Europas Pkw Markt legt auch im November wieder zu

Testbericht
Mit 975.281 neu zugelassenen Pkw und Kombi legte der europäische Automarkt im November den dritten Monat hintereinander zu. Das Plus betrug zwar nur 0,9 Prozent und bedeutet das drittschwächste November-Ergebnis seit 2003, aber immerhin. Das Gesamtminus reduzierte sich dadurch auf 2,8 Prozent.
Von den fünf großen Märkten verzeichneten nur Großbritannien (155.581/ 7,0%) und Spanien (55.450/ 15,1%) einen Zuwachs, während es in Deutschland (254.651/-2,0%), Frankreich (138.829/-4,0%) und Italien (102.201/-4,5%) Rückgänge gab. Das unterm Strich dennoch ein positives Monats-Ergebnis erzielt werde konnte, liegt daran, dass bis auf die Schweiz (-7,7%), Belgien (-10,6%), Schweden (-1,1) und Österreich (-4,2%) in den mittleren Märkten - allen voran in den Niederlanden ( 34,3%) Zuwächse verbucht wurden.
Bei den Herstellern konnte nicht nur Branchenprimus VW (131.243/ 0,8%) erstmals nach einiger Monaten wieder positive Zahlen erreichen, sondern der gesamte Volkswagen-Konzern hatte angesichts der allgemeinen Lage Grund zur Freude. Audi (54.350/-3,2%) -nach wie vor Anführer bei den Premium-Marken - büßte zwar etwas ein, doch Skoda (44.644/ 17,9%) und Seat (22.620/ 9,4%) sorgten zusammen mit der Marke VW dafür, dass der Konzern seinen Marktanteil in Europa von 25,7auf 26,3 Prozent steigern konnte.
Platz zwei ging trotz eines leichten Rückgangs abermals an Ford (69.647/-2,9%) vor Renault (65.333/ 2,6%), Opel (63.280/-3,1%) und Peugeot (57.944 ( 1,3%), das damit nach langer Zeit wieder ein Erfolgserlebnis hatte. Für die Konzernschwester Citroen (46.059/-4,3%) reichte es noch nicht ganz, aber immerhin hielt sich das Minus im November in Grenzen. Hinter Peugeot reihten sich BMW (50.271/-8,0% und Mercedes (48.656/-3,1%) in die Top Ten-Liste ein, die Fiat (42.855/-3,5%) gerade noch so erreichte. (dpp-AutoReporter/Hans H. Grassmann)




























