Porsche will in den Ardennen Tabellenführung verteidigen

Testbericht
Nach dem Doppelsieg beim Saisonauftakt in Silverstone startet das Porsche Team Manthey am 3. Mai als Tabellenführer der Klasse GTE-Pro zum Sechs-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps. Auf dem Traditionskurs in den Ardennen mit seiner legendären Kurve „Eau Rouge" setzt es zwei Porsche 911 RSR ein. Das zweite Saisonrennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC gilt als Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans am 14./15. Juni.
Für das Porsche Team Manthey sind vier Werksfahrer mit dem Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Pro im Einsatz: Marco Holzer (Lochau) und Frédéric Makowiecki (Frankreich), die Sieger des Saisonauftakts in Silverstone, teilen sich den 911 RSR mit der Startnummer 92. Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich) fahren das Schwesterauto mit der Nummer 91. Richard Lietz (Österreich) und Nick Tandy (Großbritannien), die das Porsche Team Manthey beim Doppelsieg in Silverstone verstärkt hatten, starten zeitgleich beim Rennen der Tudor United SportsCar Championship in Laguna Seca/USA. In der Klasse GTE-Am wechselt sich Porsche-Junior Klaus Bachler (Österreich) im 911 RSR des Kundenteams Proton Competition mit Christian Ried (Schönebürg) und Khaled Al Qubaisi (Abu Dhabi) ab.
Der Porsche 911 RSR basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Seine Rennpremiere feierte der 470 PS starke Erfolgsrenner aus Weissach 2013 und holte bei seinem ersten Start bei den 24 Stunden von Le Mans einen grandiosen Doppelsieg. In der Saison 2014, für die er in vielen Bereichen weiter verbessert wurde, gewann er vor Silverstone bereits die Langstreckenklassiker in Daytona und Sebring. Das WEC Endurance Committee hat in dieser Woche beschlossen, im Rahmen der Balance-of-Performance-Regelung das Fahrzeuggewicht der 911 RSR sowohl in der Klasse GTE-Pro als auch in der Klasse GTE-Am um 25 Kilogramm zu erhöhen. (dpp-AutoReporter)




























