Motorsport: Porsche 919 Hybrid wird Vierter in Spa

Testbericht
Der neue Porsche 919 Hybrid belegte nach dem Podestplatz beim Eröffnungsrennen in Silverstone/GB Rang vier beim zweiten Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC in Spa-Francorchamps/B. Der innovative Prototyp mit der Startnummer 14, gefahren von Romain Dumas /F, Neel Jani/CH und Marc Lieb (Ludwigsburg), war von der Poleposition in das Sechsstundenrennen gestartet und hatte lange Zeit die Führung inne. Dann kosteten allerdings Zwischenfälle Zeit: Ein Elektrikproblem musste Dumas unterwegs per Reaktivierungsprozess beheben, und zum Schluss zwang Jani ein Reifenschaden zu einem zusätzlichen Boxenstopp.
Noch weniger Glück hatten die Piloten des Schwesterautos mit der Startnummer 20, Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau), Brendon Hartley/NZ und Mark Webber/AUS. Von Startplatz fünf fuhren sie schnell auf Rang drei vor, wurden dann aber von technischen Problemen ans Ende des Feldes zurückgeworfen.
Dennoch erfüllte das noch junge Porsche-Team seine wichtigste Aufgabe an diesem Wochenende: die beiden LMP1-Rennwagen ins Ziel zu bringen. Darüber hinaus überzeugte das Tempo des Porsche 919 Hybrid, der über weite Strecken das schnellste Auto in Spa-Francorchamps war. Mit einer Zeit von 1:59,887 Minuten fuhr Marc Lieb im zweiten freien Training die schnellste Runde des gesamten Wochenendes, Neel Janis Qualifying-Bestzeit (2:00,334 Minuten) war gleichzeitig die zweitschnellste Runde des Wochenendes. Entsprechend zufrieden zeigt sich Fritz Enzinger, Leiter LMP1: „Unser Ziel, mit beiden Porsche 919 Hybrid das Rennen regulär zu beenden, haben wir erreicht. Dennoch hatten wir uns nach der Poleposition und den schnellen Rundenzeiten im Rennen bessere Platzierungen erhofft. Aufgrund der technischen Probleme insbesondere am Auto mit der Startnummer 20 lag leider nicht mehr drin." (dpp-AutoReporter/ wpr)




























