Mercedes integriert Google Glass - Nie ohne meine Brille

Testbericht
Auto und Fußgängernavigation könnten in Zukunft unkompliziert verknüpft werden. Die Mercedes-Entwickler des Forschungszentrums im amerikanischen Silicon Valley arbeiten daran, die Datenbrille Google Glass mit der Auto-Navigation zu verbinden. „Sollte ich beispielsweise in einer unbekannten Stadt vergessen haben, wo ich mein Auto geparkt habe, leitet mich die Google-Brille dorthin“, zitiert die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ Johann Jungwirth, President Research & Development bei Mercedes in Nordamerika.
Auch andere Hersteller experimentieren mit der neuen Technik. So hat Hyundai angekündigt, dass die kommende Generation des Genesis sich mit der Datenbrille verbinden können soll. Und Kaliforniens Autobauer Tesla hat bereits eine App entwickelt, über die man die Elektroautos mit Google Glass verbinden kann.
Der Datenbrille stellt Informationen direkt im Sichtfeld ihres Trägers dar. Grundsätzlich könnte man sich Google Glass als Ergänzung zu den Fahrzeugarmaturen vorstellen – zum Beispiel als erweitertes Head-up-Display. Allerdings ist der Einsatz am Steuer rechtlich umstritten, da es den Autofahrer womöglich zu sehr ablenkt.
Glaubt man den Mercedes-Entwicklern ist der nächste Schritt die Verbindung der Auto-IT mit dem Tablet oder Heim-Computer. „Früher ist man zur Bank gefahren, um eine Überweisung zu tätigen, heute macht man es vom Rechner, Tablet oder Smartphone. So ähnlich wird sich das auch beim Auto entwickeln“, glaubt Jungwirth.
Nach der Integration von Smartphones kommt nun die Datenbrille ins Auto. Glaubt man Entwicklern, ist es nur eine Frage der Zeit bis die Verbindung zum Heim-Computer selbstverständlich ist.
Nach der Integration von Smartphones kommt nun die Datenbrille ins Auto. Glaubt man Entwicklern, ist es nur eine Frage der Zeit bis die Verbindung zum Heim-Computer selbstverständlich ist.




























