WEC: Weltmeister Audi nach starker Leistung glücklos

Testbericht
Für Audi begann der Saisonauftakt zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in Silverstone/GB mit einer Enttäuschung: Beide Audi R18 e-tron quattro fielen durch Unfälle aus. Die Fahrer blieben dabei unverletzt. Der Weltmeister aus Ingolstadt hatte stark begonnen und bewies zu Beginn der neuen Sportwagen-Ära, die nach einem Effizienz-Reglement ausgetragen wird, seine technologische Kompetenz im Kampf gegen zwei Herausforderer. Weltmeister Tom Kristensen/DK, der sich die Startnummer „1" mit Loïc Duval/F und Lucas di Grassi/BR teilt, gelang im Zeittraining am Samstag die schnellste Einzelrunde. Tags darauf zeigte André Lotterer (D) mit der schnellsten Rennrunde die Leistungsfähigkeit des Diesel-Hybridsportwagens trotz einer restriktiven Einstufung.
In der spannenden Anfangsphase des 6-Stunden-Rennens arbeitete sich Lotterer vom vierten Startplatz innerhalb von 22 Minuten bis an die Spitze vor. Einsetzende Regenschauer sorgten bereits in der ersten Stunde für kritische Streckenbedingungen. Lucas di Grassi verlor auf der rutschigen Strecke in Runde 28 die Kontrolle über sein Auto und prallte in die Leitplanken. Als André Lotterer auf der regennassen Strecke in Runde 34 in ein Kiesbett rutschte, verlor die Nummer „2" bei der Bergung vier Runden. Der Weltmeister von 2012 übergab seinen Rennwagen nach 1:51 Stunden Fahrzeit auf Platz vier liegend an Benoît Tréluyer/F. Als der Regen stärker wurde, erhielt der Franzose die Intermediate-Reifenvariante, rutschte aber von der Strecke. (dpp-AutoReporter/wpr)



























