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Testbericht

Stefan Grundhoff, 9. Oktober 2019
Das Mercedes GLE Coupé hat aufgeholt, doch noch immer ist der Segmentbegründer BMW X6 in der Liga der Oberklasse-SUV-Coupés das Maß der Dinge. Das soll sich mit dem neuen GLE Coupé ändern.

Denn nicht nur optisch ist das GLE Coupé deutlich sportlicher als sein Vorgänger; gerade bei der Technik haben die Schwaben am Produktionsstandort Tuscaloosa deutlich nachgelegt. Für mehr Dynamik soll insbesondere der um sechs Zentimeter verkürzte Radstand sorgen. So recht ansehen tut man dem 4,94 Meter langen Mercedes GLE Coupé diese Verkürzung auch wegen der stärker geneigten Windschutzscheibe nicht; ist das neue Modell noch immer um zwei Zentimeter länger als sein Vorgänger und wirkt durch seine Proportionen ohnehin bulliger als bislang.

Zum Start gibt es zwei Dieseltriebwerke und einen Benziner mit AMG-Signet. Nachgelegt werden unter anderem ein Plug-In-Hybrid und ein 63er AMG mit V8-Doppelturbo. Doch auch wenn diese kommen, macht der stärkere der beiden Sechszylinder-Diesel, der als GLE 400d Coupé 243 kW / 330 PS und ein maximales Drehmoment von 700 Nm leistet, bei den letzten Abstimmungsfahrten den besten Eindruck. Sportlich allemal, aber gerade in der Dieselliga gibt es immer noch ein deutliches Leistungsdefizit zum Klassenprimus BMW X6, der als M50d 294 kW / 400 PS und 750 Nm leistet oder dem noch bulligerem Audi S Q8 TDI mit 435 PS und 900 Nm aus einem V8-Diesel. Das Mercedes GLE 400d Coupé soll sich mir rund 7,5 Liter Diesel begnügen. Auf dem gleichen Niveau wird der 272 PS starke kleinere Sechszylinderdiesel des 350d liegen.

Der kleine AMG namens GLE 53 Coupé leistet mit seinem aufgeladenen V6-Motor 320 kW / 435 PS und ist mit einem 48-Volt-Teilbordnetz ausgestattet, das für Boost und Gleitfahrt weitere 16 kW / 22 PS beisteuert, was sich gerade positiv auf den Verbrauch auswirken soll. \"Das neue GLE 53 Coupé bereichert unsere SUV-Familie mit noch mehr Style und Eleganz, gepaart mit den typischen AMG Insignien, wie beispielsweise unseren spezifischen Kühlergrill\", so AMG-CEO Tobias Moers, \"unter der attraktiven Coupé-Linienführung stecken eine aufwändige Fahrwerkstechnologie und unser kraftvoller und effizienter Reihensechszylinder-Motor mit 48-Volt-Technologie. Beides Garanten für ein begeisterndes Fahrerlebnis, was Längs- sowie auch Querdynamik betrifft.\"

Obligatorisch sind bei allen neuen GLE Coupés Neungang-Automatik, Allradantrieb und einen ordentliche Serienausstattung. Der Allradantrieb besteht aus der bekannten Automatik und einem Verteilergetriebe mit elektronisch geregelter Lamellenkupplung, das die Antriebskraft von null bis 100 Prozent zwischen den Achsen hin und her schieben kann. Beim Fahrwerk gibt es verschiedene Möglichkeiten: Das serienmäßige Stahl-Fahrwerk ist beim Coupé straffer abgestimmt als beim normalen Mercedes GLE. Zudem gibt es die optional erhältliche Luftfederung, die die Bodenfreiheit je nach Fahrsituation anpasst. Das aufwendige E-ABC-Fahrwerk (\"Active Body Control\") kommt vom Schwestermodell und sorgt für Fahrdynamik und Komfort. Aufgrund des 48 Volt Bordnetzes ist eine Sensorfusion von ESP, Frontkamera und Allradantrieb möglich.

Innen gibt es zwischen GLE und GLE Coupé abgesehen von der stärker geneigten Frontscheibe und der abfallenden Dachlinie keine großen Unterschiede. Der Kopfraum im Fond ist jedoch deutlich eingeschränkt. Der Kofferraum fasst zwischen 655 und 1.790 Liter, wobei sich die Rückbank im Verhältnis 40:20:40 teilen lässt. Die Ladekante liegt höher als bei konventionellen SUV - aber hier ist das neue GLE Coupé um 60 mm besser als das bisherige und bei der Ausstattung mit Luftfederung kann das Heck praktischerweise auf Tastendruck um weitere fünf Zentimeter abgesenkt werden.
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Quelle: Autoplenum, 2019-10-09

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