Bosch investiert 160 Millionen Euro in Indien

Testbericht
Die Bosch-Gruppe baut ihr Geschäft in Indien weiter aus. In diesem Jahr will das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen rund 160 Millionen Euro in die Erweiterung seiner Standorte in dem Land investieren. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt auf dem Ausbau von bestehenden Fertigungsstandorten und Einrichtungen für Forschung und Entwicklung.
Dies gab das Unternehmen bei der offiziellen Eröffnung des neuen Bosch-Forschungszentrums in Bangalore bekannt. „Indien wird für die Bosch-Gruppe weiterhin eine zentrale Rolle spielen, auch wenn die nächsten Jahre angesichts des zuletzt rückläufigen Automobilabsatzes in dem Land einige Herausforderungen mit sich bringen", sagte Peter Tyroller, Bosch-Geschäftsführer für die Region Asien-Pazifik.
Das Research and Technology Center (RTC) Bangalore ist fokussiert auf die Entwicklung vernetzter Technologien für das Internet der Dinge und Dienste. Weitere Schwerpunkte sind Methoden und Tools für den effizienten Entwurf softwareintensiver Systeme sowie die Bildverarbeitung (Image Processing). Das Forschungszentrum ist Teil des zweitgrößten Entwicklungsstandorts der Bosch-Gruppe mit insgesamt 10 500 Forschern und Entwicklern.
Bosch ist in Indien seit 1922 präsent. Derzeit beschäftigt das Unternehmen dort rund 26 000 Mitarbeiter an zehn Produktions- und sieben Forschungs- und Entwicklungsstandorten. Das Unternehmen ist in Indien mit seinen vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik gut aufgestellt. Erst kürzlich hat Bosch ein neues Forschungszentrum in Bangalore eröffnet. (dpp-AutoReporter/wpr)




























