Verbrauchsangaben - PSA kooperiert mit NGOs

Testbericht
Die französische PSA-Gruppe mit den Marken Peugeot, Citroen und DS veröffentlicht die realen Verbrauchswerte von 30 Modellen im Straßenbetrieb. Damit kommt der Konzern den Auflagen der EU zuvor, die den sogenannten RDE-Test zur Ermittlung der „Real Driving Emissions“, also der realen Emissionen im Fahrbetrieb, ab September 2017 vorsieht.
Die Realverbräuche werden mit einem tragbaren Messgerät ermittelt, die Ergebnisse durch die unabhängige Organisation „Bureau Veritas“ überprüft. Das Messverfahren wurde gemeinsam mit den Nichtregierungsorganisationen „Transport & Environment“ (T&E) und „France Nature Environment“ (FNE) entwickelt.
Gemessen wird auf öffentlichen Straßen unter normalen Bedingungen mit Passagieren, aktiver Klimaanlage und Gepäck. Die Strecke führt über 25 Kilometer Stadtstraßen, 30 Kilometer Landstraßen und 31 Kilometer Autobahn.
Das Vorziehen der RDE-Tests ist eine Reaktion auf die Diskussion um Emissionen und Verbräuche, die auch in Frankreich zu Untersuchungen bei den Herstellern geführt hat. PSA will durch die Zusammenarbeit mit den ökologisch orientierten NGOs zeigen, dass man nichts zu verbergen hat.
Nichtregierungsorganisationen, sogenannte NGOs sind meistens nicht besonders industriefreundlich. Das macht sich jetzt PSA zu nutze.
Nichtregierungsorganisationen, sogenannte NGOs sind meistens nicht besonders industriefreundlich. Das macht sich jetzt PSA zu nutze.




























