Porsche-Vierzylinder - Boxer mit vier Fäusten

Testbericht
Vor dem Hintergrund immer strengerer Verbrauchs-Grenzwerte denkt Porsche über den Einsatz von Vierzylinder-Benzinmotoren nach. Das deutete Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz gegenüber der Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ an und bestätigte damit entsprechende Gerüchte. Der in Boxerbauweise konstruierte Benziner könnte unter anderem im Cabrio-Modell Boxster eingesetzt werden. Eine Markteinführung dürfte frühestens 2016 zum Facelift des Einstiegsmodells erfolgen.
Zuletzt fuhr der Porsche 968 Anfang der 90er-Jahre mit vier Zylindern, damals allerdings konventionell in Reihe geschaltet. Der letzte Vierzylinder-Boxer kam in den 70er-Jahren im „Volksporsche“ 914 zum Einsatz; das Triebwerk stammte aus dem VW-Regal.
Der erste Vierzylinder-Porsche seit knapp zwei Jahrzehnten dürfte indes schon früher auf den Markt kommen – wenn auch nicht in einem Sportwagen. Das 2,0-Liter-Triebwerk des für 2014 erwarteten Mittelklasse-SUV Macan verbrennt allerdings kein Benzin sondern Diesel.
Seit knapp zwei Jahrzehnten haben Porsche-Sportwagen sechs oder acht Zylinder unter der Motorhaube. Künftig könnte sich das ändern.
Seit knapp zwei Jahrzehnten haben Porsche-Sportwagen sechs oder acht Zylinder unter der Motorhaube. Künftig könnte sich das ändern.




























