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auto-reporter.net, 2013-12-18

Skoda Deutschland auf dem Weg zum Rekordmarktanteil von 5,4 Prozent

Testbericht

Skoda setzt seinen Erfolgskurs in Deutschland fort und wird das ausklingende Jahr mit einem neuen Rekord abschließen: Der Pkw-Marktanteil steigt voraussichtlich auf 5,4 Prozent (Vorjahr: 4,8 Prozent). So hoch war er noch nie zuvor in der 22-jährigen Geschichte des Unternehmens. In einem wirtschaftlich nach wie vor angespannten Umfeld entwickelte sich Skoda deutlich besser als der Gesamtmarkt. Die Neuzulassungen werden bis zum Jahresende auf rund 158.000 Einheiten anwachsen. Das sind knapp 4,8 Prozent mehr als 2012 (147.197 Einheiten), während der Gesamtmarkt einen Rückgang von etwa 4,3 Prozent wird hinnehmen müssen.

„Mit diesem Ergebnis haben wir unsere Position als Importmarke Nummer eins in Deutschland im fünften Jahr hintereinander ausgebaut. Wir wollen uns als starke Volumenmarke fest etablieren", sagte Imelda Labbé, Sprecherin der Geschäftsführung von Skoda Deutschland. Aktuell belegt Skoda in der Statistik der Pkw-Neuzulassungen Platz sieben. Nach den Worten von Labbé habe die Marke den Abstand zu ihren Verfolgern vergrößert und sei inzwischen in den Windschatten der vor ihr liegenden Mitbewerber vorgefahren. Besonders hoch im Kurs stehe man bei den Privatkunden. Dort belegt die tschechische Traditionsmarke hinter VW und Mercedes-Benz den dritten Podiumsplatz. In den Top Ten der Importeure ist ŠKODA gleich mit drei Modellen vertreten: Octavia Combi auf Platz eins, Fabia auf Platz zwei und Yeti auf Platz acht.

Im Endabnehmergeschäft mit privaten und gewerblichen Kunden ohne Autovermieter ist Skoda die fünftstärkste Marke - hinter Volkswagen und drei deutschen Premiumherstellern. Knapp 72 Prozent des Absatzes entfallen auf diese Zielgruppen. In der Branche liegt der Anteil bei 60 Prozent.

Der Bestand von Skoda Automobilen in Deutschland ist 2013 auf fast 1,4 Millionen Fahrzeuge angewachsen. Bis zum Ende dieser Dekade sollen es mehr als zwei Millionen sein. „Eine tolle Anzahl, wenn man bedenkt, dass wir vor 22 Jahren quasi bei null angefangen haben", stellte Imelda Labbé fest. Zudem bilde der wachsende Fahrzeugbestand eine solide Basis für ein lukratives Werkstattgeschäft. Den Erfolg auf dem deutschen Markt führt Labbé unter anderem auf die größte Modelloffensive in der Geschichte des Unternehmens zurück.

In Ergänzung zur Modelloffensive konzentriert sich Skoda verstärkt auf die Umsetzung des neuen Unternehmensdesigns in Handel und Service. In Deutschland sollen bis Ende 2015 alle 600 Vertriebsstützpunkte auf das neue, moderne Corporate Design umgestellt werden. „Damit schaffen wir ein hohes Maß an Wiederkennung unserer Marke im Markt und eine attraktive Bühne für unsere neuen, modernen Automobile", betonte die Geschäftsführerin. Nach intensiven Vorbereitungen des Projekts und der erfolgreichen Umsetzung des neuen Erscheinungsbildes in ersten Pilotbetrieben erfolge nun der bundesweite Rollout.

Wie sich die Nachfrage nach neuen Automobilen im kommenden Jahr entwickeln wird, ist laut Labbé zurzeit nur schwer einzuschätzen. Sie hoffe, dass der Verband der Automobilindustrie und der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller mit ihren Einschätzungen Recht behalten werden, dass „die Pkw-Neuzulassungen leicht über dem Niveau des Jahres 2013 liegen" werden beziehungsweise dass sich „der Pkw-Markt in 2014 stabilisieren wird und ein Niveau von mindestens drei Millionen Neuzulassungen erreicht werden kann".

Skoda will bei Neuzulassungen und Marktanteil im neuen Jahr in Deutschland auf jeden Fall weiter zulegen und stützt seine positiven Erwartungen insbesondere auf die Fortführung seiner Modelloffensive sowie auf die Weiterentwicklung seiner Vertriebs- und Serviceaktivitäten. In 2014 sind weitere neue Modelle zu erwarten: zum Beispiel der neue Octavia Scout, Octavia CNG oder Rapid Spaceback Monte Carlo. (dpp-AutoReporter/hhg)

Quelle: auto-reporter.net, 2013-12-18
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