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auto-reporter.net, 2014-04-23

FIA WEC: Vorfreude bei Audi-Pilot Filipe Albuquerque

Testbericht

Audi-Werksfahrer Filipe Albuquerque (Portugal) steht vor einer großen Herausforderung: Er wechselt von den Tourenwagen auf die Langstrecke. Seinen ersten Einsatz im Diesel-Hybrid-Sportwagen Audi R18 e-tron quattro absolviert der Portugiese beim zweiten WEC-Lauf am 3. Mai in Spa (Belgien).

Albuquerque war drei Jahre für Audi in der DTM am Start und hat mit dem GT-Sportwagen Audi R8 GRAND-AM bereits einen Klassensieg bei den 24 Stunden von Daytona eingefahren. Seit dem Winter lernt er nun auch das dritte Rennsport-Programm von Audi kennen. Beim Saisonhöhepunkt der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, den 24 Stunden von Le Mans, teilt sich Albuquerque das Cockpit des R18 e-tron quattro mit Marco Bonanomi (Italien) und Oliver Jarvis (Großbritannien).

Schon bevor Filipe Albuquerque in seinen Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer 3 einsteigt, verlangt ihm seine neue Aufgabe andere Schwerpunkte ab. „ Ich habe mein Fitnesstraining geändert. Ich wiederhole jetzt bestimmte Übungen häufiger, um meine Muskeln intensiver zu trainieren", sagt der 28 Jahre alte Profi-Rennfahrer. „Die Seitenführungskräfte sind im LMP-Rennwagen viel höher, weil wir mehr Abtrieb haben und mit höheren Kurvengeschwindigkeiten unterwegs sind. Das setzt eine starke Nackenmuskulatur und eine gute Körperstabilität voraus."

Gute Körperbeherrschung ist auch beim Ein- und Ausstieg gefragt, um den Fahrerwechsel im Langstrecken-Rennsport fehlerfrei und ohne Zeitverlust zu bewältigen. Nach dem Einstieg ins Cockpit empfängt ein komplexer Arbeitsplatz den Piloten. „Zuerst habe ich 37 Schalter und ihre Funktionen erlernt - das ist weit mehr als im DTM-Cockpit", vergleicht der Umsteiger. (dpp-AutoReporter)

Quelle: auto-reporter.net, 2014-04-23
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