Motorenbeschneidung hat bei Mercedes ihre Grenzen

Testbericht
Das Ziel immer verbrauchsärmerer Motoren wird heute meist über den Weg kleinerer Motoren oder geringerer Zylinderzahl angepeilt. Gilt das „Downsizing" bei den meisten Herstellern als vorgezeichneter Pfad in allen Klassen, weist Bernhard Heil, der Leiter Motoren und Triebstrang für Mercedes-Modelle in einem Gespräch mit der britischen Fachzeitschrift „autocar" am Rande des Genfer Autosalons auf die Grenzen der miniaturisierten Aggregate hin.
So werde es bei Daimler keine Dreizylindermotoren für die größeren Mercedes-Modelle mit Heckantrieb geben. Die vermeintliche Kraftstoffersparnis, die weitgehend überschätzt werde, müsste durch zu viele Kompromisse und höhere Vibrationen erkauft werden. Heil will einen anderen Weg bei den größeren Modellen favorisieren. „Downspeeding" heißt dieser Kurs, der höhere Drehmomente bei kleinen Motordrehzahlen zum Ziel hat.
Im Vorfeld der IAA 2009 hatte Forschungsvorstand Dr. Thomas Weber noch einen Dreizylindermotor in der C-Klasse für „durchaus denkbar" gehalten. Bei der Präsentation der neuen C-Klasse war keine Rede mehr davon. (dpp-AutoReporter/wpr)




























