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Autoplenum, 2016-12-12

Automobile Jubiläen 2017 - Geburtstage satt (Kurzfassung)

Testbericht

Wolfram Nickel/SP-X

Gleich zehn Autohersteller können 2017 runde Geburtstage feiern. Drei davon kommen aus Japan. Auf 100 Jahre blickt etwa die Marke Mitsubishi zurück, die 1917 mit dem Serienmodell Model A loslegte. In diesem Jahr wurde auch Nakajima, das Vorgängerunternehmen des Allradspezialisten Subaru gegründet. Und seit immerhin 80 Jahren gibt es den mittlerweile größten japanischen Hersteller: Toyota.

 

Für den Auto-Riesen VW wurde mit der Gründung der „Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH“ ebenfalls 1937 der Grundstein gelegt. Allerdings erst mit dem Erfolg des Nachkriegskäfers stieg VW zum Global Player auf. Im Nachkriegsjahr 1947 startete der mittlerweile abgewickelte schwedische Autobauer Saab.Apropos Schweden: Volvo feiert 2017 ein Doppeljubiläum, denn der liebevoll Jakob genannte Ur-Volvo wurde vor 90 Jahren vorgestellt, vor 70 Jahren erblickte zudem der PV 444 „Buckel“ das Licht der Welt.

 

Auch für Ferrari ist die Zahl 1947 ein wichtiges Datum. In diesem Jahr stellte Firmengründer sein ersten unter eigenem Namen hergestellten V12-Sportwagen vor. Ganz beschaulich und bieder zeigte sich dagegen der erste Moskwitch, mit dem Stalin die Massenmotorisierung vor 70 Jahren in die Sowjetunion brachte. Auch das Vorbild für Chinas erste Autos, die Modelle Hongqi („Rote Fahne“) und Shanghai Phoenix, feierte vor 70 Jahren sein Debüt.

 

Grund zum Feiern hat 2017 auch Koreas größter Autokonzern: Die Hyundai Motor Corporation startete vor einem halben Jahrhundert mit dem Nachbau des Ford Cortina. Zu dieser Zeit war Mazda bereits Avantgarde: Im Mai 1967 stellten die Japaner mit dem Supersportwagen Cosmo Sport das weltweit erste Serienauto, in dem ein Zweischeiben-Wankelmotor arbeitete. Im September folgte der NSU Ro 80, jene futuristische Wankel-Limousine, die alle damaligen Sechszylinder-Neuheiten wie Opel Commodore und Ford 20 M (P7a), aber auch die am Jahresende enthüllten Mercedes 200 bis 250 („Strichacht“) alt aussehen ließ.

 

Glänzende Augen bei Fans von Vmax-Boliden bescheren die Jubiläen einiger Sportwagen. Vor 60 Jahren versuchten Maserati 3500 GT und Jaguar XK 150 allen Ferrari den Rang abzulaufen. Vor 50 Jahren war es dann der Maserati Ghibli, der sich mit dem in angekündigten Ferrari Daytona messen sollte. Dagegen schmückte sich der 324 km/h flotte Ferrari F40 vor 30 Jahren gleich mit dem Titel des schnellsten Autos der Welt. Nicht ganz so flott unterwegs war der Porsche 928. Das 1977 lancierte V8-Coupé war ein vergeblicher Versuch, den Elfer abzulösen. Ein anderes Prestigemobil war der 750i, mit dem BMW 1987 den ersten Nachkriegs-Zwölfzylinder anbot.

 

„Er in München, Sie in Kiel. Lösung klar: Goggomobil“, lautete einer der populärsten Werbeslogans der 1950er-Jahre. Damals motorisierte das Kleinstmobil des bayerischen Autobauers Hans Glas zigtausend Singles und Familien. Besonders als Coupé, das 1957 debütierte und gegen den gleichfalls neuen NSU Prinz antrat und sogar feiner sein wollte als der Fiat 500 Nuova aus jenem Jahr.

Das kommende Jahr bietet wieder eine Vielzahl von Jubiläen der Autoindustrie. Neben gleich zehn Automarken feiern auch eine Reihe besonderes spektakulärer Modelle ihre runden Geburtstage.

Fazit

Das kommende Jahr bietet wieder eine Vielzahl von Jubiläen der Autoindustrie. Neben gleich zehn Automarken feiern auch eine Reihe besonderes spektakulärer Modelle ihre runden Geburtstage.

Quelle: Autoplenum, 2016-12-12
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