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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 8. Mai 2016

Seit drei Jahren ist das Van-Duo Citroen C4 Picasso und C4 Grand Picasso auf dem Markt. Für den Sommer 2016 steht nun die turnusgemäße Modellpflege an, die dem Familien-Van-Doppel ein paar optische Verfeinerungen, einige neue Assistenzsysteme sowie eine Automatikversion des Basisbenziners beschert.

Wer den Unterschied erkennen will, muss beim neuen C4 genau hinsehen: Etwas mehr Chromschmuck in der leicht modifizierten Front, neue Rückleuchten mit 3D-Effekt, ein zweifarbiges Dach für die kürzere Version C4 Picasso sowie silberfarbene Dachbögen für den Grand sorgen für etwas mehr Attraktivität. Außerdem haben die Franzosen drei neue Außenfarben und neue 17-Zoll-Alus ins Programm genommen.

Der Innenraum präsentiert sich wie gehabt: aufgeräumt, schick und funktional. Je nach Karosserievariante bietet er für bis zu 7 Personen Sitzplätze oder Platz für 1.790 Liter Gepäck. Öffnen lässt sich die Heckklappe künftig auf Wunsch auch per Fußbewegung. Wer also mit vollen Händen unter der Heckschürze mit dem Fuß wedelt, dem öffnet sich die Heckklappe automatisch.

Bei den Assistenzsystemen hat Citroen aufgerüstet. Für alle Ausstattungsniveaus serienmäßig gibt es zum Beispiel einen neuen Müdigkeitswarner. Eine Verkehrsschilderkennung kann, falls vom Fahrer gewünscht, automatisch die Geschwindigkeit des Tempomaten auf das jeweils geltende Limit justieren. Der Tot-Winkel-Assistent weist künftig optisch im Außenspiegel auf Fahrzeuge, die sich aktuell im Toten Winkel befinden. Ignoriert der Fahrer diese Warnung und setzt ohne Blinkersignal zum Spurwechsel an, wird zudem die Lenkung schwergängig. Gänzlich neu ist das Notbrems-System Active Safety Brake, welches vor drohenden Kollisionen warnt, bei Gefahr eine Notbremsung einleitet und damit die Kollisionsschwere verringern oder bei geringen Geschwindigkeiten einen Unfall gänzlich verhindern kann. Die Active Safety Brake wird Citroen allerdings erst ab November 2016 anbieten.

Modernisiert hat Citroen auch sein Infotainment-System. Hier kommt eine neue vernetzte 3D-Navigation namens Connect Nav zum Einsatz. Zusammen mit einem neuen 7-Zoll-Touchscreen verspricht Citroen eine schnellere Reaktionszeit und neue vernetzte Dienste. Es bietet zum Beispiel die Einbindung von Echtzeit-Verkehrsinformationen in die Routenführung. Außerdem besteht künftig die Möglichkeit, über den Touchscreen Apps zu nutzen, die auf dem Smartphone installiert wurden. Hier kommen die Connect-Systeme Apple CarPlay, Android Auto sowie ab Ende 2016 MirrorLink zum Einsatz.

Wie bisher wird Citroen die beiden Picassos mit zwei Benzinern mit 130 oder 165 PS sowie drei Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum von 99 bis 150 PS offerieren. Bislang haben die Franzosen den 96 kW/130 PS starken Basisbenziner allein in Kombination mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe angeboten, alternativ wird es künftig auch eine Automatikversion geben. Mit der soll der C4 Picasso bis zu 201 km/h schnell werden; den Normverbrauch des 130 Pure Tech gibt der Hersteller mit 5,1 Litern an.

In Deutschland wird das aufgefrischte Van-Duo im Sommer 2016 auf den Markt kommen. Preise nennt Citroen noch keine. Vermutlich werden diese geringfügig steigen.  Damit dürfte die Basisversion künftig um 22.000 Euro kosten.

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Fazit
Citroen frischt seine Picasso-Vans auf. Neben optischen Feinheiten gibt es vor allem in Sachen Konnektivität und Assistenz einiges Neues.
Testwertung
4.0 von 5

Quelle: spot-press, 2016-05-08

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