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auto-reporter.net, 2014-01-30

Vorstellung: Neuer Mini bietet noch mehr Fahrspaß

Testbericht

Der Brockhaus fasst sich kurz: Mini bedeutet klein, ja sogar kleinst. Daran hielten sich seinerzeit die Designer des Ur-Mini, der längst zu einer automobilen Ikone geworden ist. Und auch die Neuauflage - inzwischen in Verantwortung von BMW - orientierte sich an dieser Vorgabe. Gewann ebenfalls rasch eine große Fan-Gemeinde, ohne allerdings wirklich am Nimbus des Ahnherren kratzen zu können. Das könnte sich mit der neuen Generation, die im März beim Handel steht, ändern - trotz der Tatsache, dass er um fast zehn Zentimeter auf 3,82 Meter Länge zugelegt hat.

Denn Mini ist eben - je nach Zeitgeist - auch relativ. Und so tut dem neuen Mini das bessere Raumangebot auf allen vier Sitzplätzen inclusive des um 51 auf 211 Liter angewachsenen Kofferraum-Volumens einfach nur gut. Zumal der Fahrspaß ebenso nochmals gesteigert werden konnte wie die serienmäßige Ausstattung und Material- und Verarbeitungsqualität.

Zum Verkaufsstart drei neue Motoren
Zur Markteinführung stehen drei vollkommen neu entwickelte Antriebseinheiten mit TwinPower Turbo zur Auswahl. Im Mini Cooper erzeugt ein Dreizylinder-Ottomotor eine Höchstleistung von 100 kW/136 PS. Der Vierzylinder-Benziner des Cooper S mobilisiert 141 kW/192 PS und der neue Cooper D wird von einem 85 kW/116 PS starken Dreizylinder-Dieselmotor angetrieben. Ergänzt wird die Modellpalette bereits kurz nach dem Verkaufsstart: Dem Mini One D mit 70 kW/95 PS starkem Selbstzünder folgt wenig später die Dreizylinder-Ottomotor-Variante Mini One mit 75 kW/102 PS.

Ebenfalls neu sind das serienmäßige Sechsgang-Schaltgetriebe und die optional für alle Motorvarianten mit Ausnahme des Mini One D verfügbaren Sechsgang-Automatikgetriebe. Insgesamt konnte eine Reduzierung der Verbrauchwerte um bis zu 27 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen erzielt werden. Positiver Spitzenreiter ist dabei der Mini One D, der offiziell lediglich 3,4 - 3,5 Liter auf 100 Kilometer konsumiert. Die Praxis - wie jetzt auch bei ersten Testfahrten auf Puerto Rico - ergibt natürlich andere Werte. Vor allem, wenn man sich von dem nochmals gesteigerten „Go Kart-Feeling" anstecken lässt.

En neues Anzeige- und Bedienkonzept kombiniert die Minitypische Anmutung des Cockpits. Geschwindigkeit und Drehzahl sowie weitere fahrerrelevante Angaben werden im neu gestalteten Kombiinstrument auf der Lenksäule dargestellt. Das Zentralinstrument liefert unter anderem die Rückmeldungen auf die mit dem Mini Controller auf der Mittelkonsole aktivierten Bedienschritte.

Individuelle Fahrwerksabstimmung
Darüber hinaus ermöglicht die neue Option Driving Modes eine individuelle Fahrzeugabstimmung, bei der neben Gaspedal- und Lenkungskennlinie bei entsprechender Ausstattung auch die Ambiente-Beleuchtung, die Anzeigen im Zentralinstrument, die Schaltzeiten des Automatikgetriebe und die Charakteristik der erstmals optional erhältlichen Dynamischen Dämpfer Control beeinflusst werden. Neben der Standardeinstellung MID Mode sind die Modi Sport und Green aktivierbar.

Erheblich erweitert haben die Münchner auch das Angebot für Fahrerassistenzsysteme. Erstmals gibt es ein oberhalb der Lenksäule ausfahrendes Head-Up-Display, das System Driving Assistant einschließlich kamerabasierter aktiver Geschwindigkeitsregelung, Auffahr- und Personenwarnung, Fernlichtassistent und Verkehrszeichenerkennung sowie ein Parkassistent und eine Rückfahrkamera. Und das ist gar nicht mehr nur Mini, sonder einfach Super-Mini. (dpp-AutoReporter/huw)

Quelle: auto-reporter.net, 2014-01-30
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