Ford-Technik erfreut Eltern - Ausgebremste Schlüsselkinder

Testbericht
Besorgte Eltern können ihrem Nachwuchs nun ohne Bedenken ihr Auto leihen – wenn es sich um einen Ford handelt. Vorerst allerdings nur in den USA bietet der Hersteller künftig einen Zweitschlüssel mit elektronischer Geschwindigkeitssperre an. Wird das Fahrzeug mit ihm gestartet, fährt es maximal 130 km/h, das Autoradio funktioniert nur bei angelegtem Gurt und die maximale Lautstärke ist auf 44 Prozent des technisch möglichen Wertes begrenzt. Premiere feiert der „My Key“ genannte Schlüssel, der auf der Technik der elektronischen Wegfahrsperre basiert, im Ford Focus Coupé. Weitere Modelle folgen, obwohl laut einer Umfrage Jugendliche das System im Gegensatz zu Erwachsenen vehement ablehnen. Ford vertröstet sie damit, dass Eltern nun wohl deutlich großzügiger beim Verleihen des eigenen Fahrzeugs sein dürften.
Ein System mit vergleichbarem Ansatz hat Chevrolet übrigens schon 1990 im damaligen Spitzenmodell Corvette ZR-1 eingeführt. Die Leistung seines 283 kW/385 PS starken Motors wurde mit einem zweiten Schlüssel auf rund 147 kW/200 PS reduziert.
Gute Nachrichten für den Club der besorgten Mütter: Ein intelligenter Autoschlüssel von Ford bremst junge Fahrer gehörig ein. Und auch das Gehör dürfte von der Technik profitieren.
Gute Nachrichten für den Club der besorgten Mütter: Ein intelligenter Autoschlüssel von Ford bremst junge Fahrer gehörig ein. Und auch das Gehör dürfte von der Technik profitieren.


























