IAA 2011: Skodas neue Kompaktlimousine schließt Produktlücke
Testbericht
Im Rahmen des Volkswagen-Konzernabends zur diesjährigen IAA zeigte Skoda zum ersten Mal seine neue seriennahe Studie MissionL. Mit der Kompaktlimousine will die tschechische Traditionsmarke ihre Lücke im Portfolio schließen. Ab 2012 soll Skodas sechste Modellreihe in Europa, Russland und China auf den Markt kommen. Noch in diesem Jahr ist die Markteinführung in Indien vorgesehen.
„Wir geben hier in Frankfurt den Startschuss für eine umfassende Modelloffensive der kommenden Jahre“, unterstreicht der Skoda-Vorstandschef Winfried Vahland bei der Präsentation. Die neue Kompaktlimousine soll ebenso wie weiteren neue Modelle helfen, das gesteckte Ziel von jährlich weltweit 1,5 Millionen verkauften Fahrzeugen bis 2018 zu erreichen. „In den nächsten Jahren werden wir voraussichtlich alle sechs Monate ein neues Fahrzeug präsentieren“, kündigt Vahland an.
Die Linien der kompakten Limousine sind präzise und scharf gezeichnet, die Flächen sauber modelliert. Wie bereits beim Konzeptfahrzeug Vision D steht die Frontpartie für Skodas neue Interpretation seiner markentypischen Gestaltungsmerkmale. Das Logo prangt nun auf dem abgerundeten vorderen Abschluss der Motorhaube. Der Kühlergrill zeigt einen Chromrahmen und wird von vertikal angeordneten Lamellen geformt. Die Verläufe der Spalte zwischen Kotflügeln und Stoßfängern hat man als gestalterische Elemente eingesetzt. Auf scharfe Linien wurde bei der Gestaltung immer wieder zurückgegriffen. An den Flanken des Fahrzeughecks bilden drei von ihnen kurz vor den Rückleuchten ein fein herausgebildetes Dreieck, das an geschliffenes Glas erinnert.
Ein schwarz-transparentes Glasdach überspannt das aufgeräumte Innere des MillionL. Großzügig das Cockpit, klar die Ergonomie und hoch die Funktionalität, verspricht Skoda. Schalttafel, Sitzbezüge und Lenkrad in einer Kombination aus Weiß und Beige sollen für jugendlichen Esprit sorgen. Kristalline Strukturen, die an die Handwerkskunst tschechischer Glasschleifer erinnern soll, finden sich auch im Innenraum wieder. (Auto-Reporter.NET/sr)
Weitere Fotos zum Thema unter UnitedPictures.com.





























