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Peugeot 404 1.6 PS (1960–1975)

Peugeot 404 1.6  PS (1960–1975)
1 Bild
Varianten
  • Leistung
    169 kW/231 PS
  • Getriebe
    Automatik/4 Gänge
  • 0-100 km/h
  • Neupreis ab
    60.000 €
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    0,0 l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseOberklasse
KarosserieformCoupe
Anzahl Türen2
Sitzplätze4
FahrzeugheckStufenheck
Bauzeitraumab
HSN/TSN
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge4
Hubraum4.949 ccm
Leistung (kW/PS)169 kW/231 PS
Zylinder8
Antriebsart
0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst
Maße und Stauraum
Länge
Breite
Höhe
Kofferraumvolumen
Radstand
Reifengröße
Leergewicht
Maximalgewicht
Antrieb
GetriebeartAutomatik
Gänge4
Hubraum4.949 ccm
Leistung (kW/PS)169 kW/231 PS
Zylinder8
Antriebsart
0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst

Umwelt und Verbrauch

Kraftstoffart
Tankinhalt
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben0,0 l/100 km (kombiniert)
l/100 km (innerorts)
l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
Schadstoffklasse
Energieeffizienzklasse

Kosten und Zuverlässigkeit

Neupreis ab60.000 €
Fixkosten pro Monat
Werkstattkosten pro Monat
Betriebskosten pro Monat
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Alle Erfahrungen
Peugeot 404 1.6 (60 PS)

3,9/5

3,9/5

Meinung von Spezi, August 2007

So, jetzt möchte ich mal anfangen über meine Peugeots zu berichten.
Da ich in einer Peugeot-Werkstatt arbeitete, bot es sich natürlich an, auch Peugeot zu fahren.
Mein Erster war der 404, Baujahr 1974.
Er entstand eigentlich aus 2 Unfallwagen. Der eine hatte ein kaputtes Dach, war aber unten herum einwandfrei. Beim 2. Unfallauto war genau das Gegenteil, unten herum Schrott, aber das Dach in Ordnung. Irgendwann kam mein Chef auf die Idee, man könnte ja aus 2 Autos 1 Auto machen.
Also ging es los. Immer wenn in der Werkstatt wenig zu tun war, musste ich mit dem damaligen Lehrling an den 404s arbeiten. Es war eine ungemein knifflige Arbeit. Es kam auf super genaues Arbeiten an. Bevor das Dach abgetrennt wurde, musste das Fahrzeug abgestützt werden, damit der Wagen nicht verzog.
Auf jeden Fall entstand, nach wochenlanger Arbeit, ein wie neu wirkender Peugeot 404.
Während der Arbeiten am Fahrzeug hatte ich zu dem 404 eine besondere Beziehung aufgebaut. Also was kam? Ich fragte meinen Chef, ob ich nicht den 404 haben könnte. Irgendwie fand er es toll, dass ich das Auto haben wollte. Und so überlas er mir den Wagen. Ich musste nur die Kosten der Ersatzteile und des Lacks bezahlen. So kostete mir der Wagen gerade mal ca. 800 DM! Dabei war er locker das 10fache wert!
Es passte einfach alles! Ich musste zum Bund, mein Capri hatten sie gerade zu Schrott gefahren und ich brauchte dringend ein günstiges Auto. Ich war gerettet.

Erstmal musste ich mich richtig umstellen. Vom Capri zum 404! Von knallhart und schnell auf weich und gemütlich.
Beim 404 war alles ein bisschen anders. Das Zündschloss saß links am Lenkrad, der Blinkerhebel war rechts, die Handbremse befand sich unter dem Lenkrad und die Schaltung befand sich rechts hinter dem Lenkrad. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass die Lenkradschaltung eine richtig gute Sache war. Sie war bequem, die Gänge ließen sich problemlos und exakt schalten.
Dadurch, dass die Schaltung und die Handbremse am Lenkrad saßen, waren vorne riesige Sitze eingebaut. Man saß wie im Wohnzimmersessel. Weich und bequem, aber trotzdem mit gutem Halt. Kopfstützen hatten die Sitze nicht.
Wenn man die Sitze ganz nach vorne schob und die Rücklehnen ganz nach hinten klappte war das Ergebnis ein riesiges Bett. Die Rücklehnen waren praktisch bündig mit den hinteren Sitzen, d. h. es war super bequem und Kanten waren Fehlanzeige.

Das Fahrwerk war fürs gemütliche Fahren ausgelegt. Ziemlich weich gefedert und eine Starachse hinten ließen sportliches Fahren nicht wirklich zu. Ganz ehrlich, mit dem 404 hatte ich auch keine Lust zum Rasen, sondern das dahin gleiten war viel schöner.
Trotz der weichen Federung schluckte das Fahrwerk unheimlich gut Schlaglöcher.

Der 404 hatte keine Servolenkung oder Klimaanlage, keinen Intervallschalter für den Scheibenwischer oder andere Luxussachen. Durch die fehlende Servolenkung wurde das Einparken zur Plage. Man bekam Arme wie die von Popeye!

Das Raumangebot im Wagen war sehr gut. 5 Personen hatten vernünftig Platz. Der Kofferraum war riesig.

Der Motor war die Zuverlässigkeit in Person. Nie hatte ich irgendwelche Probleme.
Der besondere Clou war, dass man bei leerer Batterie die Möglichkeit hatte, den Wagen anzukurbeln! Man konnte die Wagenheberkurbel durch die Stoßstange (war extra ein Loch vorgesehen) durchstecken und dann in die Schwungscheibe (war auch eine Arretierung vorgesehen) stecken. Habe es selber zur Probe ausprobiert. Zündung an, Gang raus und mit Schwaches ankurbeln. Der Motor sprang an und die Leute, die mir dabei zusahen, trauten ihren Augen nicht.

Natürlich war der Motor mit seinen 68 PS nicht geeignet Rennen zu gewinnen. Aber knapp 160 km/h waren trotzdem drin.
Der Verbrauch lag im Durchschnitt bei 10,5 – 11 Liter Normalbenzin.

Man konnte vieles selber am Fahrzeug machen. Alles war sehr gut zugänglich, nichts war, wie bei vielen Autos heute, verbaut.

Alles zusammen gefasst:
Ob der 404 nun gut aussieht oder nicht, kann jeder selber entscheiden. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Klar, die Karosserie war aus heutiger Sicht altmodisch (CW-Wert usw.). Dafür war im Auto viel Platz und im Kofferraum sowieso.

Der 404 war ein großes, gemütliches, zuverlässiges und voll alltagstaugliches Auto.