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Testbericht

Stefan Grundhoff, 23. Mai 2009
Seit Jahr und Tag ist der VW Golf das Maß seiner Klasse. Doch die Kombiversion Variant hat es bisher nicht zum Primus schaffen können. Jetzt schickt VW die Golf-Generation VI als Hecklader in den Ring.

Es gibt für Volkswagen in diesen Tagen offensichtlich wichtigere Themen als den Golf VI Variant. Die einen interessieren sich allein für die geplante Fusion mit Porsche, andere sonnen sich beim GTI-Treffen am Wörthersee. Und die Sportabteilung hat die Nordschleife des Nürburgrings als Geburtsstätte des neuen VW Scirocco R fest im Blick. Der neue Kombi-Golf mit Produktionsstätte Südamerika ist den Wolfsburgern da offenbar nur der beiläufigen Erwähnung wert - schon in der Vorgängergeneration war er trotz 95.000 verkaufter Fahrzeuge die graue Maus unter den Gölfen.

Nach der Limousine mit zwei und vier Türen und dem deutlich beliebteren Golf Plus schicken die Wolfsburger nun also auch die vierte Variante des Golf VI ins Rennen. Neben Firmen sollen sich künftig auch mehr Familien für den Golf Variant entscheiden. Die wählten in den vergangenen Jahren gerne die Kombiversion des Hauptkonkurrenten Opel Astra. Der aber läuft in diesem Jahr aus und wird erst im Frühsommer nächsten Jahres als neues Modell vorgestellt. Da auch der Ford Focus Turnier in die Jahre gekommen ist und sich die ausländische Konkurrenz zumeist auf Vanmodelle fokussiert, sehen die Startchancen für den neuen VW Golf Variant in diesen Zeiten durchaus rosig aus. Wie gewohnt empfiehlt sich der Golf-Variant auch in der Neuauflage durch das vernünftige Verhältnis von innerer und äußerer Größe. Auch die neue, 4,56 Meter lange Variant-Generation hat Platz für fünf Passagiere rund 700 Liter Gepäck. Wird die Rücksitzbank umgeklappt, wächst das Ladevolumen auf 1.550 Liter. Der neue Golf Variant startet bei 18.500 Euro.

Sein Design zeigt sich mit der aufgefrischten Frontpartie und neuen Scheinwerfern mit Tagfahrlicht im bekannten Golf-Gewand. Auffällig wie beim Vorgänger sind der betont lange Radstand und der lange Überhang am Heck, der das mächtige Gepäckvolumen ermöglicht. Die Karosserie selbst blieb an Seite und Heck nahezu unverändert. Auch im Innenraum gibt es den bekannt wertigen Golf-Look. Das Motorenspektrum des Golf Variant ist zunächst überschaubar und zeigt, welcher Kundenkreis sich für den Lademeister entscheiden soll. Der einzige angebotene Benziner ist der Golf 1.4 TSI mi 90 kW/122 PS. Deutlich interessanter dürften für die meisten Kunden die beiden Commonrail-Diesel mit 105 und 140 PS sein. Der 1,6 Liter große Diesel mit 105 PS wurde neu entwickelt und soll sich mit 4,5 Litern Diesel auf 100 Kilometern zufrieden geben. Zeitlich versetzt sollen drei weitere Benziner mit 80, 102 und 160 PS folgen.

Quelle: Autoplenum, 2009-05-23

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