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auto-reporter.net, 2012-05-18

Maserati plant Verachtfachung seines Absatzes

Testbericht

Die italienische Edelmarke Maserati hat viel vor. Nachdem mit 6.200 Fahrzeugverkäufen im vergangenen Jahr bislang eher in homöopatischen Einheiten abgerechnet wurde, peilt der Sportwagenbauer in den kommenden zwei Jahren eine ausgesprochen ehrgeizige Absatzbelebung an. Immerhin will man nach 2014 jährlich bis zu 50.000 Fahrzeuge absetzen. Diese Zielmarke nennt Maserati-Chef Harald Wester in der heute erscheinenden Ausgabe von „auto motor und sport“. Damit würde sich der aktuelle Absatz verachtfachen. Veranlassung für diese ambitionierte Zielmarke sind für Wester die drei neuen bis 2014 geplanten Modelle. Allein dem kleinen Quattroporte, auch er soll innerhalb der kommenden zwei Jahre auf den Markt kommen, traut er jährliche Verkaufszahlen von bis zu 30.000 Einheiten zu. Mit ihm will Maserati gegen BMWs 5er und die Mercedes-E-Klasse antreten. „Klar, dass man sagt: Die spinnen. Die investieren eine Milliarde Euro und träumen davon, mit Maserati von 6.000 auf über 50.000 Einheiten zu kommen“, so Wester durchaus selbstkritisch. Aber man rede hier nicht mehr von exotischen Produkten, die man als Viertauto fahre. Viele Maserati-Kunden würden im Quattroporte 50.000 Kilometer pro Jahr fahren, sagt Wester. „Die Märkte sind da. Die Kunden auch.“Bereits der nächste große Quattroporte, der 2013 auf den Markt kommt, soll um 50 Prozent zulegen. Wester: „In den besten Jahren lagen wir bei 6.000 Modellen. Mit dem Neuen wollen wir durchschnittlich zwischen 8.000 und 9.000 pro Jahr absetzen.“ Der neue Quattroporte wird laut Wester größer und trotzdem 150 Kilo leichter ausfallen als sein Vorgänger und mit Allrad und Achtgang-Automatik ausgerüstet sein. Motorisiert mit einem neuen Sechszylinder-Biturbo, leistet der Quattroporte mehr als 450 PS, soll im Verbrauch aber um 25 bis 30 Prozent genügsamer sein als sein Vorgänger. Der Achtzylinder bringt es auf mehr als 500 PS. Ein Zwölfzylinder sei nicht geplant, sagte Wester, doch einen Diesel schließt er nicht aus. Immerhin mache der Selbstzünder auch bei sportlichen Marken in manchen Märkten mehr als zwei Drittel aus. Für das dritte Quartal 2014 kündigt Maserati ein SUV an, das in den USA vom Band laufen soll. Es hört auf den Projektnamen Kubang und soll mit einem Preis unter 100.000 Euro vor allem dem Porsche Cayenne Paroli bieten. (Auto-Reporter.NET/arie)

Quelle: auto-reporter.net, 2012-05-18
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