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auto-reporter.net, 2014-05-04

Händlertest: Nur 78 Prozent der Händler antworten auf Mails

Testbericht

E-Mail-Anfragen potentieller Autokäufer werden von Autohändlern weiterhin wenig gemocht. Im neuen Händlertest der Zeitschrift auto motor und sport in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Concertare antworteten nur 78 Prozent der per E-Mail angeschriebenen 1120 Händler der 33 verkaufsstärksten Marken in Deutschland. Diese Antworten gingen allerdings oft gar nicht auf die Fragen der Kunden ein.

Nicht nur, dass 22 Prozent der Händler überhaupt nicht antworteten. Von den Händlern, die sich meldeten, schickten 38 Prozent Standardantworten, die aber auf die individuellen Fragen des potentiellen Autokäufers gar nicht eingingen. Auch die Angebote der Autohäuser, die sich melden, sind eher mau. Lediglich 28 Prozent bieten dem Kunden eine Probefahrt an. Besonders bedenklich: Nur bei den drei Top-Platzierten erhält mehr als die Hälfte der Interessenten das Angebot einer Probefahrt: Bei Volvo sind es 84, bei Porsche 75 und bei Nissan 69 Prozent. Ebenfalls enttäuschend: Nur 30 Prozent der Antwortschreiben sind frei von Rechtschreibfehlern.

Allerdings sind die Ergebnisse je nach Marke ausgesprochen unterschiedlich. Am besten bediente E-Mail-Kunden der Sportwagenhersteller Porsche. Die Stuttgarter erfüllten 86 Prozent aller Anforderungen und verbesserten sich damit innerhalb eines Jahres von Rang 18 auf den ersten Platz. Der Vorjahreszweite Mini konnte seine Topplatzierung wiederholen, Vorjahressieger BMW landete ebenfalls auf dem zweiten Platz. Dahinter folgen die Marken Nissan (4), Fiat, Volvo, Audi, Renault, Smart und Mercedes. Das Schlusslicht bilden die Marken Alfa Romeo, Lada und Lexus.

Wie schwach teilweise die Ergebnisse sind, zeigen die Detailauswertungen. So schickten lediglich 24 Prozent der Seat-Händler eine passende Antwort, bei Lexus sind es 33 Prozent. Auch nicht selbstverständlich ist die Einladung des potentiellen Kunden zu einem Gespräch ins Autohaus. Von den Lancia-Händlern sprechen nur 27 Prozent eine Einladung aus, von den Porsche-Händlern sind es 89 Prozent. Ebenfalls groß sind die Unterschiede beim Thema Probefahrt. Während 84 Prozent der Volvo-Händler eine Einladung zur Probefahrt aussprechen, tun das nur jeweils fünf Prozent der Ford-, Jaguar- und Lancia-Händler. Bei der Premiummarke Mercedes sind es mit sieben Prozent kaum mehr. (dpp-AutoReporter)

Quelle: auto-reporter.net, 2014-05-04
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