Gebrauchte sind die Herausforderung 2014

Testbericht
Das professionelle Gebrauchtwagengeschäft ist eine der wichtigsten unternehmerischen Aufgaben des Jahres 2014. Mit dieser Botschaft hat die Wirtschaftsvereinigung InnovationPoint in Leverkusen auf die Bandbreite der aktuellen Herausforderungen im Automobilhandel hingewiesen, die je nach Unternehmensprofil im Handel mit gebrauchten Pkw entstünden. So gebe es bei den großen und mittleren Gruppen beispielsweise oft kein homogenes Angebot. Preiswerte Einsteigermodelle fehlten zu häufig.
InnovationPoint sieht darüber hinaus eine Hürde im professionellen Gebrauchtwagengeschäft, weil es bei der Hereinnahme und Instandsetzung von Fremdfabrikaten durch einige Herstellerbanken Risiken in der Tarifgestaltung geben könne.
Kleine und mittlere Unternehmen seien gefordert, das Angebot breiter aufzustellen, solange die Zinsen auf niedrigem Niveau verblieben. Nach dem Erfolg im Gebrauchtwagengeschäft im vergangenen Jahr sieht InnovationPoint das Volumen auch 2014 "deutlich über sieben Millionen Besitzumschreibungen". Ein Volumen um 7,15 Millionen Besitzumschreibungen insgesamt sei realistisch. Der markengebundene und freie Handel könne seinen Marktanteil an die 60-Prozent-Marke bringen.
Allgemeine Tendenzen und Markttrends könnten aber "lediglich grobe Wegbestimmungen" sein, denn der Handel müsse individuelle Instrumente einsetzen, um die Erträge im Gebrauchtwagengeschäft zu steigern. Wörtlich hieß es: "Auf dem Weg jedes einzelnen Gebrauchtwagens vom Herkunfts- in den Verkaufskanal muss absolute Zahlentransparenz herrschen. Nur so kann das Autohaus eine ertragsversprechende Gebrauchtwagenstrategie umsetzen. Das ist und bleibt die individuelle Aufgabe jedes Unternehmens im Automobilhandel." Unternehmen, die derartige Lösungen bereits einsetzten, untermauerten dies durch beeindruckende Erfolgsgeschichten. (dpp-AutoReporter)




























