Genfer Automobilsalon 2014: Porsche stellt WEC-Rennwagen vor

Testbericht
Porsche hebt auf dem diesjährigen Automobilsalon in Genf seine Rückkehr auf die große Motorsportbühne in den Mittelpunkt. Höhepunkt ist die Weltpremiere des neuen Porsche 918 Hybrid für die Topkategorie der Sportwagen-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Saisonhöhepunkt dieser Serie ist traditionell das 24-Stunden-Rennen von Le Mans/F.
Das neue Effizienz-basierte Reglement der WEC erfordert innovative Hybrid-Antriebe. Der 918 Hybrid wurde nach dem neuen Effizienzreglement für die Königsklasse der Le-Mans-Prototypen entwickelt. Er verfügt über einen hochkomplexen Hybridantrieb, bestehend aus einem aufgeladenen V4-Verbrennungsmotor, einem Elektromotor an der Vorderachse und zwei Energierückgewinnungssystemen.
Der Prototyp wird auf der Bühne in Genf wie bei allen acht Läufen zur WEC vom Porsche 911 RSR flankiert. Porsche tritt also mit vier Fahrzeugen in der WEC und beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans an. Porsche hat sein neues Werksteam für die beiden 918 Hybrid in der Topkategorie der Le-Mans-Prototypen (LMP1) als „Porsche Team" angemeldet. Das Werksteam für die beiden 911 RSR in der Klasse GTE-Pro heißt „Porsche Team Manthey" und tritt als Doppelsieger in Le Mans 2013 erneut gegen die Werksmannschaften von Aston Martin, Corvette, Ferrari und SRT Viper an.
Dazu wurde der GT-Renner aus Weissach bereits zum letzten Rennen der Saison 2013 in vielen Details überarbeitet. Die modifizierte Aerodynamik an der Front sowie ein breiterer Heckflügel sorgen gemeinsam mit einer angepassten Fahrwerks-Kinematik für eine ausgeglichenere Balance und bessere Beherrschbarkeit im Grenzbereich. (dpp-AutoReporter/wpr)




























