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auto-reporter.net, 2014-03-04

Genfer Automobilsalon 2014: Ford Focus rundum verbessert

Testbericht

Der Ford Focus, der in überarbeiteter Form auf dem Genfer Autosalon steht, ist das meistverkaufte Auto der Welt und wird aktuell auf 140 Märkten angeboten. Damit diese Erfolgsstory anhält, hat Ford den Focus gezielt überarbeitet und endlich seine größte Schwäche im Armaturenbrett ausgemerzt. Weniger Tasten und Schalter sowie logisch geordnete Funktionen ermöglichen nun eine einfachere Bedienung. Mit dem neuen Focus feiert auch das Multimedia-Konnektivitätssystem „Ford Sync 2" sein Debüt. Zu seinen Besonderheiten gehört ein acht Zoll großes, hochauflösendes Touchscreen-Farbdisplay und eine Sprachsteuerung für die Audio-, Klima- und Mobiltelefon-Funktionen.

Die Frontpartie des neuen Focus-Jahrgangs zeigt das Familiengesicht des kleinen Bruders Fiesta mit trapezförmiger Kühlermaske. Die Nebellampen sind nun rechteckig statt rund. Am anderen Ende wurden die Heckleuchten harmonischer gestaltet - von außen also nicht viel Neues.

Grundlegendes gab es am vielgelobten Fahrwerk nicht zu verbessern - die Techniker beließen es bei Feinarbeiten: Eine modifizierte Fahrwerksgeometrie und neu abgestimmte Stoßdämpfer sollen die Handlichkeit noch erhöhen. Mehr nachgelegt hat Ford bei den Assistenzsystemen, wie etwa dem Einpark-Assistenten, der nicht nur beim Längsparken hilft, sondern auch Parkbuchten quer zur Fahrtrichtung trifft. Ein dreistufiges Alarmsystem warnt vor Objekten, die sich seitlich in weniger als 40 Metern annähern. Erweitert wurden auch die Fähigkeiten des Notbremssystems, das nun bis Stadttempo 50 Auffahrunfälle durch selbsttätiges Bremsen verhindern kann (bisher: 30 km/h).

Kollisionen bei höheren Geschwindigkeiten verhindern will das neue „Pre-Collision"-Assistenzsystem, das einen weiteren Bereich vor dem Auto abtastet. Es warnt den Fahrenden zunächst akustisch, leitet aber auch selbst ein Bremsmanöver ein, wenn der Pilot untätig bleibt. Auch der optionale Tempomat wurde verfeinert und kann nun eine eingegebene Wunschdistanz zum vorausfahrenden Fahrzeug halten. Zum Thema Sicherheit wurde auch die Beleuchtung optimiert: Die Bi-Xenon-Leuchten lenken adaptiv mit, bei Autobahntempo wird das Lichtfeld breiter, um die Sichtverhältnisse blendfrei zu verbessern.

Unter der Motorhaube sollen Euro 6-Benzin- und -Dieselmotoren mit jeweils 1,5 Liter Hubraum den Focus beflügeln. Der Ecoboost-Vierzylinder-Direkteinspritzer leistet wahlweise 110 kW/150 PS oder 132 kW/180 PS. Der Duratorq TDCi feiert sein Debüt im Focus; ihn gibt es mit 70 kW/95 PS, 77 kW/105 PS oder als „Econetic" mit 88 kW/120 PS. Die 1,0-Liter-EcoBoost-Benziner mit 74 kW/100 PS und 92 kW/125 PS bleiben im Angebot. (dpp-AutoReporter/wpr)

Quelle: auto-reporter.net, 2014-03-04