Effiziente Präzisionsanlagen für Audi-Werkzeugbau

Testbericht
Ab sofort sind im Audi-Werkzeugbau in Ingolstadt sieben neue, hoch effiziente Präzisionsanlagen in Betrieb. Vier neue Pressen und drei neue Fräsmaschinen sollen mehr Flexibilität und Produktivität sicherstellen. Frank Dreves, Produktionsvorstand der Audi AG freut sich: „Eine weitere Etappe auf dem Weg zum besten Werkzeugbau der Welt." Die Kapazitätserweiterung dieser Sparte war notwendig geworden, weil die Audi-Modellpalette ständig wächst.
Jeweils zwei servo-mechanische Einarbeitungspressen und hydraulische Pressen sowie drei Fräsmaschinen sind neu im Einsatz. Erstere erzeugen dank ihrer vier Motoren eine Presskraft von jeweils 2100 Tonnen. Der moderne Servo-Antrieb kann die Stößelkurven aller Pressen in der Serienproduktion simulieren und garantiert so ein seriennahes Einarbeiten der Werkzeuge. Die neuen Anlagen sparen damit Zeit und Energie.
Drei zusätzliche Fräsmaschinen komplettieren die neue Ausstattung im Audi-Werkzeugbau - zwei große Mittelmaschinen und eine Großfräsmaschine. Diese kann bis zu 4,5 x 2,5 Meter große Bauteile bearbeiten. Ihr Fundament besteht aus Polymerbeton und ist auf Federn gelagert. Dies verhindert, dass Schwingungen in der Umgebung die Oberflächenqualität der zu bearbeitenden Werkzeuge beeinträchtigen. Alle drei Maschinen bearbeiten die Werkzeuge bei einer Drehzahl von bis zu 24 000 Umdrehungen pro Minute höchst dynamisch und zudem extrem präzise. Bei den neuen Anlagen legte der Werkzeugbau großen Wert auf Effizienz und Ressourcenschonung. Im Vergleich zu den vorherigen Maschinen lässt sich der CO2-Ausstoß mit den neuen um 25 Prozent verringern. (dpp-AutoReporter/ wpr)



























