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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 2. März 2020
SP-X/Matroell/Spanien. Cupra heißt das sportliche Label von Seat, welches bislang dynamische Varianten bekannter Baureihen der spanischen VW-Tochter vertreibt. Doch Cupra soll nun eine eigene Marke werden. Ein Anspruch, den die Spanier nun mit ihrem ersten eigenständigen Modell, dem Kompakt-SUV Formentor, gerecht werden wollen. Marktstart ist Ende des Jahres.Eine Überraschung ist der Formentor nicht, denn bereits im vergangenen Jahr hatte die VW-Tochter eine Studie vorgestellt. Wie diese bietet die 4,45 Meter lange Serien-Version nun ein expressives, sickenreiches Blechkleid mit sportlicher Ausstrahlung. Besonderheiten sind unter anderem ein sich über die gesamte Breite des Hecks erstreckendes Rücklicht und kupferfarbene 19-Zoll-Räder, die ausreichend Platz für die 18-Zoll-Scheiben der Brembo-Stopper bieten. Außerdem gibt es mehrere nur diesem Modell vorbehaltene Außenlacke, darunter auch zwei Mattfarben.Dank 2,68 Meter Radstand soll der Innenraum des Formentor reichlich Bein- und außerdem auf allen Plätzen viel Kopffreiheit bieten. Im Kofferraum ist Platz für 450 Liter Gepäck. Das Interieur empfängt seine Insassen unter anderem mit Kupferakzenten und Applikationen aus gebürstetem Aluminium. Zudem gibt es LED-Lichtstreifen, die als Ambientelicht dienen sowie ein Digitalcockpit und ein 12-Zoll-Touchscreen mittig im Armaturenbrett für das Infotainmentsystem. Dieses beherrscht die gängige Konnektivitätstechnik und ist dank integrierter SIM-Karte stets vernetzt, was dem Nutzer auch den Fernzugriff auf sein Fahrzeug, Klimavorkonditionierung oder Lokalisierungsfunktion per Smartphone-App erlaubt. Außerdem ist das kommende Cupra-SUV mit Fahrregelhilfen wie Notfall-Assistenten oder einem vorausschauenden Abstandstempomaten gerüstet.Antreten wird der Formentor in zwei Antriebsvarianten. Betont sportlich ist man mit einem 228 kW/310 PS und 400 Newtonmeter starken 2,0-Liter-Benziner unterwegs. Serienmäßig ist das Aggregat mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb verbandelt. Alternativ gibt es eine Plug-in-Hybridvariante, bei der ein 1,4-Liter-Benziner und ein E-Motor kombiniert werden. Im Zusammenspiel mobilisiert das Doppelherz 180 kW/245 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment. Dank einer 13 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie soll rein elektrisches Fahren mit bis zu 50 Kilometer Reichweite möglich sein. Das sportliche Fahrerlebnis unterstreichen in beiden Fällen zudem ein speziell abgestimmtes DCC-Adaptiv-Fahrwerk und eine progressiv ausgelegte Lenkung.Preise für den Formentor nennt Cupra noch nicht. Angesichts von Ausstattung und Motorisierung dürften diese jedoch jenseits von 40.000 Euro starten.Seat will Cupra zu einer eigenständigen Marke aufbauen. Entsprechend müssen eigene Modelle und nicht nur sportliche Derivate her. Den Anfang macht jetzt der Formentor.
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Fazit
Seat will Cupra zu einer eigenständigen Marke aufbauen. Entsprechend müssen eigene Modelle und nicht nur sportliche Derivate her. Den Anfang macht jetzt der Formentor.

Quelle: Autoplenum, 2020-03-02

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