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Autoplenum, 2018-11-14

VW-Mittelklasse vor Produktionsaus in Emden - Passat künftig aus Tschechien?

Testbericht

Mario Hommen/SP-X

SP-X/Köln. Seit 1977 baut VW den Passat im Stammwerk Emden, doch in bereits wenigen Jahren könnte die Produktion des Mittelklasse-Klassikers nach Tschechien verlegt werden. Ein solches Szenario scheint nach jüngst bekannt gewordenen Plänen des Autokonzerns zumindest als wahrscheinlich. Um in Zukunft in größerem Umfang Elektroautos bauen zu können, plant VW nach Informationen der „Automobilwoche“ tiefgreifende Umstrukturierungen seiner Produktionsstandorte, die vor allem den Passat-Standort Emden betreffen. Demnach will man die Fabrik am Meer in den kommenden Jahren sukzessive zum E-Auto-Werk umfunktionieren. Unter anderem könnte dort dann ein Einstiegsmodell auf Basis des Modularen Elektrobaukastens entstehen. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hat außerdem eine Batterieproduktion für Emden ins Spiel gebracht. Auch wenn der Passat-Absatz seit einiger Zeit rückläufig ist, scheint ein Ende der Baureihe eher unwahrscheinlich. Laut „Handelsblatt“ könnte die Produktion allerdings in das tschechische Skoda-Werk Kvasiny verlegt werden. Dort kennt man sich mit Passat-Technik aus. So basierte bereits die zwischen 2001 und 2008 dort produzierte erste Superb-Generation auf dem VW-Mitteklassemodell. Und wie die aktuell dritte Generation des Superb setzt auch der derzeitige Passat B8 auf dem Modularen Querbaukasten MQB auf.Es zeichnet sich ein Ende der Passat-Produktion in Emden ab. Die Zukunft des VW-Klassikers dürfte damit in Tschechien liegen.

Fazit

Es zeichnet sich ein Ende der Passat-Produktion in Emden ab. Die Zukunft des VW-Klassikers dürfte damit in Tschechien liegen.

Quelle: Autoplenum, 2018-11-14
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