Elektrotaxi EVA - Kühle Akkus in größter Hitze
Testbericht
Den Prototyp eines Elektro-Taxi für tropische Megacities hat die Technische Universität München gemeinsam mit der Nanyang Universität in Singapur entwickelt. Dank einer besonders leistungsfähigen Batterie-Kühlung sollen die 63 Ah großen Akkus in lediglich 15 Minuten aufgeladen werden können. Als Reichweite nennen die Forscher rund 200 Kilometer.
Den Antrieb übernimmt ein 60 kW/82 PS starker E-Motor, der den viersitzigen Kompaktwagen in zehn Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen soll. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 111 km/h angegeben.
Die Studie soll zeigen, wie ein umweltfreundliches Taxi für heiße Klimazonen aussehen könnte. Die Karosserie ist aus leichtem Karbon gefertigt, allerdings so stabil ausgelegt, dass das Fahrzeug inklusive Batterie trotzdem 1.500 Kilogramm auf die Waage bringt. Im Inneren haben der Fahrer sowie drei Passagiere Platz, einer von ihnen sitzt links vom Chauffeur mit dem Rücken in Fahrtrichtung. Optisch ähnelt das EVA genannte E-Taxi dem Elektroauto MUTE, das die Münchner 2011 als Stadtauto für gemäßigte Klimazonen entwickelt haben.
Elektroautos reagieren im Vergleich zu konventionellen Pkw deutlich stärker auf extreme Temperaturen. Münchner Forscher haben nun ein E-Mobil entwickelt, dass seine Leistung auch bei größter Hitze bringt.
Elektroautos reagieren im Vergleich zu konventionellen Pkw deutlich stärker auf extreme Temperaturen. Münchner Forscher haben nun ein E-Mobil entwickelt, dass seine Leistung auch bei größter Hitze bringt.





























