Formel 1: Pirelli nominiert die Reifen für die ersten vier Rennen

Testbericht
Bei den neuen 2014er Reifen gibt es größere Performans-Unterschiede zwischen der Harten- und Medium-Mischung sowie zwischen der Medium- und Softer-Mischung. Weiterhin stellte man fest: Einen geringerer Leistungsabau, keine Blasenbildung mehr und kaum noch Graining. Am Ende des dritten und letzten Tests vor Beginn der Saison 2014 verkündete Pirelli gestern in Bahrain die Mischungen, die der Hersteller für die ersten vier Grand Prix-Rennen des Jahres liefert:
Australien: P Zero White (Medium) und P Zero Yellow (Soft)
Malaysia: P Zero Orange (Hart) und P Zero White (Medium)
Bahrain: P Zero White (Medium) und P Zero Yellow (Soft)
China: P Zero White (Medium) und P Zero Yellow (Soft)
Die Auswahl reflektiert die charakteristischen Merkmale jedes Circuits sowie der völlig neuen F1-Autos 2014. Darüber hinaus berücksichtigte Pirelli sämtliche Daten, die im Verlauf der drei vorsaisonalen Tests erhoben wurden. Während der vergangenen vier Tage hatten die Teams in Bahrain die Möglichkeit, weitere Erfahrungen mit den neuen Mischungen zu sammeln. Die letzten Runden wurden heute absolviert, genau zwei Wochen vor dem ersten Grand Prix-Rennen der neuen Saison. Daher konzentrierten sich viele Teams darauf, das Rennpensum abzuspulen und das Qualifying zu trainieren.
Die Resultate des letzten viertägigen Tests zeigen: Der Performance-Unterschied zwischen der harten und der Medium-Mischung hat sich vergrößert. Gleiches gilt für den Unterschied zwischen der Medium- und der weichen Mischung. Diese beiden Slick-Kombinationen werden bei den vier ersten Rennen eingesetzt. Sie bieten den Teams ein breites Spektrum für das Entwickeln interessanter Strategien, mit denen sie ihre Erfolgsaussichten erhöhen können.
In Bahrain zeigte sich: Die Eigenschaften der Pirelli P Zero-Range 2014 entsprechen den Erwartungen. Die Reifen erreichen dieselbe Performance wie im vergangenen Jahr, allerdings ist ihr Leistungsabbau vermindert. Während der Tests bildeten sich keine Blasen auf den Laufflächen, und es lagen nur sehr wenige Gummiteilchen auf der Strecke. Auch der Reifenabrieb wurde reduziert Das unterstreicht die Leistungs-stärke der neuen Mischungen unter sehr unterschiedlichen äußeren Bedingungen. (dpp-AutoReporter)




























