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auto-reporter.net, 2014-03-06

BMW Elektrofahrzeuge: „Energiewender“ starten in die Praxisphase mit Forschungsteilnehmer

Testbericht

Wie können Elektrofahrzeuge zum Gelingen der Energiewende beitragen? Mit dieser Fragestellung setzt sich die BMW Group gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus Industrie und Wissenschaft (Vattenfall Europe Innovation GmbH, EWE AG, Grün Direkt GmbH, Fraunhofer IOSB-AST, Technische Universität Chemnitz und Technische Universität Ilmenau) in einem vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) geförderten Forschungsprojekt auseinander. Gestern Abend haben die Teilnehmer der ersten Nutzerphase ihre Fahrzeuge erhalten.

Durch ihre Speicherkapazität könnten Elektrofahrzeuge in großer Zahl zu einem wichtigen zeitlich flexiblen Stromabnehmer werden. Der Ladevorgang startet beim gesteuerten Laden nicht automatisch beim Einstecken des Steckers. Wenn das Laden stattdessen innerhalb eines vom Nutzer festgelegten Zeitraums auf die Stromspitzen im Netz hin optimiert werden kann, können die Fahrzeuge die Stromnetze stabilisieren und auf diese Weise einen der wesentlichen Engpässe bei der Integration von erneuerbaren Energien ins Netz entschärfen.

Im Projekt wird untersucht, wie der Ladevorgang so gestaltet werden kann, dass die Ladekapazität der Fahrzeuge flexibel als so genannte „Regelleistung" zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden kann, ohne dass die Nutzer dadurch in ihrer Mobilität eingeschränkt werden. Zudem soll das technisch komplexe System für den Anwender einfach zu bedienen sein.

Je mehr Fahrzeuge gesteuert geladen werden können, desto größer ist der entlastende Effekt aufs Netz. Deshalb geht es neben den technischen Lösungen im Projekt auch darum, Anreize zu entwickeln, mit denen möglichst viele Elektrofahrzeug-Nutzer zum Mitmachen gewonnen werden können. (dpp-Autoreporter)

Quelle: auto-reporter.net, 2014-03-06
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