer den Rekord E mit bis zu 110 PS starken Benzinmotoren. Gemäß dem Motto "Ein Rekord ist dafür da, um ihn zu verbessern" änderte sich 1982 erneut die Motorenpalette. Die mit 115 PS stärkste i-Version bezog ihre Leistung aus einem 2,2 Liter großen Benzinmotor. 1984 stieg dann auch die Leistung des Selbstzünders auf 90 PS. Wer einen der sportlichen Sechszylinder-Modelle besaß, verfügte serienmäßige über ein Viergang-Getriebe. Bis zu seinem endgültigen Aus 1986 wurden 4.981.760 Exemplare der Rekord A, B, C, D und E Modelle gebaut. Rein statistisch bedeutet dies, dass alle 2,5 Minuten ein Opel Rekord vom Band rollte.

Goldenes Jubiläum: Der Opel Rekord wird 50
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Goldenes Jubiläum: Der Opel Rekord wird 50

Vor 50 Jahren präsentierte Opel erstmalig den Rekord. Sein Urahn, der Olympia Rekord geht sogar auf das Jahr 1953 zurück und wird 60 Jahre alt. Die Namensgeschichte des Klassikers aus Rüsselsheim ist also ein wenig kompliziert, da einige Jahre der Ur-Olympia und seine Nachfolger die Namenserweiterung Rekord tragen. Erst im Frühjahr 1963 machte Opel mit  der Präsentation einer neuen Limousine dann reinen Tisch, was die Bezeichnung seiner Mittelklasse anging – der Rekord war geboren und wurde bis 1986 produziert.Mode- und Stilrichtungen ändern sich fortwährend. So auch beim Opel Rekord. Von den Rundungen der selbsttragenden Pontonkarosserie des Olympia ist bereits der Rekord P2 befreit. Die Rüsselsheimer Design-Abteilung arbeitet vor allem am Coupé, das ab September 1963 produziert wird, sehr eng mit dem General Motors Design Center in Warren (Michigan/USA) zusammen. Vorderwagen, Karosserieflanken, wie auch der Heckbereich und das um sechs Zentimeter niedrigere Dach sind in ihrer Anmutung glattflächig. Designer und Konstrukteure reduzieren durch die neue Karosserieform den Luftwiderstandsbeiwert um volle zwölf Prozent. Ein um gut neun Zentimeter verlängerter Radstand – im Vergleich zum Vorgängermodell – kommt vor allem dem Innenraum und damit den Insassen des Rekord A zu Gute. Zusätzlich verbessert der längere Radstand den Fahrkomfort. Eine um sechs Zentimeter verbreiterte Spurweite vorne ermöglicht höhere Kurvengeschwindigkeiten. In der Breite wachsen die Außenmaße der Karosserie um 30 Millimeter.Mit dieser A-Baureihe bietet Opel seiner Kundschaft erneut eine große Auswahl an Karosserievarianten an. Je nach Einsatzzweck stehen eine zwei- oder viertürige Limousine, ein Coupé und ein zweitüriger CarAVan mit Heckklappe sowie ein Schnell-Lieferwagen ohne hintere Seitenscheiben zur Verfügung.Im Rekord A werden die bewährten Vierzylinder-Reihenmotoren mit 1,5 Liter Hubraum und 40 kW/55 PS oder der leistungsstärkere 1,7 Liter Motor mit 44 kW/60 PS verbaut. Bis zur Baureihe E werden beim Rekord die Hinterräder angetrieben. Die kurzhubigen o.h.v.-Motoren weichen schließlich den c.i.h.-Motoren. Dank der Verlagerung der Nockenwelle in den Zylinderkopf beim c.i.h.-Motor reduzieren sich die beweglichen Teile und die Laufruhe wird erheblich verbessert.Beim Modelljahr 1966 spreizt sich das Motorenangebot des Rekord B von 1,5 Liter bis hin zum 1,9 Liter. Mit 69,8 Millimeter recht kurzhubig ausgelegt, unterscheiden sie sich lediglich durch die Bohrungsmaße und die Leistung von 44 kW/60 PS über 55 kW/70 PS bis hin zu 66 kW/90 PS.Die Neukonstruktion aus dem Jahr 1967 geht als Rekord C in die Autogeschichte ein. Dieser Opel besitzt den „berühmten Hüftschwung“. Wie seine beiden Vorgänger erhält auch er auf Wunsch ein Sechszylinder-Triebwerk. Hierbei wird der Hubraum von 2,6 Liter auf 2.239 ccm reduziert. Es wird eine Leistung in Höhe von 70 kW (95 PS) anstatt 74 kW (100 PS) für diesen Motor genannt. Einen besonders sportlichen Ableger kreieren die Techniker mit dem Reihenvierzylinder (1.897 cm³) und seiner Leistung von 78 kW/106 PS. Der Rekord Sprint wird in der Zeit von 1967-1971, als zwei- und viertürige Limousine, sowie als Coupé in 13.245 Exemplaren gebaut.Ein weiterer Evolutionsschritt folgt mit dem Rekord D, der anfänglich als Rekord II angepriesen wird, um nicht später mit dem geplanten Rekord-Diesel verwechselt zu werden. Beide 1700-er Motoren, Normal- wie auch Super, erhalten mehr Leistung: 49 kW/66 PS und 61 kW/83 PS. Im September des Jahres 1972 wird der Diesel-Motor vorgestellt – nachdem bei Versuchsfahrten zwei Weltrekorde und achtzehn internationale Bestmarken erzielt wurden. Der Diesel schöpft 44 kW (60 PS) aus 2,1 Liter Hubraum. Dabei handelt es sich um den ersten Diesel-Motor den Opel in einen Personenwagen einbaut.Danach folgt ein großer Entwicklungssprung. Der Rekord E ist wieder ein ganz neuer Opel, der in zwei Evolutionsstufen von 1977 bis 1982 und von 1982 bis 1986 gebaut wird. Seine Motorenleistung passt Opel erneut den Marktbedürfnissen an. Nur noch der 1,7 Liter Normalbenzin-Motor wird als Einstiegs-Antrieb angeboten. Dann folgen ein 1.897 cm³ und drei Zweiliter-Aggregate. Der Diesel mit denselben Daten wie im Rekord D bleibt zusätzlich im Angebot.Ab 1982 ändert Opel erneut die Motorenpalette nach dem Motto: Ein Rekord ist dafür da, um ihn zu verbessern. Die 1,7 und 1,9 Liter Motoren werden aus dem Programm genommen und durch ein 1.796 cm³ Aggregat als 1,8 ersetzt. Auch beim Zweiliter wird die Leistung angepasst und der 2,0 Normal nicht mehr angeboten. 74 kW/100 PS leistet die Super-Motorisierung und 81 kW/110 PS der „E“ – wie Einspritzer. „Luxus“ kann erst ab 1960 mit der L-Version erkauft werden. Ab Rekord E (1977) bietet Opel eine weitere Variante an – die Topausstattung namens Berlina. Die optionalen Ausstattungslinien werden für das folgende Modelljahr erweitert. Opel offeriert seiner Kundschaft ab 1982 eine in der Mittelklasse bisher nicht dagewesene Vielfalt: LS, GL, GLS und CD gibt’s anstelle der einen Berlina-Ausstattung. Das aufpreispflichtige Olymat-Getriebe (automatische Kupplung) ermöglicht, zu schalten, ohne zu kuppeln.Zwischen 1963 und 1986 werden insgesamt 4.981.760 Exemplare der Rekord A, B, C, D und E Modelle gebaut. Also fast 5 Millionen Rekord in 23 Jahren. Das bedeutet, dass in dieser Zeit statistisch etwa alle 2,5 Minuten ein neu produzierter Opel Rekord vom Band rollte. (Auto-ReporterNET/hhg)