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Testbericht

Stefan Grundhoff, 11. Juni 2017
Citroen hat von den Erfolgen der Konkurrenz gelernt und stellt dem kleinen C3 eine rustikal angehauchte C3-Aircross-Variante zur Seite. Frischer Wind in der Einsteiger-Klasse.

Die Franzosen taten sich bisher schwer mit den Crossover-Modellen. Lange Zeit hat man die Pseudo-Geländewagen verteufelt; jetzt hechelt man dem Trend erfolgshungrig hinterher. Doch die Fehler der vergangenen Jahre sollen nicht wiederholt werden. Daher lässt es Citroen bei seinem kompakten C3 nicht bei der normalen Version, sondern legt schnell den C3 Aircross als kleinen Bruder des C5 Aircross nach. Der C3 Aircross ist mehr Crossover denn Geländewagen und will ohne standesgemäßen Allradantrieb schon gar kein Geländegänger sein. Aber mit seinem schicken Aussehen und einigen optischen Offroad-Dreingaben trifft er das Herz des automobilen Zeitgeistes und tritt 4,15 Meter lang gegen Modelle wie den Mini Countryman, den Opel Mokka oder den Nissan Juke an, die alle ein paar Zentimeter größer sind.

"Die Markteinführung des Kompakt-SUV findet Ende des Jahres in Europa statt. Der neue Citroën C3 Aircross veranschaulicht die Expertise der Marke in puncto Raumangebot, Variabilität und Komfort" sagt Citroen-CEI Linda Jackson, "das Fahrzeug wurde ganz im Sinne der Kunden konzipiert und auf deren Bedürfnisse ausgerichtet und ist einzigartig im B-Segment der SUV." Wer auf echte Allradgene verzichten kann und allein einen Einkaufshelfer sucht, der eine erhöhte Karosserie, die entsprechende Sitzposition und farblich abgesetzte Schutzelemente rundum bietet, dem dürfte der kleine Franzose gefallen. Der Kunde hat die Wahl zwischen 90 Außenvarianten, darunter vier Dachfarben, vier Styling- und fünf Innenraumpaketen. Im Innenraum gibt es Platz für bis zu fünf Personen, eine um 15 Zentimeter verschiebbare Rückbank, einen umklappbaren Beifahrersitz, Panoramadach und einen Laderaum von 410 bis 1.289 Liter. Für Sicherheit sorgen unter anderem Head-Up-Display, Active Safety Brake, Fernlichtassistent, Verkehrsschildererkennung sowie Einparkassistent und das vernetzte Navigationssystem.

Das Motorenprogramm stammt aus den PSA-Konzernregal und dürfte im Kern vom 100 PS starken Blue-HDI-Diesel mit 1,6 Litern bis zum 130 PS starken PureTech-Benziner mit seinem 1,2 Liter großen Dreizylinder-Turbo reichen. Die Preise sollten bei rund 16.000 Euro beginnen. Marktstart ist Ende des Jahres.
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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: Autoplenum, 2017-06-11

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