ADAC: Michael Ramstetter nach Geständnis zurückgetreten

Testbericht
Wie Bild am Sonntag heute berichtet legte Ramstetter am Freitagmittag in einem Vier-Augen-Gespräch mit Geschäftsführer Obermair ein Geständnis ab. Offenkundig aufgeschreckt durch einen ausführlichen Fragenkatalog von BILD am SONNTAG, wurde Ramstetter erneut kritisch befragt.
Der übernahm für die Manipulationen die alleinige Verantwortung und räumte Fehler ein. Mehr noch: Er entschuldigte sich für sein Fehlverhalten und bedauerte, dass er damit der Glaubwürdigkeit des ADAC Schaden zugefügt habe. Als Motiv für die Fälschung wird im ADAC vermutet, Ramstetter sei die geringe Teilnehmerzahl beim Leserpreis seiner Zeitung peinlich gewesen.
Geschäftsführer Obermair fassungslos zu BILD am SONNTAG: „Ich hätte einen solchen Vorgang im ADAC nie für möglich gehalten." Auf Aussagen von Top-Führungskräften müsse er sich verlassen können, schob Obermair jede Verantwortung von der ADAC-Führung weg. Geschäftsführung und Präsidium des ADAC hätten nichts über die Unregelmäßigkeiten bei der Leserwahl gewusst.
So hat er schon vor Jahren gegenüber einem Journalisten eingeräumt die Reihenfolge des "Markenwert" beim ADAC AutoMarxX spannend zuhalten. "Es wäre doch langweilig wenn immer die gleiche Marke Sieger wäre". Auf den Vergleich des Journalisten, dass das doch das gleiche sei wie der Wettbetrug bei der "Dreier Einlaufwette" beim Pferderennen, lachte Ramstetter nur. Dieses Jahr gewann übrigens BMW den gelben Engel für die beste Marke. (dpp-AutoReporter)




























