Auch SUVs will Daimler bei den Chinesen bauen

Testbericht
Nachdem Daimler im Reich der Mitte gemeinsam mit dem chinesischen Unternehmen BAIC seine Mercedes-C- und E-Klasse von den Bändern laufen lässt, plant der Autobauer nun die Erweiterung seiner dortigen Produktion um die Geländewagenfraktion. Wie Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt gegenüber der „Automobilwoche“ sagte, werde „in überschaubarer Zeit“ der „GLK auch in China für die chinesischen Kunden gebaut“.
Setzen die Schwaben ihre Planung um, werden künftig 70 Prozent der für den chinesischen Markt vorgesehenen Fahrzeuge auch dort gebaut. Daimler will bis 2015 in China rund 300.000 Autos absetzen, 2010 kauften rund 148.000 Chinesen ein Auto mit dem Stern. Daimler stockt seine Kapazitäten bis 2015 auf über 200.000 Fahrzeuge auf.
Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte im November bereits eine Ausweitung seines Modellangebots für China angekündigt. Gegenüber dpa schloss er dabei keine Modellreiche aus; von der A-Klasse über Geländewagen bis hin zu den Limousinen konnte er sich alles vorstellen.
Der Trend hin zur verstärkten Vor-Ort-Fertigung wird anhalten. VW hat erst vor wenigen Tagen eine eigens für den chinesischen Markt vorgesehene neue Konzernmarke angekündigt. Die Vorgaben der chinesischen Führung, den Anteil lokaler Marken bis 2015 von 30 auf 40 Prozent zu erhöhen, wird immer mehr ausländische Automobilbauer dazu zwingen, ihre Strategie den chinesischen Spielregeln anzupassen. (Auto-Reporter.NET/arie)




























