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Autoplenum, 2017-01-05

Leser fragen – Experten antworten - Wenn der Motor Rauchzeichen gibt

Testbericht

Dirk Schwarz/SP-X

Frage: Jetzt im Winter qualmt mein Auto beim Start besonders stark. Ist der weiße Rauch ein Zeichen für einen Defekt?



Antwort von Hans-Georg Marmit, Kraftfahrzeugexperte der Sachverständigenorganisation KÜS: Wenn es sich um weißen Qualm handelt und dieser nur beim Kaltstart sichtbar ist, gibt es keinen Grund zur Sorge. Es handelt sich dabei um Wasserdampf, der in den Abgasen enthalten ist. Tritt das Phänomen jedoch auch bei warmem Motor auf, könnte ein Problem vorliegen. Denkbar wären etwa verstopfte Einspritzdüsen oder eine defekte Zylinderkopfdichtung.



Generell lohnt es sich, das Abgas im Blick zu behalten. Vor allem bläulicher Rauch kann ein Alarmsignal sein. Möglicherweise gelangt dann zu viel Öl in die Zylinder, etwa durch Undichtigkeiten im Motor. Auch eine schlechte Sprit-Zerstäubung könnte die Ursache sein. Der Besuch einer Kfz-Werkstatt ist dann auf jeden Fall angeraten.



Schwarzer Rauch war früher bei Dieselautos ganz normal – heute jedoch kann er Indiz für einen Defekt sein. Denn moderne Selbstzünder produzieren im Normalfall kaum noch sichtbare Rußpartikel, eine übermäßige Rauchentwicklung deutet daher darauf hin, dass der Kraftstoff mit zu wenig Luft verbrannt wird. Das kann nicht nur beim Diesel, sondern auch bei Ottomotoren vorkommen. Abhilfe schafft häufig bereits ein Austausch des Luftfilters. Mit ein wenig Geschick kann man diesen unter Umständen sogar selbst vornehmen.

Autoabgase sind im Normalfall nicht zu sehen. Sind sie es doch, kann ein Defekt vorliegen.

Fazit

Autoabgase sind im Normalfall nicht zu sehen. Sind sie es doch, kann ein Defekt vorliegen.

Quelle: Autoplenum, 2017-01-05
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