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auto-reporter.net, 2014-04-26

Porsche 919 Hybrid: Generalprobe für Le Mans

Testbericht

Das Sechsstundenrennen in Spa am 3. Mai ist erst der zweite Einsatz für das junge Porsche Team mit dem hochkomplexen Porsche 919 Hybrid, aber schon der letzte Start vor dem Saisonhöhepunkt in Le Mans am 14./15. Juni. Die anspruchsvolle Rennstrecke von Spa-Francorchamps in den belgischen Ardennen hat durchaus Gemeinsamkeiten mit dem Circuit de 24 Heures in Le Mans: Mit 7,004 Kilometern ist eine Runde relativ lang und die Volllastpassagen sind beträchtlich. Die Höhenunterschiede allerdings sind deutlich größer als in Le Mans, lange Bergaufpassagen verlangen den effizienten Hybridantrieben alles ab, die Senke Eau Rouge flößt jedem Rennfahrer Ehrfurcht ein. Nach der schnellen Passage durch Blanchimont werden die Piloten beim Anbremsen der Schikane brutal in die Gurte gepresst. Über das Wetter zu reden, ist in Spa meist ein ernstes Thema.

In Spa darf der Porsche 919 Hybrid gemäß dem neuen Reglement der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC in Spa pro Runde 4,78 Megajoule (MJ) elektrische Energie im Hybridsystem erzeugen (rekuperieren), speichern und damit den Elektromotor an der Vorderachse antreiben. 4,78 MJ entsprechen einem Wert von rund 1,33 Kilowattstunden (kWh), einer Einheit mit der auch der Stromverbrauch in jedem Haushalt gemessen wird. Geht man bei sechs Stunden Renndauer von rund 170 gefahrenen Runden aus, entspricht dies 226,1 kWh elektrischer Energie. Damit erzeugt das äußerst leistungsfähige Hybridsystem des Porsche 919 während des nur sechs Stunden langen Rennens kaum weniger elektrische Energie als der durchschnittliche Musterhaushalt in Deutschland in einem ganzen Sommermonat verbraucht. Dies zeigt, welch großes Potenzial in dieser neuen Technologie für zukünftige Serienfahrzeuge mit Hybridantrieb steckt. (dpp-AutoReporter)

Quelle: auto-reporter.net, 2014-04-26
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