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auto-reporter.net, 2014-01-28

Kölsche Kraft: Eine viertel Million EcoBoost-Motoren von Ford

Testbericht

In den Kölner Ford-Werken ist der 250 000ste Ecoboost-Motor vom Band gelaufen. Das 1,0-Liter messende Triebwerk ist eine Gemeinschaftsentwicklung des Ford-Forschungszentrums Aachen mit den eigenen Entwicklungszentren in Köln-Merkenich und dem britischen Dunton. Das nach dem „Downsizing"-Prinzip entwickelte Triebwerk zeichnet sich durch einen Hubraum von 998 ccm, drei Zylinder, Benzindirekteinspritzung, Turboaufladung und variable Nockenwellenverstellung aus.

Die Grundfläche dieses nur 97 Kilogramm wiegenden Aggregats passt auf ein DIN A 4-Blatt. Die Ende 2011 angelaufene Produktion des 1,0-Liter-Triebwerks war im Sommer 2013 durch eine weitere Arbeitsschicht auf einen Tagessausstoß von mehr als 1000 Stück verdoppelt worden. Neue Produktionstechnologien und der Einsatz erneuerbarer Energiequellen verkleinern den „ökologischen Fußabdruck".

Der Dreizylinder wird in den Leistungsstufen 74 kW/100 PS und 92 kW/125 PS in die Baureihen Fiesta, B-Max sowie Focus und C-Max eingebaut. Mit einem kombinierten Kraftstoffverbrauch von 4,8 l/100 km (= 109 g/km CO2) ist der 100-PS-Focus einer der umweltkompatibelsten Benziner seiner Klasse. Der Ford Ecoboost-Motor erhielt in 2012 und 2013 die Auszeichnung „Internationaler Motor des Jahres" von einer international besetzten Journalisten-Jury. Ford-B-Max-Käufer bestellten den sauberen Dreizylinder zu 56 Prozent.

Vom Erfolg bei Kunden und Fachpresse angespornt, will Ford bald eine neue Version des Ford Focus mit dem 1,0-Liter-Ecoboost-Benzinmotor vorstellen, mit dem das Modell das erste benzinbetriebene Familienfahrzeug seiner Klasse in Europa sein soll, dessen CO2-Emissionen unter 100 Gramm pro Kilometer liegen. (dpp-AutoReporter/wpr)

Quelle: auto-reporter.net, 2014-01-28
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