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auto-reporter.net, 2014-01-16

Detroit Motor Show 2014: Fords Erfolgspritsche auf Diät

Testbericht

Wir reden über das seit mittlerweile 32 Jahren meistverkaufte Auto Nordamerikas. Der F-150 gilt als Herz von Ford - zumindest der sogenannten F-Serie, der seit mehr als 60 Jahren erfolgreichen Pick-up-Baureihe. Keine leichte Aufgabe, den Inbegriff eines „Truck", wie die Amerikaner dieses Segment nennen, zu erneuern. Das Etikett dazu ist noch leicht: Auf dem Premierenstand in Detroit wird kommuniziert, dass es sich um den robustesten, innovativsten und vielseitigsten großen Pick-up von Ford aller Zeiten handele.

Zahlreiche „intelligente" Features biete er, die seine Einsatzbereiche nochmals erweiterten und die Produktivität für gewerbliche Nutzer erhöhen sollen. Kombination des neu konstruierten, hochfesten Stahlchassis mit wegweisender Leichtmetall-Karosserie verbessert Nutzlast, Anhängelast und Kraftstoffeffizienz. Der Pick-up hat integrierte Laderampen und - als erstes Fahrzeug seines Segments - ein 360-Grad-Kamerablickfeld aus der virtuellen Vogelperspektive zum leichten Rangieren. Schnellere Prozessoren in der Fahrzeugelektronik optimieren das Fahrverhalten und die aktive Sicherheit.

Der weitgehende Einsatz von Aluminium und von anderen Leichtmetallen senkt das Leergewicht des neuen Ford F-150 um bis zu 320 Kilogramm gegenüber dem Vorgänger. Auch der geschlossene Leiter-Kastenrahmen des F-150 wurde mit leichtgewichtigen und hochfesten Stählen neu konstruiert. Dies lässt eine höhere Anhänge- und Nutzlast zu; für die Rahmensteifigkeit sorgen acht durchgeschweißte Querträger. Der Materialmix soll für längere, rostarme Lebensdauer und geringeren Treibstoffverbrauch sorgen. Motorseitig kommen eine neuer 2,7-Liter-Turbomotor mit automatischem Start-Stopp-System und ein neuer 3,5-Liter-V6 mit doppelter unabhängiger Nockenwellenverstellung zu den bekannten 5,0-Liter-V8 und 3,5-Liter-EcoBoost-Motoren hinzu.

Stolz ist Ford auf neue Beladungshilfen: es gibt integrierte Laderampen zum einfachen Auffahren von Quads, Motorrädern oder Ackergerätschaften. Ein neues „BoxLink-System" mit Metallstangen und flexiblen Klammern steht für bessere Ladungssicherung. Ein leistungsstarker 400-Watt-Stromanschluss in der Fahrerkabine ermöglicht das Aufladen mobiler Kommunikationsgeräte, schwerer Akku-Werkzeuge und Batterie-Packs während der Fahrt.

Für weniger Stress sorgt das System „Trailer Hitch Assist". Es zeigt auf dem Monitor der Rückfahrkamera eine Linie an, die dem Fahrer hilft, das Fahrzeug für das Ankoppeln eines Anhängers zu positionieren. Die Linie wird je nach Lenkeinschlag neu berechnet, so dass der Fahrer ohne Einweiser einen Hänger zielgenau anpeilen kann. Auch für die Kontrolle der Beleuchtung (Frontscheinwerfer und Heckleuchten in LED-Technik) muss er nicht mehr aussteigen. Ein neuartiges Kabelsystem zwischen Hänger und Zugfahrzeug meldet Probleme bei Elektrik des Anhängers.  (dpp-AutoReporter/wpr)

Quelle: auto-reporter.net, 2014-01-16
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